Beiträge von Zeno

    Altes Bauernhaus in Poxdorf zwischen Forchheim und Erlangen, 1581 dendro dat.

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    Mai 2013

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    Ein älterer Artikel von 2011:
    Streit um ein altes Bauernhaus


    Das Schwedenhaus wird jetzt saniert:

    Zwischen Spessart und Karwendel: Schwedenhaus Poxdorf - Rettung in letzter Minute - hier anschauen
    Das 'Schwedenhaus' in Poxdorf in Oberfranken ist eine absolute Rarität. Seit Jahren kämpfen Denkmalschützer um den Erhalt des imposanten Hauses von 1571, das…
    www.ardmediathek.de

    1:30: „Jetzt hat es noch ein bisschen Schnee gehabt am Anfang des Jahres“. Ein bisschen Schnee? Am 26. Januar sind unglaubliche Mengen von Schnee runtergekommen, das hat mit „ein bisschen“ nichts mehr zu tun gehabt. 1 m hoch war der Schnee flächenhaft gelegen. Ähnlich wie am 10. Januar 2010. Selbst alte Menschen haben berichtet, in ihrem ganzen Leben noch nie so viel Schnee gesehen zu haben. Da würde mich doch fast interessieren, ob der große Schnee am 26. Januar dem Haus nicht recht zugesetzt hat. Dem Tenor nach zu urteilen aber offenbar nicht. Vielleicht ist es mit der Einsturzgefahr des Daches doch nicht so weit her gewesen und es hat noch Traglastreserven gehabt.

    Ja, die Baldinger Straße ist zur Zeit gesperrt. Jetzt habe ich es nochmal genau gelesen: Es war nicht von Bauarbeiten im Gebäude Nr. 19 die Rede, sondern vor dem Gebäude. Man sieht auf dem Bild der Rieser Nachrichten ja auch deutlich, dass der Mauerfund mitten in der Straße war, dennoch etwa in der Flucht der nördlichen Wand von Nr. 19. Riegels Erklärung der räumlichen Zusammenhänge erscheint mir sehr glaubwürdig.

    Baldinger Straße 19 wundert mich ein bisschen, denn die nördliche Wand im Keller des südlichen Nachbarhauses Nr. 17 soll ein Teil der älteren Stadtmauer sein. Ich meine, der Eigentümer hat mir das auch mal erzählt. Möglicherweise sind aber die Reste der staufischen Befestigung so breit, dass sie sich bis ins Haus Nr. 19 erstrecken. Die Wortwahl "ein neues Kapitel der Stadtgeschichte" wundert mich jetzt auch etwas, denn es ist ja eigentlich bekannt, dass die Befestigung hier entlanggelaufen ist.

    Was es alles gibt: "die einzige katholische Kirche im Markgrafenstil" (https://de.wikipedia.org/wiki/Schlosskirche_Bayreuth). Deswegen wohl diese Stilmischung. Mir gefällt der Markgrafenstil sowieso nicht, da hilft alles nichts. Kein Wunder, dass ich bis heute gar nicht gewusst habe oder es mir jedenfalls nicht bewusst war, dass es diese Kirche überhaupt gibt. Das Schloßberglein bin ich irgendwann mal runtergegangen, das war vor ca. 30 Jahren. Sonst kenne ich das Schloßberglein eher vom Namen als vom eigenen Erleben.

    Absolut entsetzlich, so einen tollen mittelalterlichen Giebel dermaßen zu verhunzen. Das hätte definitiv auch anders gehen müssen, wenn man gewollt hätte...

    Dieser Neubau Deutschordensstraße 6 will mir dort auch nicht sonderlich gefallen...

    In beiden Fällen ist es mir 2017 genauso gegangen. Deine Formulierung trifft genau, wie ich es wahrgenommen und empfunden habe.

    Bei Deutschordensstraße 6 vor allem, weil das Haus an der Südwestecke der Altstadt und damit neben der Stadtbefestigung steht.

    Auch die Erweiterungen von Hauptstraße 21 und daneben beim Rathaus missfallen mir sehr.

    Und wieder die traditionelle Umfrage:

    Mich interessiert, wie schon in den letzten Jahren, in welchem Umfang Ihr am Denkmaltag teilgenommen habt.

    Natürlich ist klar, dass man nicht immer frei ist bei der Entscheidung, wie intensiv man teilnimmt. Möglicherweise hat man durch Krankheit oder konkurrierende Termine den Denkmaltag nicht wahrnehmen können. Oder an dem Ort hat es bloß ein oder zwei Programmpunkte gegeben, dann kann man schlecht bei vier Programmpunkten gewesen sein.

    Als Mitarbeiter gilt, wer Programmpunkte betreut hat, z. B. Besuchern Erklärungen gegeben hat (Stadtführung, Gebäudebesichtigung, Programmpunkte für Kinder betreut, ...) oder auch sein Haus zur Besichtigung geöffnet hat. Oder auch sonst irgendwie an der Organisation des Denkmaltages mitgewirkt hat.

    Das historische Riegeltor war am Ende der Hauptwachstraße gestanden. Später hat man es in den Steinweg versetzt. Die Vorstellung aber, es auf dem Wilhelmsplatz wiederaufzubauen, muss als absurd erscheinen. Da wäre es völlig deplaziert, hätte nicht nur den historischen Standort nicht mehr, sondern stünde in einer völlig unpassenden Umgebung. Das Tor ist kein Schnickschnack, das man beliebig an irgendeine Stelle stellen kann, wo es irgendwie Aufsehen erregt. Will man die Vorstellung fördern, mitten auf dem Wilhelmsplatz wäre die Bebauung des alten Bamberg zu Ende gewesen? Man erkennt ein dekadentes Verständnis von Denkmalerhaltung und Denkmalwiederherstellung, wenn man glaubt, alle möglichen Versatzstücke von irgendwoher irgendwo versammeln zu können. Das ist Kitsch und sonst gar nichts.

    Ja, lieber die authentischen Denkmäler in situ erhalten!

    Rathaus

    Ich empfinde "Rathaus" nach wie vor als die falsche Bezeichnung. "Rathaus" kenne ich seit jeher als einen Begriff, der nur in Städten und Märkten berechtigt ist. In Landgemeinden dagegen ist der Begriff "Gemeindeamt" üblich. Die Verwendung des Begriffes "Rathaus" in Landgemeinden ist für meine Begriffe nicht berechtigt, wenn auch immer mehr verbreitet.

    Der Grund für die Situation, dass diese Zusammenhänge nicht mehr allgemein bekannt sind, liegt in der Verstädterung und auch dem Verlust von Traditionen und althergebrachten Grundsätzen. Man beobachtet ja auch die Situation, dass alle möglichen Landgemeinden plötzlich Stadt sein wollen. Da lobe ich mir Garmisch-Partenkirchen, das trotz seiner Größe immer noch Markt ist.

    Wein aus der Gemeinde Neißeaue? Dass man in Deschka und Zentendorf keinen Wein hinkriegt, sollte nicht verwundern. Aber in Zodel? Wo sind denn da die steilen Hänge?

    Mein Wein ist Mainwein, und der kommt von der Kitzinger Gegend, wo es bekanntlich im Hochsommer ordentlich runterbrennt.

    Blaubeurer Tor:

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    Befremdend ist 6:44. Hier sehen wir das Stationsschild von Kleinkopisch. Gegenüber dem, was Ihr in dem Film als idyllisch und heile Welt beschreibt, ist das das komplette Gegenteil. Kleinkopisch ist der schmutzigste und trostloseste Ort, in dem ich in meinem Leben war.

    Sowas wie bei 14:57 (in Bukarest) gibt es mittlerweile auch in Transsilvanien.

    Kommentar zu dem Film: https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artike…en-1939-im.html

    SCHRITT IN DIE VERGANGENHEIT
    Schritt in die Vergangenheit – Peter Pitters Unsere 12 Tage lange Reise nach Siebenbürgen war voll durchgeplant und nur Freitag der 11.08. 2017 war als ganzer…
    transylvaniansaxon.wordpress.com

    Zu Kleinkopisch, wie es 1991 war: https://www.youtube.com/watch?v=JI-fbNECFl4

    Wenn es um den Abbruch denkmalgeschützter Gebäude geht, finden manche doch immer eine tolle Begründung. Der Klassiker ist natürlich die Unwirtschaftlichkeit einer Sanierung. Warum sollte das hier nicht funktionieren? Das Gebäude des ebenfalls denkmalgeschützten Katharinengymnasiums an anderer Stelle unmittelbar außerhalb der Altstadt wäre mir mehr wert. Es ist auch nicht mein Lieblingsbauwerk in Ingolstadt, aber es hat mich nicht seit jeher so gestört wie das Theater.