Beiträge von Fachwerkliebhaber

    Vielleicht passt es am besten hierhin, ansonsten bitte verschieben!

    Ein interessantes Video mit vorher/nachher Bildern von Cranz, jetzt Selenogradsk:


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    Positiv ist die liebevolle Renovierung von gründerzeitlichen Altbauten aus deutscher Zeit ähnlich wie in den neuen Bundesländern sowie die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur.

    Negativ sind die großen neuen Wohnblöcke selbst wenn sie auch mit neuklassischen Elementen „bestückt“ wurden die Proportionen sind missraten und mit bis zu zehn Stockwerken einfach überdimensioniert sowjetisch. Alles was Fachwerk imitieren soll ist am wenigsten gelungen!

    sogar regelrecht traditionell-neoklassiszistisch ausgeführt sind.

    Ja ein paar Gesimse sind zu sehen und unter manchen Fenstern gewisse Ornamente, aber es wirkt so plump gekünstelt, in keiner Weise gekonnt. Man möchte an den Stalinbarock anknüpfen, aber es ist letztendlich nicht mal ein Abklatsch dessen. Geschweige denn von den Pappwänden im Inneren…

    Das Theater wurde aber gut wiederaufgebaut wie im APH gezeigt wurde natürlich auch als politisches Vorzeigeobjekt.

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    Eine recht interessante Doku über den Wiederaufbau von Mariupol, nun auch „Putingrad“ genannt. Neben vieler Sanierungen der teilzerstörten Plattenbauten sind neue, eher modernistische Blöcke hinzugekommen. In der Schule hängt fast in jedem Klassenzimmer ein Bild Putins, die Ästhetik an vielen Hochhäuser mit Gemälden von Soldaten ist eindeutig sowjetischer Natur…

    Noch einmal im inneren Wehrgang:

    Ein Gartenpavillon, wohl spätes 18. Jh außerhalb der Stadtmauer.

    Der Bahnhof selbst macht einen gepflegten Eindruck:


    Bis auf Schmierereien eines bekannten politischen Lagers...

    Das Panorama der Hardt (Pfälzerwald) mit Weinstraße im Winter hat auch so seinen ganz eigenen Reiz ;):



    --- Ende ---

    Atomkraft kein Selbstläufer, denn bis heute ist dort das Problem der Strahlungsmüll-Entsorgung nicht geregelt

    Naja, so habe ich früher auch gedacht und wir haben immer die Franzosen mit ihren gefährlichen Meilern an der Grenze verspottet (Stichwort: Kattenhofen/ Cattenom). Aber letztendlich war der Atomausstieg einer der größten politischen Dummheiten der jüngeren deutschen Vergangenheit. Wir hatten die modernsten und sichersten  Kernkraftwerke in Europa und die Forschung war auch sehr weit. Selbst die EU hält Atomenergie für sehr klimafreundlich.

    Der gesunde Energiemix der das deutsche Netz sicherte und der Wirtschaft billigen Strom lieferte war jedenfalls das Geheimnis für unseren Erfolg. Sich von ausländischen Ländern wie später Russland mit Gas und nun Frankreich mit Atomstrom abhängig zu machen kann nicht auf Dauer gut gehen.

    Nun lächeln jedenfalls die Franzosen über uns und verdienen gut an unserer Verbohrtheit...

    Der Herzogturm:


    Im Vordergrund ein Denkmal für die Freinsheimer Wäscherin:

    Ein weiterer Durchbruch führt uns in die Straße "An der Bach" zurück in die Altstadt:


    Das Spielzeugmuseum:

    Gegenüber ein kleiner Platz mit dem sogenannten "Eichhäuschen" um 1800:

    Östlich der Altstadt befindet sich der "Barockgarten", eine Rekonstruktion einer Grünanlage wie sie im 18. Jh. hätte aussehen können:

    Das Gartenhaus jedoch ist von 1807 und original erhalten:





    Mehr Infos zu dem Projekt:

    À propos mildes Klima: zu der Jahreszeit Mitte Dezember haben sogar Rosen geblüht in einem Vorgarten :--)



    Nun geht es entlang der Stadtmauer mit dem Hahnenturm:


    Weiter geht's in die Herrenstraße

    Das innere Tor aus dem 15. Jh.

    Blick in die nördliche Ringstr.

    Das äußere Tor auch Wormser Tor genannt stammt aus dem 16. Jh.

    Besonders die Feldseite mit den zwei Rundtürmen ist monumental:

    In der lieblichen Pfalz überleben selbst exotische Pflanzen den Winter:

    Nun spazieren wir weiter Richtung Marktplatz:


    Dort stehen nur wenige Weihnachtsmarktbuden, aber die Atmosphäre ist trotzdem pittoresk:

    Mit einer lebenden Krippe vor dem alten Rathaus:

    Die Renaissanceportale der evangelischen Stadtkirche:



    Fortsetzung folgt!

    Nun beginnt die Alstadtbebauung:


    Blick in den inneren Wehrgang mit Arkadengang:

    Im Ortskern dominieren nach den Zerstörungen durch den Pfälzer Erbfolgekrieg meist größere Winzerhöfe des 18. und 19. Jh.

    Auch manche Höfe sind sehenswert ob ohne Festschmuck:



    oder mit (Hauptstr 27 Vorderhaus aus dem 19 Jh., Hof älter)...





    Hauptstr Nr 25 überrascht mit einem Hof mit Fachwerk und Holzgalerien aus dem 18. Jahrhundert:


    Die Straßen sind geschmückt von der Gemeinde mit dem berühmten Herrnhuter Stern:

    Ein paar Bilder vom weihnachtlich geschmückten Freinsheim am 4 Adventswochende 2025:

    Beginnen wir am Bahnhof: das historische Empfangsgebäude von 1873 wird heute privat genutzt:



    In der Bahnhofsstr der Winzerverein im Reformstil von 1912:


    Etwas weiter Richtung Ortskern das neue Rathaus im neuen Heimatstil (schätze 1990er)




    Schräg gegenüber die Post mit Wandmalerei von 1935:



    Eine der letzten Bäckereien mit tatsächlicher Verwandschaft zum US-Präsidenten (seine Wurzeln stammen aus dem Nachbarort Kallstadt). Jedoch wurde das Geschäft mittlerweile aufgegeben:

    In der Hauptstraße in Richtung Innenstadt beginnt die Vorstadt mit Bauten des 19. Jh.



    Das Gymnasium am Schloss soll ein neues Schulgebäude bekommen.

    Aktuelle Situation:


    IMG_20180411_142017.jpg


    Die linke Turnhalle soll abgerissen werden. Stattdessen ist Folgendes geplant:


    Gymnasium am Schloss: So soll das Gymnasium am Schloss in Saarbrücken umgebaut werden
    Das Gymnasium am Schloss ist in die Jahre gekommen und platzt aus allen Nähten. Ein Ein Luxemburger Architektenteam soll es um- und anbauen. Erste
    www.saarbruecker-zeitung.de


    Meiner Meinung nach eine klare Verschlechterung! Ein klobiger Klotz der sich kein bisschen anpasst in die Umgebung welche noch relativ von Altbauten aus der Stengel -Zeit geprägt ist. Außerdem ist das Gymnasium das letzte seiner Art in SB welches noch vollständig in einem Altbau untergebracht ist. Leider kein Denkmalschutz...

    Schöne Tradition die ihr da (noch) habt. In Saarbrücken gab es bis in die 2000er auch so putzige blau-weiße Brezelverkaufstände in der Bahnhofstraße. Sie wurden leider von den Backshops verdrängt…


    Unerträglich diese Schmierereien und Verfall der Gesellschaft generell. In der Bahn sitzt sich auch gefühlt jedes Kind mit Straßenschuhen auf die 4er Sitze! Aber keiner sagt mehr was…

    In Gronau möchte man das alte Rathaus im Neorenaissancestil rekonstruieren und hat bereits einen Spatenstich abgehalten

    Neues Rathaus: Gronauer Politik stimmt 425.000 Euro Einsparungen zu 💰
    Die Rathaus-Baukosten werden gesenkt. Nach dem Sparauftrag der Politik hat die Verwaltung Einsparungen von 425.000 Euro vorgestellt. Einen großen Anteil daran…
    www.wn.de


    Das historisierende Rathaus wird in einer „Sparvariante“ dann kommen. Speziell an den Fenstern wird gespart mit anderem Material: Kunststoff statt Aluminium!