Beiträge von hollanda

    Schlimmer sind wohl noch die ganzen Favelas, die ja teilweise wirklich inmitten von "normalen" Wohngebieten liegen.

    Dazu ein etwas melancholisches Lied über das Leben auf den Favela-Hügeln (morros):

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    OT Die Straßenansicht hat mich fast ein wenig an das "Ausgehviertel" am Hafen von Saloniki erinnert, vielleicht ist das heute renoviert, vor 20 Jahren war es auch ruinös.

    Das ist richtig, der Eingangsbereich wurde umgestaltet:

    Sanierung und Ausbau des historischen Rathauses in Tübingen

    Zitat

    Für Besucher des Rathauses wird die Wandlung im Erdgeschoss besonders deutlich: Dessen ursprünglich drei große Hallen wurden im Laufe der Jahrhunderte immer weiter zugebaut, so dass eine nahezu geschlossene Fassade entstand, was zusammen mit einer schweren Holzeingangstür wenig einladend auf Bürger und Touristen wirkte. Heute finden sich hinter der durchgehenden Glasfront in der weitestgehend zurückgebauten Eingangshalle das Rathausfoyer, der Empfang sowie die touristische Information und eine Ausstellungsfläche. Rolf Trautwein, verantwortlicher Projektleiter der Bohle Innenausbau GmbH & Co. KG, erinnert sich gut an die umfangreichen Rückbau- und Sanierungsarbeiten: „Im Erdgeschoss ging es vor allem darum, wieder einen großen, offenen und transparent wirkenden Raum zu schaffen. Ein Großteil der alten Trennwände wurde hierfür komplett demontiert.

    Stimmt, das ist mir noch gar nicht aufgefallen, man sitzt aber recht gut. Nur die Rückenlehnen fallen offensichtlich beim Fahren leicht mal um, weil nicht befestigt (das ganze verwandelt sich ja wohnwagentypisch in ein Behelfsbett mit dem abgesenkten Tisch in der Mitte, da liegt man dann auf den Lehnen).

    Tauchen wir dennoch mal in die Luxuswelt eines Kabe ein. Der Imperial 780 wurde schon von CleverCamping getestet:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Der 740 ist etwas kleiner und hat einen anderen Grundriß, ohne Frontküche, dafür mit Bugdinette, technische Daten und Grundrisse gibt es auf der Kabe Homepage.

    Der Imperial ist die Luxusklasse von Kabe, hier mit Eckküche und französischem Bett sowie großem Bad mit Dusche.

    Typisch Kabe die Gestaltung der Sitzbänke und die Kopfstützen, dazu gibt es einen Hubtisch:

    Gleich neben der Sitzgruppe die großzügige Küche:

    Dahinter dann das Bett und die geöffnete Tür zum Badezimmer, mit Drehtoilette :smile:

    Typisch für Kabe sind die kleinen Fenster:

    Sowie die strukturierten Wandverkleidungen:

    Nicht zu sehen, aber auch vorhanden, ist der typische "Kabe-Hebel" an der Wand neben dem Bett, mit dem man ohne Öffnen der Fenster Lüftungsklappen zum Lüften öffnen kann.

    Auch im Schlafzimmer gibt es relativ kleine und bestens isolierte Fenster, man beachten den Rahmen:

    Eingang zum Bad:

    Das eckige Waschbecken ist auch ein gängiges Zubehörteil:

    Eine vorbildliche Dusche - mit einer richtigen Kabine und ausreichend Platz:

    Bei einem dichteren Händlernetz, besserer Unterstützung durch den Hersteller und generell besserer Qualität sicherlich reizvoll, aber angesichts der derzeitigen Kabe-"Qualität" wohl eher nicht zu empfehlen.

    Um mal auf Jakobs Anmerkung einzugehen - vermutlich wäre das abgesehen von Exoten wie La Mancelle oder Sprite (beide leider nicht vertreten, aber im Beitrag zur Free 2020 gezeigt) mein Favorit.

    Zwar teuer, aber eben wintertauglich und mit vielen Lösungen, die es bei der Konkurrenz nicht mal gegen Aufpreis gibt.

    Allerdings habe ich etwas recherchiert, im Wohnwagen-Forum und bei den Kabe-Freunden - und war dann doch ernüchtert (abgesehen vom extrem dünnen Händlernetz mit einem einzigen Händler in ganz Bayern ... und das ist der große "Freistaat" in Sulzemoos).

    Zum einen ist der Hersteller bei Problemen nicht gerade auskunftswillig, sondern blockt Anfragen ab. Zum anderen muß man wohl viel Glück mit dem Händler haben, um da etwas erreichen zu können.

    Und Probleme gibt es genug - von Undichtigkeiten über unsaubere Detaillösungen bis hin zur Ablösung von Verkleidungsteilen, auch außen (besonders skurril: dauerhafte Verformung von Teilen durch den Fahrtwind). Dazu Fehler, die auf das völlige Fehlen einer Qualitätskontrolle hinweisen - Sensoren nicht angeschlossen, Schalter falsch verkabelt, Teile nicht eingebaut usw.

    Wer also glaubt, man würde sich für das viele Geld Sorglosigkeit und guten Service kaufen, der irrt leider. Auch bei Tests z. B. in der Zeitschrift Caravaning oder auf dem zugehörigen YouTube-Kanal CleverCamping werden häufig solche Mängel angesprochen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Außerdem wirken manche Details dann doch eher billig, z. B. die Kunststoff-Schnapper an den Klappen. Gefertigt werden viele Zulieferteile übrigens inzwischen in Polen, speziell die Möbel, was aber gegenüber der doch eher entspannten Qualitätsmentalität in Schweden eher einen Vorteil darstellen sollte ...

    Gleich neben Polar befand sich der zweite schwedische Hersteller - gegründet von Kurt Blomquist, abgekürzt KB oder eben KABE (klick).

    Kabe steht für Luxus (obwohl es auch sündteure "Einsteigermodelle" gibt) und absolute Wintertauglichkeit. Das geht beim Aufbau los und umfaßt eher kleine Fenster ebenso wie hinterlüftete Möbel, eine passende Isolierung und eine frosttaugliche Wasseranlage inkl. Fußbodenheizung - natürlich vom schwedischen Monopolisten Alde.

    Hier sehen wir den Aufbau, der nicht völlig holzfrei ist:

    Extrem dicke Ecoprim-Isolierung - und extrem dünne Hammerschlagwände, wie bei so vielen Anbietern nach wie vor üblich. Glattblech sieht zwar besser aus, allerdings ist Hammerschlag durch die Oberfläche unproblematischer, z. B. beim Temperaturschwankungen.

    Generell kann man diese dünne Blechwand aber problemlos eindrücken oder leicht beschädigen, z. B. beim Manövrieren, daher wird ja immer eine jährliche Feuchtigkeitsprüfung für die Aufbaugarantie vorgeschrieben.

    Und hier komplett mit Holzboden und speziellen Teppichen hinter den Schränken, die Feuchtigkeit absorbieren. Unten gibt es dann schon Kunststoffleisten, links dann noch ein Kabelkanal und vermutlich ein Ausströmer der Heizung.

    Estate ist die neue Einsteigerbaureihe und ersetzt den Classic, innen erkennbar an den völlig ebenen Schrankklappen ohne Griffe. Preislich sind wir hier schon im Luxusbereich ...

    Scheint aber anzukommen:

    Der Grund ist sehr banal - man hat in den meisten Wohnwagen-Bädern wenig Platz, selbst wenn es sich um ein Badezimmer in voller Wohnwagenbreite handelt (und das sind entweder rund 2,30 oder 2,50 Meter, abzüglich Wänden, Ablagen und Dusche).

    Daher kann es dann von Vorteil sein, wenn man bei entsprechend langen Beinen die Eingangstür offen läßt und die Toilette entsprechend in Richtung Tür ausrichtet ... genau dieselbe Toilette sehen wir später auch noch bei Fendt.

    Ich muß mich übrigens korrigieren, es gibt tatsächlich Tiny Houses, die die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes erfüllen, da gehen die Preise aber auch bei 100.000 Euro erst los ...

    Jetzt hätte ich doch noch eine Premiere zu bieten - Polar Wohnwagen aus Nordschweden. Die Firma gibt es seit 1964, war aber zwischenzeitlich pleite und kehrt erst wieder auf den Markt zurück, Polar Website

    Das Logo ist ein Eisbär:

    Auch an den Wohnwagen zu sehen:

    Es gibt vier Baureihen:

    Und ziemlich exorbitante Preise - ähnlich wie Kabe:

    Und ähnlich wie bei Kabe ist das Händlernetz speziell in Süddeutschland extrem dünn, es gibt einen einzigen Händler in der Nähe von Würzburg ...

    Auch Polar setzt auf wintertaugliche Konstruktion, ist allerdings auch nicht holzfrei, hier ein Luxusmodell:

    Alles in allem wirkt der Innenraum noch etwas "barock" und dunkel:

    Gute Ablageflächen:

    Ganz ähnlicher Grundriß wie bei Kabe, das Bett ist vom restlichen Innenraum etwas getrennt durch eine Verkleidung:

    Die allseits bekannte Drehtoilette:

    Daß sich die Tür nicht schließen ließ, weil der Schnapper falsch montiert war, spricht nicht gerade für die Qualitätskontrolle:

    Irgenwie sprang da der Funke bei mir nicht über, mal ganz abgesehen von Preisen und fehlenden Händlern.

    Ich denke da an die enormen baulichen Verluste in den Städten der USA, ohne dass jemals eine einzige Bombe fiel.

    Das gilt für viele Länder, auch für Schweden, Belgien (vor allem Brüssel), England oder - ganz extrem - Brasilien, man vergleiche mal Vorkriegs-Luftaufnahmen von Rio mit der heutigen uniformen Betonklotz-Landschaft.

    Wahrscheinlich hätte man in Deutschland auch vieles im Zentrum abgerissen, vielleicht regional unterschiedlich ausgeprägt - es gibt ja vom Krieg nicht beeinträchtigte Städte wie Ludwigsburg oder Nürtingen, die leider auch im Zentrum nicht gerade arm an Bausünden sind ...

    Unsere Schweizer Mitforisten mögen es mir nachsehen, aber ich hab selten so häßliche Stadtlandschaften gesehen wie in der Schweiz

    Das ist auch mein Eindruck, wobei teilweise aber auch in den Zentren einiges abgerissen wurde, ob Genf, Lausanne oder als absoluter Tiefpunkt Montreux, was ich mir immer sehr gediegen vorstellte, aber wirklich grauenhaft zubetoniert war.

    Außerdem ist die Bebauungsdichte sehr hoch, ich bin mal das ganze Tal vom Lago Maggiore über Brig, Sion bis nach Montreux gefahren, das ist ja ganz extrem mit Gewerbe- und Industriegebieten zugebaut (aber im Stuttgarter Raum ist es nicht besser, ob Neckar- oder Remstal).

    Meist werden ja Vorzelte angebracht, beim Dauercamping fast immer ein Schutzdach, zum Schutz vor Hagel, potentiellen Undichtigkeiten und natürlich gegen die UV-Strahlung.

    Auf den Campingplätzen gibt es ja häufig ziemlich viele Dauerstellplätze, dazu oft noch Mobilheime (also so eine Art Tiny House, was zur Not noch auf einer Achse behelfsmäßig etwas geschoben werden kann) oder "Wohnfässer" und stationäre Wohnwagen, die man dann anmieten kann.

    Das klassische Camping erlebt zwar einen Boom, aber wirklich sinnvoll ist es nur für Fans, denn die Preise für Wohnwagen, passendes Zugfahrzeug und Stellplatzmiete (siehe hier) machen es in jedem Fall deutlich teurer als Hotels/Pensionen. Zumal man ja noch überhöhte Strompreise zahlen muß, für Besucher, für Kinder und Haustiere extra ...

    Gut, in Deutschland darf man ja nur auf ausgewiesenen Campingplätzen wirklich dauerhaft campen oder Tiny Houses, wenn überhaupt, auf speziell ausgewiesenen Arealen aufstellen, die schon erschlossen sind.

    Tiny House auf dem Privatgrundstück - schwierig, geht nur dann, wenn es vor Ort ausdrücklich erlaubt ist, das Gebäude muß dann wohl das Gebäudeenergiegesetz erfüllen, was kaum möglich sein dürfte. Wohnwagen auf eigenem Grundstück - kaum möglich, zwar lokal unterschiedlich, meist muß der Wohnwagen dann aber bewegt werden und darf nicht dauernd an Versorgungsleitungen wie City-Wasseranschluß angeschlossen sein. Also immer ein wenig hin und herfahren, Wassertanks auffüllen und Bordbatterie aufladen ...

    Schließlich muß ja in der BRD alles zu Tode reguliert werden ...

    Zum Thema Autonomie, im Fernsehen kam mal ein Bericht über einen Wohnwagon, der quasi autonom aufgestellt war, mit Trinkwassergewinnung aus Regenwasser, Solarzellen und Verbrennertoilette, die ja auch z. B. bei Kabe im Wohnwagen lieferbar ist. Wobei natürlich das Problem mit dem Abwasser bleibt und es ggf. auch mal längere Zeit nicht regnet ... aber da man in Deutschland ja ein erschlossenes Baugebiet nutzen muß, ist das eher eine Spielerei.

    Dauercamping auf dem Campingplatz mit Wohnwagen würde auf jeden Fall eine Ergänzung mit Schutzdächern oder Camping Carports wie von Schall erfordern, damit der Wohnwagen überdacht ist (ggf. könnte man auch noch die Wände mit Planen vor der Sonneneinstrahlung schützen), idealerweise mit einem festen Anbau wie unter dem Link, als Abstellfläche oder im Sommer als zusätzliche Wohnfläche.

    Nun die absolute Luxusklasse, vom Aufbau her fast schon eher eine Art von Tiny House - der Astella (klick). Mit einem Leergewicht von 2,5 Tonnen und einer Länge mit Deichsel von bis zu knapp 10 Metern ist dieser Caravan allerdings nur noch eingeschränkt und mit entsprechend motorisierten Fahrzeugen mobil.

    Preislich ist der Astella fast schon moderat, mit Preisen ab 60.000 Euro für ein komplett ausgestattetes Fahrzeug, konzeptionell mit den großen Türen eher als Mini-Haus ausgelegt ... und wird mit entsprechenden Fotos auch so beworben.

    Zwei große zweiflügelige Türen gibt es bei Caravans üblicherweise nicht:

    Extrem großzügige Küche mit ausreichend Ablagen und sogar Backherd:

    Eine Dusche ist immer dabei, hier Toilette und Dusche getrennt beidseits des Gangs:

    Dahinter dann das Schlafzimmer mit großer Tür direkt am Fußende des Betts:

    Es gibt natürlich auch Längsbetten - hier nochmals von außen:

    Reizvoll wäre das Wagen schon, aber eher für Dauercamping, zumal der Wassertank mit 75 Litern sehr großzügig bemessen ist und sich der Wagen mit guter Isolierung und Alde Warmwasser- und Fußbodenheizung auch für längere Aufenthalte eignet.

    Das habe ich vorher auch noch nie gesehen - komischerweise ist mir das beim Fotografieren gar nicht aufgefallen. Eine absolute Kuriosität ... und ein Grundriß, mit dem ich nichts anfangen kann.

    Hier ab Minute 6 nochmals das Schlafzimmer:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Kommen wir nun zu einem etwas widersprüchlichen Hersteller - Adria aus Slowenien, seit einigen Jahren Bestandteil der französischen Trigano-Gruppe, jedoch mit komplett eigenständigen Produkten.

    Widersprüchlich deshalb, weil man einerseits seit den Zeiten von Jugoslawien sehr günstige und einfache Caravans im Angebot hat (mit teilweise recht primitiven Lösungen wie einer Art Ikea-Stapelsystem), andererseits mit Alpina und Astella auch im absoluten Luxus-Bereich aktiv ist.

    Der Stand ist nicht übermäßig groß:

    Alpina wurde speziell für Skandinavien entwickelt und soll dort mit Kabe und Polar konkurrieren:

    Im direkten Vergleich sind die Preise schon fast günstig - es gibt eine komplette Ausstattung, gute Isolierung und Fußbodenheizung:

    Auch die Fenster sind von gehobener Qualität - Rahmenfenster von Seitz, gehört auch zu Dometic:

    Das wäre jetzt ein Grundriß mit Frontküche, seitlicher Dinette und Heckbad sowie zwei Einzelbetten:

    Heckbad mit Dusche und Toilette:

    Blick durch den kompletten Wagen:

    Die Sitzmöglichkeiten sind etwas eng bemessen:

    Dafür gibt es diesen Komfort-Liegestuhl:

    Gigantische Küche mit viel Ablagemöglichkeiten:

    Und ein gigantisches aufklappbares Dachfenster:

    Insgesamt vermutlich ein sehr gutes Angebot, wenn auch mit relativ wenigen Händlern - und es gibt natürlich auch bessere Grundrisse.

    Oben hatte ich Hymer schon kurz angesprochen - dazu gehört auch die Marke Eriba, 1957 von Erwin Hymer und Erich Bachem gegründet, der vielleicht schon durch das Rüstungsprojekt Bachem Natter bekannt ist.

    Geblieben ist der Name, vermarktet werden etwas eigenartige Hubdach- und Klappdach-Caravans, deren Sinn mir auch nicht so recht erklärt werden konnte, gut, man kann sie in einer Garage abstellen (falls sie nicht zu lang sind) und sie sind wohl etwas aerodynamischer, aber die Nachteile dürften doch überwiegen.

    Ein modern gestalteter Eriba:

    Es dominieren aber die Nostalgie-Designs:

    Hier schon mit Thule-Markisenvorbereitung:

    Aufgeklappt mit Klappdach, offensichtlich zum Übernachten:

    Neben Klappdächern gibt es auch noch Hubdächer, bei denen ein Dachausschnitt parallel zum Dach angehoben wird:

    Nachteile hat das auch - es ist nicht isoliert (angeblich gibt es eine Art "Isolierschal"), vor allem bleiben jedoch Außentür und Einbauten wie Dachschränke niedrig:

    Der Einbauschrank ist dann oben offen, das Bad hat seine eigene "Abdeckung" rundherum:

    Innen:

    Der Spiegel wird nach oben geschoben und dann eingeclipst:

    Ähnliches gibt es auch von Trigano, ich könnte mich damit nicht anfreunden ...

    Zwischen KnausTabbert, übrigens als einziger Wohnwagen-Aussteller im südlichen Bereich des Messegeländes untergebracht, und den restlichen Ausstellern befindet sich eine große Halle mit den Ständen von Lieferanten.

    Durch Marktkonzentration gibt es für jeden Bereich praktisch nur noch 2 bis 3 große Anbieter, die dann durch Zukäufe alles mögliche im Angebot haben.

    Große Namen sind z. B. Truma mit Warmwasserthermen und Heizungen, Dometic mit Klimaanlagen und Kühlschränken, aber auch Al-ko für Fahrwerkstechnik, von Chassis bis hin zu Movern, also Radantrieben für das bessere Manövrieren der Wohnwagen. Wobei aber z. B. der schwedische Fußbodenheizungsspezialist Alde zu Truma gehört und Al-ko seit 2016 wiederum zum US-Konzern DexKo.

    Übrigens haben die Amerikaner mit Thor Industries (bekannt für Airstream) auch jede Menge in Deutschland eingekauft und Hymer inkl. Dehtleffs, Eriba, LMC usw. übernommen. Wobei zur Kosteneinsparung auch hier auf "Plattformstrategie" wie im Automobilbereich gesetzt wird, technische Besonderheiten wegfallen und sich viele Modelle nur noch durch das Markenlogo unterscheiden ... wer das braucht?

    Aber zurück zu den Zulieferern - hier eine klassische Warmluftheizung inkl. Wassererhitzer:

    Dachklimaanlagen, auch zur Nachrüstung geeignet:

    Hier wird dann ein entsprechendes Loch ins Dach gesägt ... inwiefern man das bei GfK nachrüsten kann, weiß ich nicht:

    Und ein moderner Klassiker - der beidseitig angeschlagene Kühlschrank:

    Dann kann z. B. von außen geöffnet werden, wenn er im Eingangsbereich platziert ist, oder bei geschlossener Tür von innen. Ebenfalls ein Klassiker ist die Drehtoilette, die ich dann später im eingebauten Zustand fotografiert habe.