Auf einen ehem. Militärgelände, idyllisch am Krampnitzsee gelegen, entsteht ein neuer Stadtteil:
Vor den Toren Berlins wächst bald eine neue Traumstadt am See – B.Z. Berlin
Auf einen ehem. Militärgelände, idyllisch am Krampnitzsee gelegen, entsteht ein neuer Stadtteil:
Vor den Toren Berlins wächst bald eine neue Traumstadt am See – B.Z. Berlin
Herrliche Nachricht aus dem Potsdamer Ortsteil Satzkorn. Der ehemalige, völlig marode Rittergutshof wird von den neuen Eigentümern saniert und soll danach für den nördlichen Teil Potsdams als Treffpunkt dienen.
Gutshaus Satzkorn in neuen Händen (Bezahlschranke)
Potsdam OT Satzkorn Dorfstraße 7-11 BaudenkmalNorhei / CC BY-SA (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Unported — CC BY-SA 3.0)
Dieses Gut kommt mir letztlich eher unpotsdamisch vor. Ist es im weitesten Sinne mit einem der großen Potsdamer Parklandschaften in Zusammenhang stehend?
Ich habe mal bei Google Maps geschaut. Das Gut liegt im Ortsteil Satzkorn. Das ist am äußersten Rand der Stadt Potsdam. Eine völlig dörfliche Struktur. Über 13 Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt. Insofern wundert die womöglich etwas "unpotsdamerische" Erscheinungsform nicht.
Also, das betrifft die Stadt allenfalls äußerst peripher. Nichts desto trotz ein sehr begrüßenswertes Projekt, das historische Bausubstanz wieder herrichtet und sicher ein schmuckes Ergebnis erzielen wird.
Ja nun, immerhin verschafft das dem Dorf Satzkorn einen repräsentativen Veranstaltungsort. Das ist in so abgelegenen Dörfern ein großes Plus. Dies ist Außenbezirk/Ortsrand Potsdam, da gehören halt auch recht ländliche Teile dazu. Das Stadtgebiet von Potsdam ist NICHT bis an den Stadtrand dicht bebaut, nur an der Grenze zu Berlin.
Im südlichen Teil des Parks Sanssouci wird die Mitte des 19. Jahrhunderts im Stil eines italienischen Landhauses erbaute Meierei für rund 4,5 Mio. € saniert.
ZitatIhre Ziele für die Meierei hat die Schlösserstiftung inzwischen klar formuliert: Nach der Sanierung sollen fünf Wohnungen und eine Gastronomie für die Sommermonate eingerichtet werden. Die Baumaßnahmen sollen, so der Plan, Ende 2023 abgeschlossen sein. Justus von der Werth kündigte den PNN an, dass er sich „bewerben will, wenn die Gastronomie ausgeschrieben wird“. Bis dahin ist viel zu erledigen. Die Fassaden und Dächer müssen saniert werden, dazu alle Innenräume und die technische Ausrüstung für die Wohnräume und die Gastronomie.
SPSG-Generaldirektor Christoph Martin Vogtherr bezeichnete die Meierei und die benachbarten Römischen Bäder gegenüber den PNN als „einmaliges Ensemble, aber zugleich auch herausfordernde Sanierungsfälle“. Beide seien „bedeutende architektonische Neuschöpfungen nach dem Vorbild italienischer Landhäuser des 16. Jahrhunderts“. Voraussichtlich 2023 könne die Stiftung mit der Sanierung der Römischen Bäder beginnen.
War das denn immer nur eine Hofgärtnerwohnung? Ich fände an sich ja ein paar Rindviecher auf der Weide recht pittoresk. Quasi "spannende Kontraste" auf vier Beinen.
Das nenne ich quälend langsame Baugenehmigungsverfahren...
Zitat:
ZitatWie der Inhaber, Axel-Springer-Vorstandschef und Wahl-Potsdamer Mathias Döpfner, den PNN sagte, solle mit der Sanierung „so schnell wie möglich“ begonnen werden, sobald die Baugenehmigung vorliege. Diese hat die Stadtverwaltung jetzt für Ende Juni in Aussicht gestellt. Das bereits Ende 2019 begonnene Baugenehmigungsverfahren könne „voraussichtlich bis Ende des Monats abgeschlossen werden“
Zumindest geht es jetzt mit der Sanierung der Villa Schlieffen endlich los, ehe die unter noch einem Winter zu leiden hat.
Villa Schlieffen wird Schaudenkmal
Oh, Baugenehmigungen dauern öfters recht lange, das scheint mir jetzt nicht so arg ungewöhnlich zu sein.
Baustellenbilder der Speicherstadt Nord ("Havel Quartier Potsdam") findet man hier:
Hier das wohl aktuellste Luftbild des Areals, das ich gefunden habe:
Naja, mehr so mittelschön. Das Bürogebäude mit der Rundbogenfensterreihe sieht mE auf der "Vision" noch am gefälligsten aus. Aber es ist halt die Vorstadt über der Havel, neben dem Bahnhof, Ex-Gewerbegebiet, da kann man nicht so sehr viel erwarten.
Mal eine positive Meldung aus Potsdam...
Die Gaststätte im einst verfallenen und dann sanierten Bürgerbahnhof hat 2021 trotz der schwierigen Lage infolge der Corona-Restriktionen endlich geöffnet.
Gastronomie in Potsdam
Eine Neueröffnung und viele Probleme
(Damit hat er vermutlich die für ihn billigste Lösung gewählt.)
Die Villa Schlieffen in Potsdam wird ein Zeugnis der sowjetischen Besetzung
Die Villa Schlieffen am Pfingstberg von Potsdam bleibt so erhalten, wie die Sowjetarmee sie einst verlassen hat. Springer-Chef Mathias Döpfner macht trotzdem eine Galerie daraus.
(Bezahlschranke.)
Pläne für den Stadtkanal: Auch im Nuthepark soll es weitergehen
URANIA in Satzkorn
Landeskonservator Drachenberg im Rittergut Satzkorn
Im Holländischen Viertel, genauer an der Gutenbergstr. 81, wird eine Baulücke geschlossen. Dabei soll die historische Fassade des Gebäudes rekonstruiert werden und als katholisches Gemeindezentrum dienen.
ZitatUnumstößlich ist die Wiederherstellung der historischen Fassade, ähnlich dem Neubau links nebenan. Dazu gehörten die Klinkerfassade, fünf Achsen mit mittlerem Durchgang und die Fenstergliederung, so van Geisten.
Er wolle versuchen, „ein bisschen was Neues“ einzugliedern, beispielsweise bodentiefe Fenster, sagte der Architekt mit Blick auf die Abstimmungen mit dem Denkmalschutz. Für Seitenflügel und Hinterhaus geben die Bestandsbauten die Kubatur vor.
Lückenschluss im Holländischen Viertel: Kirche baut neues Gemeindehaus in Potsdam
Clemensfranz, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons
Die Villa Schlieffen im Döpfner-Park ist nun wohl endlich saniert. Wobei man sorgsam darauf bedacht war, nicht den Ursprungszustand, sondern den gammeligen der Sowjetzeit wieder herzustellen. Eine Art Zeitschichten-Anschauungsobjekt. Nun ja, besser als Einsturz.
Das ehemalige Landtagsgebäude steht in Flammen und ist zt eingestürzt:
Brand am Südflügel des alten Landtags gelöscht: Die Feuerwehr beendet alle Maßnahmen
Ich dachte immer, es gäbe dort einen Wachdienst, der den Zugang zum Gelände kontrolliert. Nun ist von Brandstiftung die Rede.
Als ein Mann dort eine "radikale Propagandaktion" pro Russland versuchte, wurde er übrigens umgehend von der Polizei entdeckt und gestoppt. Da ging es ganz schnell.
Verdeckte Ermittler stoppen erneute prorussische Propagandaaktion in Potsdam
Ich setze diese Meldung mal unter "Potsdam-Allgemeines", weil die Stadt der Hauptbetroffene sein dürfte. Das Problem reicht aber über Potsdam hinaus.
Immer mehr Vandalismus in preußischen Schlössern
Ich kann das mit dem Personalmangel nicht ganz nachvollziehen. Wie viele Bezieher von Bürgergeld leben wohl in Potsdam oder Berlin? Warum kann man diese Menschen nicht zu kleineren Arbeiten heranziehen, z.B. Wege säubern, als Wachdienst in kleinen Gruppen durchs Gelände laufen, leichte Gartenarbeit? Zwei halbe Tage die Woche? Wenn ohnehin Personalmangel herrscht, entfällt doch auch das Argument, sie würden anderen Leuten die Tätigkeit wegnehmen.
Verzögerungen, Rechtsstreitigkeiten, Langmut allenthalben...
Umgestaltung erst 2025: Pläne für Versailler Platz in Potsdam verzögern sich weiter