Ich denke das Problem hat mehrere Ursachen. Nicht nur der zur Verwahrlosung führende Liberalismus in den Großstädten, sondern auch die fehlende soziale Absicherung der Ärmsten bei gleichzeitig unfassbarem Reichtum anderer (Musk & Co.) als Teil eines schrankenlosen Kapitalismus, vor dem ich mich ebenso fürchte wie vor dem Sozialismus. Nein, diesbezüglich sollte man sich die USA gewiss nicht zum Vorbild nehmen.
Beiträge von Königsbau
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Hat der Führerin denn irgendjemand widersprochen oder evtl. die Führung aus Protest verlasssen? Schweigen und die Dummen reden lassen ist ja auch so ein Problem unserer Zeit.
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Viele Jahrzehnte lang schien das Aussehen unserer Innenstädte kaum jemand zu stören, waren sie doch hauptsächlich nur noch zum Einkaufen und Konsumieren da. Erst jetzt, in Zeiten des Leerstands und Verfalls, wird vielen bewusst, was eigentlich fehlt. Meiner Meinung nach zu spät. Aber es ist trotzdem gut, dass der kritische Teil unserer Gesellschaft sich Gedanken darüber macht, wie es für unsere Städte weitergehen soll. Man kann sie ja auch nicht einfach aufgeben.
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Immerhin auf einer Seite noch eingerahmt von schöner Architektur. Und das ist dann auch das einzige, was irgendwie Aufenthaltsqualität erzeugt. Historische Architektur muss immer das Versagen der zeitgenössischen kaschieren. Wo sie nicht mehr vorhanden ist herrscht nur noch städtebauliches Elend.
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Dieser Krieg wird am Ende nichts bewirkt haben außer sinnlosen Tod und Zerstörung auf beiden Seiten.
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Das ist ja wiederum ein Thema, bei dem wir uns hier wahrscheinlich alle in der Ablehnung einig sind.
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Ich möchte betonen, dass ich eine gegensätzliche Sichtweise wie deine natürlich absolut respektiere und auch zu verstehen versuche. Es wäre furchtbar, wenn man immer einer Meinung wäre.
Ich finde es ja grundsätzlich auch schön, dass es solche extravaganten Bauwerke gibt. Aber ich bin gleichzeitig froh darüber, dass es Ausnahmen geblieben sind. Für mich geht im Kirchenbau nichts über gotische Kathedralen.
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Einmalig auf der Welt ist es, ja. Aber es hat sicher seine Gründe, warum es dabei geblieben ist. Ich sage mal etwas provokativ: Alle Kirchen feiern Gott, die Sagrada Familia feiert eher sich selbst bzw. ihren Erbauer. Ist da was dran oder nicht?
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Exzentrisch, um nicht zu sagen kitschig. Mich wundert es nicht, dass sowas gerade heutzutage in Zeiten der Fantasyromane und KI-generierten Bilder so populär ist. Aber ich will auch niemandem verbieten, es zu mögen.
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weil sie eine Art Aufguß gotischer Formen und Ideale ist.
In einer primitiv-organischen Form, ja. Aber nicht ansatzweise mit deren Baukunst gleichzusetzen.
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Mir hat diese Kirche noch nie gefallen, diese merkwürdige Architektur widerstrebt meinem Sinn für Form und Gestaltung. Ich muss dabei immer an Termitenhügel denken.
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Die Zeit der "Leuchtturmprojekte" mit unkalkulierbaren Kosten ist vorbei. Die Bürger haben's begriffen, die meisten Politiker anscheinend noch nicht.
Hamburger stimmen gegen Olympia-BewerbungSchon vor Ende der Auszählung steht fest: Hamburg wird die Olympischen Spiele nicht ausrichten. Die Bevölkerung wehrt sich gegen das globale Sportfest. Für die…www.n-tv.de -
"Man muss nur außen das Schlossumfeld betrachten, um zu sehen, dass sich der Brei auch architektonisch fortsetzt. Während es in Dresden und Potsdam gelungen ist, die historische Mitte ohne viel Aufschrei und mit großer Unterstützung der Bevölkerung wiederherzustellen, herrscht in Berlin weiter Chaos. So wartet vis-à-vis dem Schloss die Schinkelsche Bauakademie seit Jahren darauf, wiederaufgebaut zu werden. Und ein paar Schritte weiter hat man nur wenige Meter neben der ebenfalls von Schinkel entworfenen Friedrichswerderschen Kirche völlig freudlose Wohnblocks hingestampft. Und die Einheitswippe, die man vor Urzeiten im Bundestag beschlossen hat und vor dem Schloss aufstellen wollte, lässt ebenfalls auf sich warten."
Das Schloss, genauer gesagt wie es präsentiert wird und man damit umgeht, ist für mich symbolisch für den linken deutschen Selbsthass. Traurig.
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Letzte Woche in Meersburg, immer wieder schön.
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Geht der?
Vorher-nachher-Bilder zeigen Wandel in Brandenburgs StädtenVon Grau zu Bunt: Vor 35 Jahren startete die Städtebauförderung in ostdeutschen Städten. Vorher-nachher-Bilder zeigen, wie historische Bausubstanz, die dem…www.n-tv.de -
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Was die Ortsgruppe München betrifft, so bin ich allerdings enttäuscht, dass sich einige entweder offen für eine Begrünung ausgesprochen haben, weil die jetzige Straße teilweise so "öde" sei oder aus Angst vor der momentan in der "Zeit" laufenden Kampagne gegen klassische Architektur im Zusammenhang mit der AfD einen Protest gegen die grünen Pläne ganz vermeiden möchten.
Wenn dem so ist kann sich diese Ortsgruppe von mir aus gleich selbst auflösen. Denn mit dieser Einstellung gewinnen sie auf keiner Seite etwas.
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TU Berlin schließt Hauptgebäude wegen gravierender SicherheitsmängelDie TU Berlin macht ihr Hauptgebäude dicht, weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Geld lag offenbar genug auf der hohen Kante, doch die Substanz…www.tichyseinblick.de -
Nicht-existente Gebäude sind am Wilhelms"platz" tatsächlich noch besser als diejenigen, die man sich wegdenken muss.

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Hier ein paar Ansichten bzw. Gebäude, die man noch heute vorfindet.
Sanierte Altstadt mit dem Turm des Graf-Eberhard-Baus:
Das Palais Gültlingen mit dem Wirtshaus "Zum Paulaner" am Eingang zur Calwer Straße:Und das schöne Alte Schauspielhaus im Jugendstil in der Kleinen Königstraße: