Beiträge von Fachwerkliebhaber

    Einfach nur brutal und das nach gerade einmal 30 Jahren, als das Kloster schon damals Ruine war des Zweiten Weltkriegs aber…

    Die Kriegstaktik des „moral bombings“ also der gezielten Zerstörung von Denkmälern und Wohnhäusern in Mitteleuropa damals um die Moral der Bevölkerung zu brechen, wurde offenbar von Russland wieder zum Leben erweckt, damit die Ukraine irgendwann „kapituliert“. Es ist eben ein Zermürbungskrieg wie unter der Sowjetunion damals…

    Ja, das fiel mir auch auf. Die meiste (Fachwerk-)Häuser in dem Ort sind in einem tadellosen Zustand, es gibt kaum Leerstand, Neubauten fügen sich relativ gut ein. Auch die Dorfgemeinschaft scheint intakt zu sein, hab einen Videobericht gesehen, wo die Anwohner auch sehr besorgt waren um das alte Pfarrhaus. Man könnte wirklich von einem Bilderbuchdorf reden, wie so viele im hessisch-thüringischen Grenzland. Tragisch, dass an so prominenter Stelle dann so ein Abriss droht. Hoffentlich lässt sich eine Lösung finden, das relevante Freilichtmuseum in Hohenfelden hatte mir leider eine (auch gut begründete) Absage geschickt...

    Ja an die schönen Kirchenfenster musste ich auch denken. Nicht auszudenken, wenn da jemand hineinstürzt oder ein Gegenstand zu Bruch kommt (auch wenn sie auf den Bildern grob gesichtet sind)…

    Beim vorliegenden Beispiel mit der (so weit erkennbar) stimmigen, intimen Architektur mit den bunten Kirchenfenstern ist so ein Gehampel völlig deplaziert

    Das Gebäude steht auch als monument historique unter Denkmalschutz. In Frankreich schon was Besonderes, denn idR stehen nur Kirchen, Schlösser und wichtige profane Gebäude unter Schutz.


    So sieht die Kirche von außen aus:

    Street View · Google Maps
    Ort in Google Maps noch intensiver erleben.
    maps.app.goo.gl


    Für die Zwischenkriegszeit ein besonders schöner Bau wie ich finde!

    Also, wenn man bedenkt, wie die schnöde alte 70er Jahre Brücke aussah, vollkommen funktional ohne einen Bogen, absolut ohne jegliche Inspiration und Anpassung an die Nachbarbrücke, so finde ich alle Entwürfe eine leichte Verbesserung! Der erste Entwurf von FHECO wäre aber auch mein Favorit, sehr elegant mit den Bögen und rustizierten Pfeilern!

    Ich kann nicht recht nachvollziehen, warum man den GRASSL-Entwurf so hochjubelt.

    Diese Eckkanzeln finde ich tatsächlich auch irgendwie interessant. Natürlich alles ziemlich grob, aber als ich letztens in Dresden war, fand ich diese runden Kanzeln auf der benachbarten Augustusbrücke ziemlich reizvoll, man konnte sich dort abends auf den Treppenstufen schön hinsetzen und das Panorama genießen.

    auch im Privatbereich kosten selbst einfachste Arbeiten inzwischen ein Heidengeld und dabei jammern die Handwerker immer noch, dass es ihnen so schlecht geht. Im Musikbereich, in dem ich tätig bin, werden hingegen wirklich Hungerlöhn

    Tja, am Ende zählt eben die knallharte Marktmacht. Da die Nachfrage hoch ist weil (fast) jeder gerade im privaten Bereich Handwerker benötigt, weil irgendwann immer Verschleiß herrscht, können diese dann auch die Preise bestimmen... Hinzu kommen Nachwuchsprobleme und steigende Rohstoffpreise.

    Bei der Musik und anderen schönen Künsten jedoch ist man wohl eher froh, dass man überhaupt noch Kunden hat denn in diesem Bereich wird am meisten leider gespart, gerade in Zeiten der Krise.

    Wenn das Mullah-Regime stürzen würde, wäre es die Sache wert.

    Es wird wohl eher umgekehrt ein Schuh draus: das Regime wird gefestigt und kann dem einfachen Volk eine für sie glaubwürdige These verbreiten: seht her wie die Amerikaner unser Kulturerbe zerstören! Ergo ist jede Frau die gegen die Verschleierung protestiert oder jeder Oppositionelle ein „ausländischer Agent“, der gegen die persische Kultur vorgeht und so kann jede Kritik am System im Keim erstickt werden…

    Vielleicht passt es am besten hierhin, ansonsten bitte verschieben!

    Ein interessantes Video mit vorher/nachher Bildern von Cranz, jetzt Selenogradsk:


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    Positiv ist die liebevolle Renovierung von gründerzeitlichen Altbauten aus deutscher Zeit ähnlich wie in den neuen Bundesländern sowie die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur.

    Negativ sind die großen neuen Wohnblöcke selbst wenn sie auch mit neuklassischen Elementen „bestückt“ wurden die Proportionen sind missraten und mit bis zu zehn Stockwerken einfach überdimensioniert sowjetisch. Alles was Fachwerk imitieren soll ist am wenigsten gelungen!

    sogar regelrecht traditionell-neoklassiszistisch ausgeführt sind.

    Ja ein paar Gesimse sind zu sehen und unter manchen Fenstern gewisse Ornamente, aber es wirkt so plump gekünstelt, in keiner Weise gekonnt. Man möchte an den Stalinbarock anknüpfen, aber es ist letztendlich nicht mal ein Abklatsch dessen. Geschweige denn von den Pappwänden im Inneren…

    Das Theater wurde aber gut wiederaufgebaut wie im APH gezeigt wurde natürlich auch als politisches Vorzeigeobjekt.

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    Eine recht interessante Doku über den Wiederaufbau von Mariupol, nun auch „Putingrad“ genannt. Neben vieler Sanierungen der teilzerstörten Plattenbauten sind neue, eher modernistische Blöcke hinzugekommen. In der Schule hängt fast in jedem Klassenzimmer ein Bild Putins, die Ästhetik an vielen Hochhäuser mit Gemälden von Soldaten ist eindeutig sowjetischer Natur…

    Noch einmal im inneren Wehrgang:

    Ein Gartenpavillon, wohl spätes 18. Jh außerhalb der Stadtmauer.

    Der Bahnhof selbst macht einen gepflegten Eindruck:


    Bis auf Schmierereien eines bekannten politischen Lagers...

    Das Panorama der Hardt (Pfälzerwald) mit Weinstraße im Winter hat auch so seinen ganz eigenen Reiz ;):



    --- Ende ---

    Atomkraft kein Selbstläufer, denn bis heute ist dort das Problem der Strahlungsmüll-Entsorgung nicht geregelt

    Naja, so habe ich früher auch gedacht und wir haben immer die Franzosen mit ihren gefährlichen Meilern an der Grenze verspottet (Stichwort: Kattenhofen/ Cattenom). Aber letztendlich war der Atomausstieg einer der größten politischen Dummheiten der jüngeren deutschen Vergangenheit. Wir hatten die modernsten und sichersten  Kernkraftwerke in Europa und die Forschung war auch sehr weit. Selbst die EU hält Atomenergie für sehr klimafreundlich.

    Der gesunde Energiemix der das deutsche Netz sicherte und der Wirtschaft billigen Strom lieferte war jedenfalls das Geheimnis für unseren Erfolg. Sich von ausländischen Ländern wie später Russland mit Gas und nun Frankreich mit Atomstrom abhängig zu machen kann nicht auf Dauer gut gehen.

    Nun lächeln jedenfalls die Franzosen über uns und verdienen gut an unserer Verbohrtheit...

    Der Herzogturm:


    Im Vordergrund ein Denkmal für die Freinsheimer Wäscherin:

    Ein weiterer Durchbruch führt uns in die Straße "An der Bach" zurück in die Altstadt:


    Das Spielzeugmuseum:

    Gegenüber ein kleiner Platz mit dem sogenannten "Eichhäuschen" um 1800: