Beiträge von Gast_im_Forum

    Nach einer denkmalfachlichen Prüfung wurde entschieden, dass das Gebäude Hofstatt 14, für das zunächst ein Abriss im Raum stand, aufgrund seiner historischen Bausubstanz nach wie vor als schützenswert eingestuft wird. Statt eines Abrisses soll daher eine Sanierung erfolgen. Ziel ist es, die originale Bausubstanz und das historische Erscheinungsbild möglichst weitgehend zu bewahren.

    Überraschende Rettung für Häuser an der Hofstatt: Sanierung statt Abriss für historische Gebäude
    Seit über drei Jahren sind die Brandruinen nahezu unverändert. Die statische Abhängigkeit beider Häuser erweist sich als entscheidender Faktor für den Erhalt…
    www.suedkurier.de

    Neubau Rathaus Schömberg / Bürgerbegehren

    Zitat

    Wo aber wollen die Vertreter des Bürgerbegehrens einsparen? Dieser Zeitung liegt eine Auflistung der Einsparpotenziale vor. Aufgrund der komplexen Baugrundverhältnisse, die durch Schiefer entstehen, solle man auf einen Keller verzichten, so der Vorschlag. Dadurch könnten zwischen 600.000 und 900.000 Euro eingespart werden. Durch den Verzicht auf ein Geschoss, reduzierten sich die Baukosten erheblich. Man geht von Einsparungen in Höhe von 1 Million bis 1,3 Millionen Euro aus. Durch die Integration des Sitzungssaals in ein Regelgeschoss würden weitere 100.000 bis 200.000 Euro eingespart. Durch eine kompaktere Grundrissorganisation könnten bis zu 400.000 Euro eingespart werden. Würden die technischen Anlagen optimiert, würden weitere 100.000 bis 200.000 Euro frei. Insgesamt kommen die Vertreter des Bürgerbegehrens auf ein Einsparpotenzial von 2,1 bis 2,9 Millionen Euro. Damit würde das Einsparziel sogar noch weit übertroffen.

    Quelle: https://www.schwaebische.de/regional/zolle…r-stadt-4637032

    Schopf-Areal

    Quartiersentwicklung Rothenburg o.d. Tauber - ip21
    Entwicklung Schopf-Areal Rothenburg o.d.T. Das von uns entwickelte Grundstück des sogenannten „Schopf-Areals“ befindet sich innerhalb des Bereiches der…
    ip-21.com


    Trotz der Insolvenz des Bauträgers wird die Bebauung des Schopf-Areals aktuell weitergeführt. Die bereits begonnenen Neubauten sollen bis Ende 2026 fertiggestellt werden, außerdem ist geplant, noch im selben Jahr mit einem zweiten Bauabschnitt zu starten. Möglich wurde das vor allem durch eine Einigung zwischen Insolvenzverwalter, finanzierender Bank sowie den beteiligten Handwerksfirmen. Da die Rohbauten bereits standen, konnte der Baustopp verhindert werden und die Arbeiten laufen inzwischen wieder mit Dach-, Elektro-, Sanitär- und Innenausbau weiter.

    Das Projekt auf dem sogenannten Schopf-Areal umfasst moderne Eigentumswohnungen in zentraler Altstadtlage. Ein Teil der Wohnungen ist bereits verkauft, allerdings werden weiterhin Käufer gesucht, insbesondere für den zweiten Bauabschnitt. Ohne ausreichende Vorverkäufe fehlen laut Insolvenzverwaltung wichtige Finanzmittel für die weitere Umsetzung. Die Wohnungen richten sich sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger.

    In der Stadt wird die Fortsetzung des Projekts grundsätzlich positiv gesehen, weil dadurch eine große Baustelle mitten in der Altstadt nicht als Bauruine zurückbleibt. Gleichzeitig gibt es aber auch Kritik an der dichten Bebauung und an der Frage, ob sich genügend Käufer für mehrere parallel entstehende Wohnprojekte finden werden.

    Quelle: https://www.dibas.de/2026/01/wohnun…aeufer-gesucht/

    Die Stadt Villingen-Schwenningen möchte ihr bisheriges Reglement für Werbung und Schaufenstergestaltung in der historischen Innenstadt Villingen lockern. Zur Begründung heißt es, man fürchte sich um die Leerstände und die Attraktivität des Einzelhandels.
    Konkret geht es um die sogenannte Werbesatzung für die Villinger Innenstadt. Bislang waren großflächige Beklebungen oder auffällige Werbung an Schaufenstern offiziell und weitgehend untersagt. Erlaubt waren dezente Einzelbuchstaben. Künftig sollen Händler deutlich mehr Spielraum bekommen — besonders bei leerstehenden Geschäften.


    Die geplanten Änderungen: größere Schaufensterbeklebungen sollen möglich werden, Werbung darf sichtbarer gestaltet werden, Leerstände können mit großflächigen Motiven oder Informationen kaschiert werden - dennoch sollen „grelle“ oder das historische Stadtbild störende Werbeformen weiter begrenzt bleiben.

    Die Stadt sagt, sie suche einen Mittelweg: historische Atmosphäre der Innenstadt schützen, aber gleichzeitig den stationären Handel stärken und die Innenstadt lebendig halten. Das Thema wird dort schon länger kontrovers diskutiert. Kritiker der alten Regeln fanden sie zu bürokratisch und realitätsfern, während Befürworter berechtigte Sorge vor einer „zu lauten“ oder beliebigen Innenstadt haben.

    Der Technische Ausschuss hat die Lockerung bereits empfohlen; endgültig entscheiden muss noch der Gemeinderat.


    Für Werbung in der Innenstadt erhalten Händler in Villingen jetzt mehr Spielraum

    Ippinger Riese

    Der „Ippinger Riese“ ist ein markantes und historisch bedeutsames Gebäude im Ortsteil Ippingen der Gemeinde Immendingen auf der Baar, dessen Hintergrundgeschichte eine faszinierende Mischung aus belegbarer Architekturgeschichte, lokaler Überlieferung und moderner Esoterik darstellt. Seinen Namen verdankt das Bauwerk schlichtweg seiner für ein Dorf ungewöhnlich massiven und gewaltigen Erscheinung. Im Kern handelt es sich um ein mittelalterliches Gebäude, das im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Funktionen erfüllte. Lange Zeit diente es als sogenannte Zehntscheuer, in der die Bauern ihre Naturalsteuern an die Grundherren oder die Kirche abliefern mussten. Später wurde es als Jägerhaus und schließlich als stattlicher Doppelbauernhof genutzt. Besonders auffällig ist der markante Zinnengiebel mit seinen 13 Stufen – ein architektonisches Merkmal, das für landwirtschaftliche Gebäude in dieser Region äußerst ungewöhnlich ist und dem Haus sein charakteristisches Aussehen verleiht.

    Genau diese baulichen Besonderheiten befeuern bis heute zahlreiche Mythen und Legenden. So hält sich hartnäckig die Theorie, der Riese sei ursprünglich eine Komturei des Templerordens gewesen. Die 13 Stufen des Giebels werden in diesem Zusammenhang oft als symbolischer Hinweis auf die 13 Stufen der Selbsterkenntnis gedeutet. Historisch belegt ist immerhin, dass das Gebäude im Jahr 1304 an das Kloster St. Georgen verkauft wurde – just in jener Zeit, als der Templerorden europaweit aufgelöst wurde. Andere Überlieferungen bringen den Ort sogar mit Kaiser Karl dem Dicken in Verbindung, der bereits im Jahr 880 Ländereien in Ippingen verschenkte. Dies führte zu Spekulationen, der Ippinger Riese stehe auf den massiven Grundmauern eines noch viel älteren, herrschaftlichen Sitzes.

    In der jüngeren Vergangenheit hat das imposante Gebäude zudem in der Esoterik-Szene stark an Bedeutung gewonnen. "Geomanten" betrachten den Ort als bedeutendes Energiezentrum und gehen davon aus, dass sich direkt unter dem Haus genau fünf energetische Linien kreuzen. Dies macht den Ippinger Riesen für Anhänger dieser Lehren zu einem der stärksten Kraftorte Südwestdeutschlands. Dieser Ausstrahlung wollte man offenbar auch bei der aufwendigen "Restaurierung" ab den 1980er Jahren Rechnung getragen. Der Architekt Wolfgang Zeller und den heutigen Besitzer ging es wohl vor allem darum, das Bauwerk nach diesen Maßstäben und Prinzipien zu sanieren. Der Umbau nach diesen Kriterien und die Instandsetzung hat leider den historischen Charakter des Gebäudes erheblich in Mitleidenschaft gezogen: Unpassende Fenster, Brüche in der Fassade, Verglasungen, die allenfalls einem modernistischen Anspruch genügen, nicht aber dem Gebäude gerecht werden. Heute wird der Ippinger Riese als privates Wohnhaus sowie als Seminarzentrum genutzt und gilt als eines der ältesten und geheimnisvollsten Bauwerke der gesamten Baar-Region.

    Außenansichte (heute)

    Früheres Erscheinungsbild

    Rathaus-Neubau

    Der Streit um den geplanten Rathaus-Neubau in Schömberg verschärft sich und geht inzwischen deutlich über den Gemeinderat hinaus. Im Zentrum steht die Frage, ob und wie das Projekt umgesetzt werden soll, wobei sowohl Kosten, Planung als auch Prioritäten der Gemeinde kontrovers diskutiert werden. Bürgermeister und Befürworter halten den Neubau für notwendig und warnen davor, wichtige Entscheidungen weiter hinauszuzögern – dies wäre aus ihrer Sicht „geradezu fahrlässig“, etwa mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Verwaltung und Infrastruktur. Kritiker hingegen bemängeln unter anderem die finanziellen Belastungen, stellen den Bedarf infrage oder fordern alternative Lösungen. Die Auseinandersetzung hat sich dadurch zu einem breiteren Konflikt entwickelt, der Politik, Bürgerschaft und öffentliche Diskussion gleichermaßen prägt und das Klima in der Gemeinde spürbar belastet.

    Quelle: https://www.schwaebische.de/regional/zolle…ich-aus-4536991

    Von Anfang an steht dieses Projekt unter einem schlechten Stern.


    Bürgerentscheid: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.investi…obox=1777627138 ?

    Wären die Schömberger nur mal bei der Bewahrung ihres Kulturdenkmals so auf die Barrikaden gegangen - jetzt haben sie eine Brache und kein schönes altes Rathaus mehr. Württembergische Kurzsicht!

    Dieses Türmchen ist Geschichte – Neues Rathaus kommt ohne Dachreiter aus

    Dieses Türmchen ist Geschichte – Neues Rathaus kommt ohne Dachreiter aus
    Das historische Türmchen kommt nicht aufs Dach des neuen Rathauses. Das ist eine bittere Pille für die vielen Bürger, die das verhindern wollten.
    www.schwaebische.de

    Wie kann die Renovierung dieses kleinen Dings 35.000 € kosten?

    Im Text wird inklusive Blitzschutz inzwischen von einer Summe von 50.000 € gesprochen. Bei den bereits 9,3 Millionen Gesamtkosten nach württembergischer Logik DAS entscheidende Kriterium auf den Verzicht des ungeliebten Türmchens nebst folgenden "Argumenten":

    Zitat

    Funktionalität und Optik überbieten Verschandlung und Emotionen: Auf dem Dach des neuen Rathauses wird kein historisches Türmchen mehr stehen. Zahlreiche Zuhörer verließen am Mittwoch enttäuscht und teils auch wütend den Sitzungssaal.

    Zitat

    „Die Uhr sehen wir als Kunstwerk, Dachreiter gibt es auf vielen Häusern.“ Planer Holger Hinz begründete die Architektenentscheidung wie folgt: „Wir bauen jetzt im Heute und nicht im Gestern.“

    Ergänzend (hinter Bezahlschranke): https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.gemeind…4df73f4852.html

    „Letztes Denkmal“ sorgt in schwäbischer Stadt für Riesen-Aufregung

    „Letztes Denkmal“ sorgt in schwäbischer Stadt für Riesen-Aufregung
    Kann dieses Kleindenkmal gerettet werden oder findet man keinen geeigneten Platz? Die Wogen in dieser Stadt gehen hoch. Jetzt rufen Bürger zur Rettung auf.
    www.schwaebische.de

    Schon bemerkenswert: Beim Abriss des denkmalgeschützten alten Rathauses – durchgedrückt von Verwaltung und Gemeinderat – blieb der große Aufschrei in Schömberg weitgehend aus. Aber jetzt sorgt plötzlich ein kleines Türmchen mit Glocke für erbitterten Streit. Das hat schon etwas unfreiwillig Groteskes.

    Zitat

    Villinger Kulturerbe verkaufen aus Geldnöten? Welche Gebäude der Stadt Millionen bringen könnten

    Das „Alte Kaufhaus“ in der Rietstraße 8 und ein weiteres Gebäude stehen womöglich bald zum Verkauf. Ämter müssten dann aber ihre Büros räumen und umziehen.

    Das „Alte Kaufhaus“ in der Rietstraße 8 und ein weiteres Gebäude stehen womöglich bald zum Verkauf. Ämter müssten dann aber ihre Büros räumen und umziehen.

    Die Stadt Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg, Deutschland) prüft angesichts angespannter kommunaler Finanzen den Verkauf markanter Immobilien im Innenstadtbereich als Sparmaßnahme.

    • Die Stadtverwaltung schlägt vor, das Gebäude Rietstraße 8 – auch bekannt als „Altes Kaufhaus“ – zu verkaufen.
    • Zusätzlich steht ein weiteres städtisches Gebäude (Josefsgasse 7) zur Debatte, das ebenfalls verkauft werden könnte.
    • Durch diese Verkäufe erhofft sich die Kommune Einnahmen in Multi-Millionenhöhe, um den Haushalt zu entlasten.

    Damit ein Verkauf möglich wird, müssten städtische Büros in den betroffenen Gebäuden geräumt werden. Vorgesehen ist, dass die Mitarbeitenden in das VHS-Gebäude am Münsterplatz umziehen, sobald dort Kapazitäten frei werden.

    Der Vorschlag wurde der Gemeinderatssitzung vor dem Hintergrund der schwierigen Finanzlage der Stadt präsentiert. Konkrete Verkaufspreise oder Zeitpläne für die Transaktionen wurden bislang nicht öffentlich gemacht

    Quelle: SÜDKURIER


    Rietstraße 8

    Das sogenannte Alte Kaufhaus wurde 1727 ursprünglich als Heilig-Geist-Spital erbaut. Im Jahr 1825 erfolgte die Umnutzung zum städtischen Kaufhaus. Es handelt sich um einen repräsentativen, freistehenden Barockbau mit drei massiven Geschossen und einem Walmdach. Die Anlage ist U-förmig angelegt und besteht aus drei Flügeln. Im Hauptflügel zur Rietstraße befindet sich ein mittig angeordneter Doppelarkadendurchgang, während sich die beiden rückwärtigen Seitenflügel zum Münsterplatz hin erstrecken.

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    Josefsgasse 7

    Der ehemalige Klosterhof des Kloster St. Blasien präsentiert sich als repräsentative Gebäudegruppe aus verputzten Massivbauten, die durch eine Hofmauer mit hölzernem Wehrgang entlang der Josefsgasse miteinander verbunden sind. Haus Nr. 7 ist ein dreigeschossiger Satteldachbau mit einem seitlich angesetzten breiten Steinerker, der von einem geschweiften Dach bekrönt wird. Das Gebäude wurde urkundlich im Jahr 1663 errichtet, wobei spätgotische Bauteile – darunter eine Schulterbogentür zum Wehrgang – wiederverwendet wurden. Im Inneren finden sich Kreuzgratgewölbe.

    Das Gebäude Nr. 7/1 ist im Kern ein zweigeschossiger, traufständiger Satteldachbau, der später um einen gestuften Zwerchgiebel ergänzt wurde. Ein hofseitiger Anbau wurde 1897 aufgestockt. Im Inneren haben sich Stuckdecken aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erhalten.

    Die spätmittelalterliche Hofmauer mit hölzernem Wehrgang und Schlüsselscharten stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Südlich davon befinden sich Reste der alten Hofummauerung aus Bruchstein, die vermutlich aus dem 17. Jahrhundert datieren. Es handelt sich insgesamt um eine Sachgesamtheit von besonderer historischer Bedeutung.

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    Bauprojekt Decorona Quartier

    In der Imster Kramergasse hat das Bauprojekt Decorona Quartier begonnen. Es soll nach jahrelanger Planung und Vorbereitung endlich Realität werden. Mit rund 25 Millionen Euro Investition startet die Strobl Group im Sommer 2026 den Bau eines neuen Stadtquartiers, das modernes Wohnen, Arbeiten, Gastronomie und Begegnungsräume vereint und als wichtiger Impuls für die Revitalisierung der Innenstadt gesehen wird. Ziel ist es, die Kramergasse wieder stärker zu beleben, die historische Substanz mit modernistischer Architektur zu ergänzen, mit der Vorstellung damit langfristig das Zentrum von Imst zu stärken.

    Decorona Quartier als neuer Impuls für die Imster Innenstadt
    In der Imster Kramergasse starten nach mehreren Jahren...
    www.imst.gv.at

    Denkmalschutz-Reform für Hessen

    Die schwarz-rote Landesregierung (CDU/SPD) will das Hessische Denkmalschutzgesetz neu fassen, um den Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden zu erleichtern und Verfahren zu modernisieren. Wichtige Punkte sind:

    Was sich ändern soll:

    • Schnellere, digitale Genehmigungsverfahren mit klaren Fristen und digitalen Abläufen, um langwierige Prozesse zu vermeiden.
    • Die Stärkung der unteren Denkmalschutzbehörden (Kommunen/Landkreise) mit mehr Handlungsspielraum.
    • Die Beteiligung der Landesdenkmalpflege wird auf „Kernfälle“ wie UNESCO-Welterbestätten oder besonders bedeutende Denkmäler beschränkt.
    • Wirtschaftliche Zumutbarkeit für Eigentümer soll ausdrücklich gesetzlich verankert werden.
    • Ziel ist, Denkmalschutz und Nutzung besser zu verbinden, z. B. auch bei Energie- oder Barriereanpassungen.
    • Die Reform soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten und anschließend evaluiert werden.

    Regierungsseite (CDU/SPD) betont, dass dadurch Bewahrung und Nutzung denkmalgeschützter Objekte praktikabler und wirtschaftlich tragfähiger werden und nicht der Schutzstandard gesenkt werde.

    Positionen der Opposition und Kritik

    Kritik aus Fachkreisen / Experten

    • Deutsche Stiftung Denkmalschutz und andere Fachleute warnen, dass die Reform durch stärkere Rolle der Kommunen und weniger Landesfachbehörden-Beteiligung zu einem Verlust an fachlicher Expertise führen könnte.
    • Es bestehe die Gefahr, dass nur „herausragende“ Denkmäler effektiv geschützt werden, während andere an Bedeutung verlieren.

    Positionen politischer Oppositionsparteien

    • FDP: Hält die Koalitionspläne für nicht weit genug. Die FDP hat einen eigenen, radikaleren Gesetzentwurf vorgelegt, nach dem Kommunalparlamente deutlich mehr Mitspracherecht oder sogar ein Aufhebungsrecht beim Denkmalschutzstatus erhalten sollen.
    • Grüne: Kritisch, weil sie teils mehr Wert auf fachlichen Schutz und Beteiligung der Denkmalpflege legen und vor einem zu starken Rückgang des Schutzniveaus warnen (laut Fachkritik-Berichten).
    • AfD: Stellt sich gegen eine Reform, die ihrer Ansicht nach den fachlichen Denkmalschutz zugunsten vereinfachter Verwaltungsprozesse und kommunaler Entscheidungsmacht untergräbt. Sie plädiert für Erhalt von Fachkompetenz und für klare Schutzstandards.
    Denkmalschutz-Reform: Das planen CDU und SPD für Hessen
    Ein als Denkmal geschütztes Haus kann zur Last werden - spätestens beim Modernisieren. In Hessen soll Besitzern das Erfüllen behördlicher Auflagen leichter…
    www.hessenschau.de

    Friedrichsplatz - Neugestaltung im Rahmen der Landesgartenschau 2028

    Das Kölner Landschaftsarchitekturbüro GREENBOX hat den Wettbewerb zur Neugestaltung des Friedrichsplatzes in Rottweil gewonnen. Ziel sei es, den Platz bis zur Landesgartenschau 2028 moderner, grüner und lebenswerter zu machen. Der Entwurf läuft unter dem Motto „urbane Vielfalt im Herzen der Stadt“.

    Die wichtigsten Gestaltungsmerkmale

    • Verkehr: Der Platz bleibt für den Verkehr zwar geöffnet, wird aber verkehrsberuhigt (Tempo 20). Es gibt eine verengte schmale Fahrspur aus modischem Bodenbelag für Busse, Autos und Radfahrer. Die Fußgängerbereiche vor den Fassaden werden mit modischen Plattenbelägen verbreitert. Die klassische Gliederung des Straßenraums wird umgekehrt. Voraussetzung für den Umbau soll die Verlegung des Busbahnhofs (ZUP) an den Nägelesgraben an der Peripherie des Stadtkerns im Jahr 2026 sein.
    • Bepflanzung: Der historische Stadtplatz, einst Rindermarkt, soll durch bodenebene Staudenbeete und Baumpflanzungen künstlich begrünt werden, was mit dem ökologischen Versprechen von "Wasserspeicher" (Schwammstadt-Prinzip) und "verbessertem Mikroklima" beworben wird.
    • Nutzung & Flexibilität: Entlang der Häuserfassaden entstehen sogenannte „Logen“ – ein Wechsel aus den bepflanzten Staudenbeeten und freien Flächen mit Plattenbelägen. Diese Flächen können flexibel für Außengastronomie, Handel oder Veranstaltungen (mobile Bühnen für Musikkapellen für den berühmten Narrensprung) genutzt werden.
    • Beete und "Logen" betonen die Verengung des Mittelstreifens und trennen diesen von den Fußgängerbereichen

    Der Baubeginn ist für die Zeit nach der Fasnet 2026 angesetzt. Die Fertigstellung soll Ende 2027 erfolgen, vor Beginn der Landesgartenschau 2028.

    Quelle: https://www.rw2028.de/2025/08/neuer-…riedrichsplatz/

    Eine Visualisierung: https://www.rw2028.de/wp-content/upl…pi-1024x650.jpg

    Antrag in Rottweil: Wegen Geschichte – wird der Friedrichsplatz zum Rindermarkt?
    Dieser Vorstoß wird für Debatten sorgen: Die Fraktion SPD+FFR beantragt, den Friedrichsplatz in Rindermarkt umzubenennen. Herzog Friedrich sei ein…
    www.schwarzwaelder-bote.de

    Die Fraktion SPD+FFR hat in Rottweil einen Antrag gestellt, dem Friedrichsplatz nach seiner anstehenden Sanierung seinen historischen Namen zurückzugeben: Rindermarkt.

    Die Begründung stützt sich auf die Historie der Stadt, da der Platz früher genau diese Funktion erfüllte. Die Umbenennung soll erfolgen, sobald die Bauarbeiten abgeschlossen sind (die Sperrung für die Sanierung startet wohl ab März). Das Thema birgt allerdings durchaus Potenzial für politische Diskussionen im Gemeinderat. Kurz gesagt: Zurück zu den Wurzeln statt Monarchie-Gedenken – zumindest wenn es nach SPD und FFR geht.

    Nach Kabelbrand: Linksextremisten legen Stromnetz in Berlin lahm – Bürgermeister Wegner nennt Tat „inakzeptabel“ - WELT
    Der großflächige Stromausfall im Südwesten Berlins wurde laut Regierendem Bürgermeister Kai Wegner von Linksextremisten verursacht. Ein Brand an der…
    www.welt.de

    Dass eine linksextremistische Gruppe mit einem Anschlag tausenden Berlinern den Strom nimmt, kommt nicht von ungefähr. Über Jahre konnte die militante Linke ihre Infrastruktur im vorpolitischen Raum nahezu unbehelligt ausbauen, meint WELT-Herausgeber Ulf Poschardt: ⬇️ https://www.welt.de/debatte/plus69…-von-sowas.html