Beiträge von Heimdall

    Diesen Link habe ich aus dem APH-Forum übernommen. Ich denke, er könnte Interesse wecken.

    400 Jahre Geschichte enden Abriss für „Hexenhaus“ in Haltern beschlossen

    400 Jahre Geschichte enden: Abriss für „Hexenhaus“ in Haltern beschlossen
    Das „Hexenhaus“ am Gantepoth wird abgerissen. Nach über 400 Jahren verschwindet ein Stück Halterner Stadtgeschichte. Was geschieht mit dem Grundstück?
    www.halternerzeitung.de

    Bauantrag für „Hexenhaus“ in Haltern abgelehnt Wird der historische Bau jetzt abgerissen?

    Bauantrag für „Hexenhaus“ in Haltern abgelehnt: Wird der historische Bau jetzt abgerissen?
    Haltern verliert offenbar ein weiteres wertvolles Gebäude. Das Ackerbürgerhaus im Gantepoth wird vermutlich abgerissen. Ein Bauantrag wurde abgelehnt.
    www.halternerzeitung.de

    Wismar ringt um Wiederaufbau der „Alten Schule“ – Initiative zeigt Potentiale

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    Der Neubau am Wilhelmsplatz in Bad Cannstadt wird nun wohl erst 2029 fertig. Mal schauen, ob das noch klappt oder die Leute auf Dauer mit einer Baugrube leben müssen...

    Stadtentwicklung in Stuttgart: Kaufhof-Areal in Bad Cannstatt – Neubauprojekt wohl erst 2029 fertig
    Bis am Wilhelmsplatz im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt neue Wohn- und Geschäftshäuser entstehen, dauert es länger als gedacht. Dies sind die Gründe.
    www.stuttgarter-nachrichten.de
    Bad Cannstatts neues Highlight
    Im Herzen von Bad Cannstatt baut die LBBW Immobilien das BC.eins: ein Gebäude mit Platz für Büros, Einzelhande, Wohnungenl und Gastronomie.
    www.bc-eins.de

    In München soll die Ludwigstraße (in meinen Augen etwas wirr) begrünt werden.

    https://stadt.muenchen.de/infos/neugestaltung-ludwigstrasse.html

    Es regt sich auch etwas Protest.

    Kritik an Umbauplänen: Bäume auf Münchens Prachtmeile? Dem König würde das nicht gefallen!
    In München wird die Umgestaltung der Ludwigstraße mit bis zu 300 Bäumen diskutiert. Denkmalpflege und Politik kritisieren mögliche Eingriffe in historische…
    www.sueddeutsche.de

    Indes, die Münchner haben dieses Jahr gewählt (Ergebnis hier), ergo bekommen sie das gewünschte Ergebnis.

    Hier noch mal eine Rechnung, die zeigt, dass die Energiewende schon am Aufwand der Förderung der Ressourcen scheitern muss:

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    Autos in der Stadt sind vielen nicht recht. Parkhäuser aber schon. Vor allem, je hässlicher und störender sie sind. Dann fühlen sich die Vertreter von "Zivilgesellschaft", Kirchen und Architektenschaft so richtig pudelwohl.

    Nun wollen sie das Parkhaus Züblin inmitten des Stuttgarter Altstadtareals erhalten und selbst finanziert zu einem wie auch immer gearteten Party-Treff umgestalten. Viel Spaß.

    Züblin-Parkhaus: Stuttgarter Initiative will Umgestaltung selbst finanzieren

    IBA-Projekt in Stuttgart-Mitte: Züblin-Parkhaus – Stuttgarter Initiative will Umgestaltung selbst finanzieren
    Das Züblin-Parkhaus-Areal in Stuttgart soll zum Ort für alle werden, doch das IBA-Projekt stockt. Nun nehmen es engagierte Menschen selbst in die Hand – mit…
    www.stuttgarter-zeitung.de

    Bislang noch nicht hier gemeldet. Der Kulturpalast Rabenstein wurde 2024 fertig saniert und beherbergt nun Wohnungen.

    Architektur in Chemnitz: 6 beeindruckende Kulturbauten | MDR.DE
    Als Kulturhauptstadt 2025 hält Chemnitz einige besondere Orte bereit, die auch mit ihrer Architektur beeindrucken. Von Oper über Kino Metropol bis…
    www.mdr.de

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    Außerdem (hinter Bezahlschranke, aber ich zitiere daraus; Bilder kann man frei sehen):

    Die Bagger waren schon bestellt: Aus Chemnitzer Abriss-Kandidaten werden schmucke Wohnhäuser

    Chemnitz: Aus diesen Abriss-Kandidaten werden schicke Wohnhäuser
    Die Leipziger Firma Rewobau saniert in Chemnitz städtebauliche Sorgenkinder. Zu den aktuellen Projekten zählen Häuser, die schon oft in der öffentlichen…
    www.freiepresse.de

    Zitat:

    Zitat

    Die Wohnhäuser Annaberger Straße 110 und 110a galten lange als städtebauliche Sorgenkinder. Zu DDR-Zeiten war darin die Gaststätte Forsthaus. (...) 2015 hatte die Eigentümerin der Nummer 110a den Abbruch beantragt, was die Stadt ablehnte. Die andere Gebäudehälfte gehörte dem Freistaat, der es zum Verkauf anbot. „Abbruch scheint sinnvoll“, stand in der Beschreibung. Beide Haushälften wechselten die Besitzer. Die in Leipzig ansässige Immobilienfirma Rewobau kaufte die Nummer 110a im April 2017. 2018 beauftragte die Stadtverwaltung aus Sicherheitsgründen den Abriss der Nummer 110, weil es der Eigentümer nicht selbst tun wollte. Doch gegen den Abriss regte sich Widerstand im Stadtrat und in Gremien wie dem Chemnitzer Stadtforum. An einem Samstag berichtete die „Freie Presse“, dass die Abrissbagger für Montag bestellt sind. An jenem Montag wurde die Straße teilweise gesperrt, der Abriss wurde augenscheinlich vorbereitet. Doch Mitte jener Woche wendete sich das Blatt für die Häuser: Die Stadt entschied sich zu einer Zwangsversteigerung und Rewobau kaufte auch die zweite Gebäudehälfte mit dem Versprechen, das ganze Ensemble zu sanieren. (...) 27 Wohnungen sollen entstehen, sagt Rewobau-Geschäftsführer Pascal Jung. In Nummer 110a sollen es 14 Wohnungen sein. Der Großteil davon werde Ende dieses Jahres fertiggestellt sein. Der zweite Abschnitt beginne etwas später und werde voraussichtlich im Spätsommer 2027 fertig. (...) Auch an anderer Stelle arbeitet das Unternehmen im Moment: An der Straße der Nationen 43 wird bis Frühjahr 2027 eine Villa saniert. Dort sollen sechs hochwertige Wohnungen entstehen, sagt Pascal Jung. (...) Und dann schlummert da noch ein weiteres Großprojekt im Portfolio der Leipziger Firma: Das Gebäude an der Zwickauer Straße 152, bekannt als „Haus Einheit“. (...) Pascal Jung sagt, die Planungen für das Objekt sollten spätestens nächstes Jahr beginnen. Man werde hauptsächlich Wohnungen bauen, vielleicht auch Gewerbe. (...)

    Es wäre natürlich ein Treppenwitz, dass sie das alte Rathaus abgerissen haben, und dann nicht mal einen festgezurrten Plan zum Neubau vorweisen bzw. zeitnah umsetzen können. Und dass dann womöglich einzig eine Brachfläche/Baugrube das Ergebnis ihres Frevels ist, denn Inflation und Kollaps kommunaler Finanzen nahen in schnellen Schritten. Die Kritiker wollen alles billiger machen, aber durch die Zeitverzögerung werden sie alles verteuern und eventuell verunmöglichen. Das wäre wie eine höhere Strafe. Insofern geschähe es ihnen fast recht. Aber Ziel städtischer Baupolitik kann es eigentlich nicht sein.

    Hm, also, um das Union-Kaufhaus ist es natürlich sehr schade, denn der Bau wirkte repräsentativ. Ansonsten sehe ich aber keine sonderlich attraktive Straße. Es ist ein Sammelsurium verschiedener Bauphasen, große und kleine, niedrige und hohe Gebäude ziemlich durcheinander. Zudem wirkt die Straße (angesichts der mangelnden Monumentalität der Einzelbauten) von überdimensionierter Breite, die kaum adäquat gefüllt wird. Klar, die heutige Situation ist architektonisch erbärmlicher, da zumeist von belanglosen Funktionsgebäuden des Modernismus geprägt. Aber die Umfunktionierung zur Fußgängerzone mit Baum-Bepflanzung und die in der Höhe relativ geschlossene Bebauung kann ich eigentlich in diesem Fall nur positiv bewerten. (Im Fall der Frankfurter Zeil sehe ich das zum Beispiel völlig anders, aber diese hat auch andere Dimensionen)

    Heutige Bilder:

    https://www.holidaywolf.de/wp/wp-content/uploads/2021/12/koenigstrasse-stuttgart.jpg

    https://thumbs.dreamstime.com/z/high-angle-view-stuttgart-koenigstrasse-photo-taken-schlossplatz-height-m-using-firetruck-85654990.jpg

    https://c8.alamy.com/comp/FY7E85/stuttgart-germany-knigstrasse-king-street-pedestrian-shopping-street-FY7E85.jpg

    https://www.nuku.de/pictures/fussgaengerzone-koenigstrasse-in-stuttgart-baden-wuerttemberg-8256-1200.jpg

    Nun sollen bald gigantische Windräder nur rund fünf Kilometer vom Hermannsdenkmal entfernt errichtet werden. AfD und BUND wenden sich mit etwas differierender Motivlage (und selbstverständlich ritualhafter Distanzierung seitens des BUND) gegen das Projekt.

    Klagen und Ärger: Stellen künftig Windräder NRW-Wahrzeichen in den Schatten?

    Michael Klonovsky äußert dazu:

    Zitat

    Ich bin abgeschweift; zurück zum Hermannsdenkmal. Mit einer Figurhöhe von über 26 Metern und einer Gesamthöhe von 53,56 Metern war es bis zur Einweihung der New Yorker Freiheitsstatue die höchste Statue der Welt, steht zu lesen. Die Figur schaut nach Westen, in Richtung Frankreich, „was in der Entstehungszeit als Kampfansage verstanden wurde” – nein, ich werde nicht wieder darüber referieren, dass es der Franzose war, der den Deutschen regelmäßig Land wegstahl, das sind Scharmützel von gestern. Auf dem Schwert des Hermann, der übrigens wie ein bühnenfertig kostümierter Wagnertenor um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ausschaut, steht geschrieben: „Deutsche Einigkeit meine Staerke – meine Staerke Deutschlands Macht“. Aus der Sicht eines masopatriotischen Deutschen müsste zunächst diese Inschrift, am besten das ganze Schwert entfernt und durch eine Regenbogenfahne ersetzt werden; inzwischen könnte man sich womöglich auch darauf einigen, den Hermann so zu lassen, aber gen Osten zu drehen.

    Jenem progressistischen Milieu, welchem dieses Denkmal nicht nur ästhetisch ein Greuel ist, naht nun Genugtuung. Im Teutoburger Wald, den Tacitus beschrieben, haben die Rodungsarbeiten begonnen, in den klassischen Morast, wo Varus steckengeblieben, sollen sieben Windkrafttürme gerammt werden, in fünf Kilometer Entfernung zum deutschen Nationaldenkmal. Die Windräder sollen mit ihren Flügeln eine Höhe von bis zu 245 Metern erreichen, das heißt, sie werden anderthalbmal so hoch sein wie die Türme des Kölner Doms und die Arminius-Figur um 190 Meter überragen. Verantwortlich für den subventionierten Windkraft-Totemismus ist Stephan Prinz zur Lippe, dessen Familie nicht nur fast so alt ist wie die verwendete Technologie, sondern der obendrein – in diesem Falle leider – der Wald gehört. Betreiber des Windparks wird die Firma Westfalenwind sein. Der Kreis Lippe hat die Genehmigung erteilt.

    Die Verachtung der grünen Gobalisten für die deutsche Nation lässt sich besser kaum symbolisieren als mit den Monsterwindmühlen am Hermannsdenkmal, speziell wenn sie stillstehen, weil in der durchschnittlich „schwach bis mäßig” ventilierten Region kein Wind weht (damit dies möglichst selten der Fall ist, müssen die Dinger so enorm hoch in die Luft ragen). Die Pläne stoßen in der Region auf zivilgesellschaftlichen Widerstand, es werden Unterschriften gesammelt, eine Bürgerinitiative hat sich gebildet, die Umweltorganisation BUND Klage eingereicht, die AfD mosert, freilich als einzige Partei, und nach Lage der deutschen Dinge wird die CDU das Projekt dann wohl nicht kritisieren. Das alles lässt sich aber routiniert wegmoderieren; nur eine landesweite Protestwelle könnte die „Schänder der Landschaftsseele” (Botho Strauß) eventuell noch stoppen.

    Neubau in der Biebergasse, nahe Hauptwache:

    Kanzlerinpoller verzieren noch 2025 das Stadtbild:

    Sanierter Altbau am Schaumainkai:

    Walther-von-Cronberg-Platz, Sachsenhausen:

    (Woher die seltsamen Bildverzerrungen rühren, weiß ich nicht)

    Flößerbrücke:

    Alte Stadtbibliothek, once again: