Düsseldorf (Allgemeines)

  • Anbei ein Artikel zum geplanten Kö-Bogen Hochhaus nach einem Entwurf von Santiago Calatrava.

    Zitat

    Namen gelten als flüchtig, doch nicht selten sind sie beständiger als so manches Haus. Die sogenannte Tucht-Insel in Düsseldorf ist ein solcher Fall. Am südlichen Rand des KÖ-Bogens gelegen, steht hier ein Häuserblock, dessen „Insellage“ unter anderem durch die 2013 abgerissene Autohochstraße gebildet wurde. Dort hatte bis 1969 ein ebenfalls längst verschwundener, einst aber sehr bekannter Düsseldorfer Fotohändler namens Tucht seinen Sitz. Ebenda möchte die Centrum-Gruppe unter Inhaber Uwe Reppegather ein 100 Meter hohes Haus nach Plänen von Santiago Calatrava Architects & Engineers (Zürich) errichten. Der Architekt, so heißt es in der Pressemitteilung, hat seinen Entwurf bereits in einer präqualifizierenden Sitzung des Hochhausbeirates der Stadt Düsseldorf vorgestellt


    Ein Segel für Düsseldorf - Kö-Bogen-Hochhaus von Santiago Calatrava geplant

  • Da wird es vermutlich kein "wir" geben. "Ursus" wird es markant finden, ich werde es penetrant sehen. Allerdings gefällt es mir vermutlich besser, als das Grasdach-Haus daneben. Wir werden abwarten müssen, bis es steht. Dann schießt einer Fotos und wir beurteilen die reale Wirkung aus Sicht des Fußgängers, nicht aus der Perspektive einer Zugschwalbe.

  • Sehr guter Ansatz, Heimdall. Derlei Dinge sehen nämlich wirklich besser von oben aus. Mir sagt das Modell natürlich schon zu, scheint gut zu dieser modernen Stadt zu passen, allerdings ist das vielleicht wirklich voreilig aus dieser falschen Perspektive.

  • Der Landtag Nordrhein-Westfalens muss erweitert werden. Zu diesem Zweck sollen vier ringförmige Bauten entstehen. In meinen Augen ein durchaus akzeptabler Bau.

    Zitat

    Das 1988 fertiggestellte halbrunde Gebäude am Düsseldorfer Rheinufer muss erweitert werden, da der Bedarf an Büro- und Sitzungsräumen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. Damals war nur mit drei Fraktionen geplant worden - inzwischen sind im Landtag aber fünf vertreten - CDU, SPD, FDP, AfD und Grüne.

    Dem Vorsitzenden des Preisgerichts, Professor Jörg Aldinger, zufolge sei es bei dem Entwurf gelungen, die Architektur des Landtags fortzuschreiben und neu zu interpretieren. Es sei eine "wunderbare Symbiose von Gegenwart und Zukunft in Städtebau, Landschaftsplanung und Architektur".


    Ringförmiger Anbau: Landtag NRW plant Vergrößerung

  • Der aus dem 18./19. Jht. stammende Gutshof Niederheid wird für über 10 Mio. € aus städtischen Mitteln saniert.


    Zitat

    "Es ist mir ein Herzensanliegen, den Gutshof Niederheid sanieren zu können und damit ein tolles Freizeitangebot für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu schaffen sowie die Grundlage für die dauerhafte Fortführung des dort beheimateten Reitbetriebs zu schaffen. Bei der geplanten Sanierung werden nicht nur die denkmalschutzrechtlichen Belange berücksichtigt, sondern auch die Energieeffizienz der Gebäude nachhaltig verbessert", betonte der Oberbürgermeister.


    Gutshof Niederheid wird saniert

    Ansicht

  • Im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt wurde unlängst ein neues Hochhaus fertiggestellt. Ich hab schon weitaus banalere Hochhausbauten gesehen.

    Zitat

    Dem heutigen Bedürfnis, sich in seinem einzigartigen Wesen wie auf einer Bühne zu präsentieren, dürften dabei vor allem die instagramtauglichen Penthouses an der Turmspitze Genüge tun – vorausgesetzt natürlich, dass die dazu erforderlichen Finanzmittel zur Verfügung stehen.


    Rheinischer Reißverschluss - Hochhaus in Düsseldorf von J. Mayer H. und Partner

  • Ich komme beinahe in Versuchung zu schreiben "Lasst die Kinder doch Kinder sein und ihre Papierstreifen schnipseln". Aber das ist gefährlich, weil die ganze Gesellschaft gezwungen ist, solche Experimente ertragen zu müssen.

  • Gefällt mir alles überhaupt nicht, finde ich öde und unförmig.

    Das Maiskolbenhochhaus in Chicago gefällt mir, das Chrysler-Building in New York auch, aber diese ganzen Schachteln, ob nun ganz eckig oder ein bißchen abgerundet, sind einfach nur Ameisenkästen.

  • Eine interfraktionelle Antrags-Koalition aus CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und DIE PARTEI-Klima hat das weitgehende Aus für die denkmalgeschützten Gaslaternen Düsseldorfs beschlossen.

    Düsseldorf Stadtrat entscheidet über Zukunft von Gaslaternen

    Düsseldorf Stadtrat entscheidet über Zukunft von Gaslaternen
    Im Düsseldorfer Stadrat wird am Donnerstagnachmittag über die Zukunft der rund 14.000 historischen Gaslaternen in der Stadt entschieden. Ursprünglich sollten…
    www1.wdr.de

    Düsseldorf: Der Streit um die Gaslaternen flammt erneut auf

    Düsseldorf: Der Streit um die Gaslaternen flammt erneut auf - Ddorf-Aktuell - Internetzeitung Düsseldorf
    Die Initiative Düsseldorfer Gaslicht und die Düsseldorfer Jonges sind erschüttert. Sie sagen: Die ausführliche Bürgerbeteiligung zum Erhalt der historischen
    www.ddorf-aktuell.de

    Initiative Düsseldorfer Gaslicht

    Neues vom Gaslicht
    Aktuelle Informationen rund um die Düsseldorfer Gasbeleuchtung
    initiative-duesseldorfer-gaslicht.de
  • Düsseldorf erhält ein weiteres Hochhaus: den "KöTower" am südlichen Ende der Königsallee.


    Zitat

    Der von RKW Architektur + entworfene Komplex wird das Areal auf eine Weise ausfüllen, wie es Investoren heutzutage erwarten. Durch die leicht zurückspringende Westfassade des Sockelbaus entsteht an der Kö ein konsumentenfreundlicher Platz mit Gastronomie. Vornehmlich die Dachterrassen von Sockel und Hochhaus sowie die Nordfassade des Turmgebäudes werden mit insgesamt 200 Pflanzenarten begrünt.


  • Diese in den letzten Jahren in Mode gekommenen üppigst begrünten Hochhäuser (und andere Architekturen) betrachte ich sehr skeptisch. Für mich sind sie reine Augenwischerei, um das grüne Gewissen zu beruhigen. Bisher habe ich noch kein realisiertes Projekt gesehen, bei dem dann die vorgegaukelte Begrünung effektiv so umgesetzt worden ist und dann für ein paar Jahre auch gepflegt wird. Der Unterhalt verschlingt unheimliche Summen, und Wasser ist auch nicht gratis.

  • Für mich sind sie reine Augenwischerei, um das grüne Gewissen zu beruhigen.

    Natürlich ist das so, lupenreines Greenwashing am Bau. Genauso "glaubwürdig" wie die ganzen Klima-Bekenntnisse der Händler im Netz, die dann massenweise Chinaschrott verkaufen und Preisvergleiche zu Billigflügen anbieten. :smile:

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Anbei ein Artikel zu einem Neubau im Stadtteil Kaiserswerth im Scheunenstil im Kombination mit der Sanierung eines 20er Jahre Baus.


    Zitat

    Das dunkel gestrichene Holz der Fassade lässt tatsächlich an alte Scheunen denken, auch die Klappläden vor den Eingangstüren an beiden Stirnseiten. Die hellen Fensterrahmen deuten aber ebenso die lichte Stimmung des Inneren an. Dort ist die Konstruktion dank vieler holzsichtiger Elemente gut ablesbar. Darüber hinaus führt im Erdgeschoss ein rustikaler Tonziegelboden die Scheunenmetapher weiter aus. Auch an einen alten Stall mag man sich im positiven Sinne erinnert fühlen.


    Vorbild Scheune - Doppelhaus in Düsseldorf von Nidus

  • Anbei ein Artikel zur Umnutzung der 1977 erbauten Ottokirche in Gerresheim in ein Wohngebäude.


    Zitat

    Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes hat sich so gut wie gar nicht verändert. Man betritt es noch stets durch die skulptural gearbeitete Kirchentür aus Aluminium. Der für die 1970er Jahre charakteristische Sichtklinker prägt auch weiterhin die Fassade. Selbst das Kreuz an der Giebelseite hat die Transformation überdauert.


    Wohnen in sakralem Ambiente - Umbau in Düsseldorf von Nidus

  • Düsseldorf bekommt keine neue Oper aufgrund der angespannten Finanzlage. Stattdessen wird der Bestandsbau aus den 50er Jahren saniert.



    960px-Opernhaus_in_Duesseldorf-Stadtmitte%2C_von_Suedwesten.jpg

    [/url][url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Oper…_Suedwesten.jpg]Opernhaus in Duesseldorf-Stadtmitte, von Suedwesten[/url]Wiegels, CC BY 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/3.0>, via Wikimedia Commons