Beiträge von Leonhard

    Sehr schön, dass so etwas erhalten bleibt und genutzt wird. Aber: ich war schon mal drin und habe von der Kapelle Fotos gemacht, die zum damaligen Zeitpunkt noch voll eingerichtet war und so ausgesehen hat:

    Kapelle-St.-Martin-2.jpg

    Im Filmbeitrag ist die Kapelle bis auf Altar und Kanzel vollkommen leer und es wird gesagt, dass der Raum für Veranstaltungen gemietet werden kann. Das bedeutet, dass zumindest die Bänke nicht mehr wiederkommen werden und der Rest der Ausstattung vielleicht auch nicht... man muss zwar auch sehen, wie man diese Räume praktisch nutzt und akzeptieren, dass für eine Kapelle kein Bedarf mehr besteht, aber schade ist das schon.

    Danke für den Hinweis! Für München sind leider jetzt schon einige Dinge ausgebucht, wie jedes Jahr... ich wollte z.B. schon lange mal in den Verwaltungsbau der NSDAP (heute Zentralinstitut für Kunstgeschichte) am Königsplatz und nie denke ich rechtzeitig dran, mich für eine der beiden Führungen anzumelden, die jedes Jahr am Tag des offenen Denkmals stattfinden... wahrscheinlich muss man sich da schon Monate im Voraus anmelden, um reinzukommen. Interessant, dass dieser Nazibau so viel Interesse auf sich zieht.

    Jetzt hat sich auch Adrian von Buttlar, der wahrscheinlich bedeutendste Experte zu Klenze und Klassizismus, in die Debatte um die drohende Begrünung der Ludwigstraße eingeschaltet und hat sowohl in der FAZ (https://www.faz.net/aktuell/feuill…-201114723.html) als auch im Online-Magazin Marlowes (https://www.marlowes.de/das-ende-der-architekturgeschichte/) vehement dagegen Stellung bezogen. Besonders überrascht mich seine offene Unterstellung, dass von der links-grünen Münchner Stadtspitze auch aus weltanschaulichen d.h. antifeudalistischen Gründen eine Umwandlung der Ludwigstraße angestrebt würde - der Mann traut sich was.

    Zwei Zitate aus dem Artikel bei Marlowes:

    "Solche alarmierenden Entwicklungen stoßen keineswegs nur auf Empörung, sondern evozieren vielmehr klammheimliche Freude bei allen, denen die Rücksichtnahme auf Geschichte und Baukunst zum Stolperstein des Fortschritts oder ihres Profits geworden ist. Die amtliche Denkmalpflege gerät immer stärker in die Defensive, während die galoppierende Geschichtsvergessenheit und jederfrau zustehende moralische ad-hoc-Bewertung der Relikte „aus anderer Zeit“ (wie die übliche Floskel der Denkmalschutzgesetze lautet) eine auf Gut oder Böse reduzierte cancel-culture im Umgang mit der gebauten Vergangenheit begünstigt."

    "Die Aufgabenstellung (d.h. die Begrünung) war von vornherein falsch, und man wird den Eindruck nicht los, dass die Klimaangst willkomener Anlass zu einer semantischen Um- und Abwertung der noch immer wirkmächtigen Prachtstraße ist, die sich als demokratische Aneignung eines ideologisch verdächtigen Erbes versteht. Schon 1987 hatte sich der zuständige Sachpreisrichter im Katalog der Ausstellung „Romantik und Restauration“ die Argumente der einst gegen den König opponierenden Ständeversammlung zu eigen gemacht und ein vernichtendes Urteil über dessen autokratische Baupolitik gefällt: „Die gesamte Kunstpolitik Ludwigs war auf seine Selbstverherrlichung und seinen Nachruhm gerichtet, zu ihrer Durchführung war er buchstäblich bereit über Leichen zu gehen.“ Und ja: Auf den historischen Abbildungen sieht man oft Militär, Stern-Gründer Henri Nannen schwärmte 1937: „Aus dem Kreuzweg der Bewegung wird die via triumphalis des neuen Reiches“, und Oswald Hederer eröffnete seine rundum sachliche architekturhistorische Untersuchung der Ludwigstraße 1942 mit dem Konterfei des „Führers“. Angesichts solcher Kontaminationen soll wohl nicht nur die Herrschaftsachse durch „Bauminseln“ gebrochen werden. Im Siegerentwurf wird auch der Odeonsplatz mit dem Reiterdenkmal des Königs, das ihm die dankbare Kommune erst viele Jahre nach seiner Abdankung stiftete, in eine riesige Buddelkiste verwandelt, damit unsere Kleinsten nicht zu heimlichen Monarchisten oder am Ende gar zu Nazis mutieren."

    Hört, hört...

    Auf jeden Fall ist es äußerst positiv, dass sich eine solche Koryphäe wie Buttlar eindeutig gegen die Begrünung positioniert!

    Ich habe diese Galerie über die Ludwigstraße jetzt als eigenständige Website realisiert:

    Ludwigstraße München

    Der Grund liegt hauptsächlich in der Tatsache, dass in München momentan viel über die Begrünung der Ludwigstraße diskutiert wird und ich mit dieser Website Aufklärungsarbeit leisten möchte, was die Ludwigstraße insgesamt eigentlich bedeutet. Außerdem ist es schade, wenn diese Galerie im Laufe der Zeit in den Untiefen des BKF und APH verschwindet.
    In einem für die Zukunft geplanten weiteren Menüpunkt wird die Ortsgruppe München von SD dort auch über die angedachten Begrünungskonzepte diskutieren bzw. Alternativkonzepte präsentieren können.

    Die historischen Innenaufnahmen des Herzog-Max-Palais hab ich aus dieser Galerie und dem APH gelöscht, weil ich sie für die Website ordnungsgemäß lizenzieren musste und meine Genehmigungen aus drei verschiedenen Archiven (die ich freundlicherweise alle kostenlos bekommen habe, obwohl die Fotos nicht gemeinfrei sind) natürlich nicht für dieses Forum gelten. Diese Aufnahmen können aber natürlich auf meiner Website angesehen werden (unter Ludwigstraße - mittlerer Abschnitt).

    Über Feedback und Werbung zu dieser Website würde ich mich sehr freuen!

    Ich möchte hier einen hochinteressanten Beitrag aus einem Buch von 1965 teilen, den ich eingescannt habe und als pdf zum Download bereitstelle:

    Es handelt sich um einen Aufsatz mit dem Titel "Die Gestaltung Münchens im Wandel der Zeiten" von Leo Samberger, der in den 1960er Jahren Heimatpfleger der Stadt München war (sein Vater war der gleichnamige Maler). In diesem Aufsatz geht es zwar vordergründig um München, die Beobachtungen und Feststellungen Sambergers sind aber letztendlich so grundsätzlich und universell, dass der Aufsatz auch für Nicht-Münchner höchst lohnend und im Grunde auf alle Großstädte Deutschlands anwendbar ist. Samberger beschreibt auch weniger die konkrete architektonische Entwicklung Münchens als vielmehr die kulturellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen, die einer jeglichen Stadtentwicklung zugrundeliegen und ohne die der Wandel in unseren Stadtbildern in den letzten 200 Jahren nicht erklärbar ist. Er beginnt mit den Charakteristiken der noch völlig andersartigen gesellschaftlichen Kultur des alten Europa in den Jahrhunderten vor 1800, die eben jene Stadtbilder schuf, die wir heute als harmonische Altstadtbilder verehren und stellt danach dieser alteuropäischen Kultur die neuartige Kultur des 19. und vor allem des 20. Jahrhunderts gegenüber, die zu einer kompletten Auflösung der Idee der europäischen Stadt geführt hat. Er vergleicht dabei den Menschentypus der Zeit vor 1800 mit dem modernen amerikanisierten Menschen, der völlig andere Werte und Ziele besitzt, wodurch unsere modernen Städte und Stadterweiterungen folgerichtig ganz anders aussehen als die alten.
    Ich interessiere mich sehr für Kulturgeschichte und habe schon einiges gelesen, aber ich habe selten einen Beitrag gefunden, der die Entwicklungen so konzentriert und schlüssig auf den Punkt bringt. Ich bin der festen Überzeugung (anders als manch anderer im APH oder der Rekonstruktionsszene überhaupt...), dass unsere Stadtbilder Ausdruck unserer Kultur und unserer Werte sind und nicht nur Ergebnis von rein neutralen ästhetischen Überlegungen; die gebaute Umwelt ist Ausdruck unserer Identität und diese hat sich seit 1800 verändert, anfangs sehr langsam, seit der Gründerzeit und vor allem im 20. Jh immer schneller. Die Gründerzeit wird von Samberger nur kurz behandelt und wahrscheinlich wird sich der ein oder andere der Kritik Sambergers an der gründerzeitlichen Architektur nicht anschließen, aber wenn man über seine Argumentationskette nachdenkt, ist seine grundsätzliche Kritik am schnellebigen und oft oberflächlichen Eklektizismus des Historismus durchaus nachvollziehbar. Dies ist allerdings natürlich nicht der Kernpunkt des Aufsatzes von Samberger, es geht um den gesamten Wandel unserer Kultur nach 1800 bis heute. Der Aufsatz stammt außerdem von 1965, dies bitte ich nicht zu vergessen; seine hoffnungsvollen Voraussagen zur zukünftigen Entwicklung der Kultur im allgemeinen und der Baukultur im speziellen sind leider größtenteils überhaupt nicht eingetroffen, sondern es ist im Gegenteil in den meisten Bereichen noch viel schlimmer geworden (wenn man den kurzfristigen Aufschwung der Baukultur in den 1980er Jahren und das ein oder andere Rekonstruktionsvorhaben außer Acht lässt).

    Ich finde diesen Aufsatz höchst lesenswert, er bietet sehr viel Nachdenkenswertes und ich würde mich sehr freuen, wenn ihn der ein oder andere lesen würde, auch wenn es ein etwas längerer Text ist. Vor allem Heimdall könnte er, denke ich, interessieren. Vielen Dank!

    Das ist ja krass, Gott sei Dank wurde niemand verletzt... den echten Südtirolern dürfte der Einsturz dieses italienisch-faschistischen Monuments aber vielleicht nicht unrecht sein, ist er doch eines der Symbole für die italienische Fremdherrschaft ;)

    Ich war 1991 in Kleinkopisch, das war der heruntergekommenste, von chemischer Industrie zerfressene Ort, den man sich vorstellen kann. 1939 dürfte es aber noch nicht annähernd so schlimm gewesen sein (laut Wikipedia wurde die dortige Schwermetallindustrie just 1939 in Betrieb genommen und vor allem in den 1960er und 70er Jahren stark ausgebaut). 1991, als ich das erste Mal mit dem Zug dort durchgefahren bin, war alles dunkelgrau bis schwarz, die Fabrikgebäude, Wohnhäuser, Schafe und Ziegen, alles, und aus den riesigen Industrieschloten kam gelblich-rosa Rauch. Die Luft war fast nicht zu atmen, die Leute hatten eine signifikant niedrigere Lebenserwartung. Aber wie gesagt, 1939 war das sicher ein noch recht normales Kleinstädtchen.

    Die Musik ist nervig, aber die kann man ja ausschalten.

    Diese Reiseaufnahmen sind der Wahnsinn! Dieses Video wurde mir ebenfalls vor ein paar Tagen von YouTube vorgeschlagen (ohne dass ich danach gesucht hätte) und ich blieb gleich für längere Zeit daran hängen... ein wirklich außergewöhnliches Zeitdokument in Originalfarbe, das einem eine erstaunlich realistische Vorstellung davon gibt, wie es damals in Siebenbürgen ausgesehen hat. Ich kam das erste Mal 1991 nach Siebenbürgen und war seitdem sehr oft dort; damals Anfang der 90er waren einige Situationen in den Dörfern gar nicht so weit davon entfernt, was man in dem Film sehen kann, und trotzdem sind diese Aufnahmen wie ein Fenster in eine andere Welt. Höchst empfehlenswert!

    Die schon seit einigen Jahren wegen Baufälligkeit geschlossene Damenstiftkirche (siehe meine Galerie) soll nun endlich auch innen saniert werden, nachdem die Restaurierung der Fassade größtenteils abgeschlossen ist. Nach mehreren Jahren des Stillstands stehen nun endlich die Fördermittel vonseiten des Bayerischen Staates, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Erzdiözese München und Freising bereit, doch für die Deckung der Gesamtkosten von 2,6 Mio Euro fehlen leider immer noch 900.000 €, die die Eigentümerin, die Stiftung Damenstift, nicht alleine aufbringen kann. Aus diesem Grund hat die Stiftung jetzt eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die fehlenden Mittel aus privaten Spenden zu gewinnen. Es gibt eine Website mit allen Informationen und einem schön gemachten Video, das die Bedeutung der Damenstiftkirche sowohl aus historischer als auch liturgischer Sicht erklärt:

    Damenstiftskirche St. Anna retten - München

    Es wäre schön, wenn der ein oder andere etwas spenden könnte, vielen Dank!

    Ich bin dabei, mit einigen Mitstreitern der Ortsgruppe München etwas auf die Beine zu stellen, um die geplante Umgestaltung der Ludwigstraße zu verhindern. Nach anfänglichem Schock bin ich inzwischen gar nicht mehr so schlechter Dinge, dass zumindest die angedachte Lösung verhindert werden kann, da sich durchaus auch von höherer Stelle schon Protest regt und sich vor allem Herr Pfeil vom Landesdenkmalamt unerwartet deutlich dagegen ausgesprochen hat. Was die Ortsgruppe München betrifft, so bin ich allerdings enttäuscht, dass sich einige entweder offen für eine Begrünung ausgesprochen haben, weil die jetzige Straße teilweise so "öde" sei oder aus Angst vor der momentan in der "Zeit" laufenden Kampagne gegen klassische Architektur im Zusammenhang mit der AfD einen Protest gegen die grünen Pläne ganz vermeiden möchten. Es ist teilweise wirklich schwierig mit uns Deutschen.

    Ich kann Jakobs Punkt nachvollziehen, finde aber auch die Handwerkerpreise generell zu hoch - ich kann natürlich mitnichten die für den Maurischen Kiosk durchgeführten Arbeiten beurteilen, aber von ähnlichen Arbeiten aus der Residenz München sind mir die Preise bekannt und ich frage mich immer, wie die Handwerksbetriebe dazu kommen, so viel Geld zu verlangen... auch im Privatbereich kosten selbst einfachste Arbeiten inzwischen ein Heidengeld und dabei jammern die Handwerker immer noch, dass es ihnen so schlecht geht. Im Musikbereich, in dem ich tätig bin, werden hingegen wirklich Hungerlöhne bezahlt, obwohl die Ausbildung als klassischer Musiker viel länger und in den meisten Fällen auch viel schwieriger ist als selbst bei Kunsthandwerkern. Ich komme mir da schon lange verarscht vor.

    Ich bin ja ein großer Wienfan, aber die meisten der alten Fotos von Wien, die ich habe, sind in Büchern, die ich erst einscannen müsste. Ein altes Foto hab ich aber auf meinem Rechner gefunden:

    Stephansplatz.jpg

    Es zeigt den Stephansplatz in Richtung Rotenturmstraße um ca. 1860, bevor die linke Häuserzeile und das Haus ganz rechts abgerissen wurde. Halbrechts sieht man die Fassade des Stephansdoms.

    Ein Höhepunkt war die Kapelle:

    55187480681_845e9c2f1a_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzQ4MDY4MSwiZSI6MTc3NTM0MDExOSwicyI6Ijg1ODBlMTRlNWZmNmE3MTFmN2JjYjIzMjc2YTUxOWJhMWRjNDg3YjIiLCJ2IjoxfQ

    55187631803_4ce8dcfa0b_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYzMTgwMywiZSI6MTc3NTM0MDE1MywicyI6ImNiODE4YTdkNjc2Y2Y5NTkxMTdmYmU4ZDc1N2ViMWY1MTFmMGJkOWMiLCJ2IjoxfQ

    55187631943_817e5414ee_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYzMTk0MywiZSI6MTc3NTM0MDE3NCwicyI6IjU0NWE5MzJlMGFmYjcxNTgzMGNjYzMwMDVjM2U5NmMwM2Q2M2ZlNzYiLCJ2IjoxfQ

    55186587837_58496634ea_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NjU4NzgzNywiZSI6MTc3NTM0MDIwNSwicyI6IjQxNDcxZGQ1NzkwYzM5ZmM0M2EwODk2MjRlN2E1MmJjYzViY2I0MTUiLCJ2IjoxfQ

    55187873270_034aec70e9_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4Nzg3MzI3MCwiZSI6MTc3NTM0MDIyOCwicyI6ImY1YTU4OTg2MzJhNWZiNzRmNWMxMDFlODMyYWQxMTg3MzJkMTYwNTEiLCJ2IjoxfQ

    55186587362_4901a42f13_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NjU4NzM2MiwiZSI6MTc3NTM0MDI1OSwicyI6ImY2NzAwOTE5NzY5NTA3NWMwYzljNzc3MGM5MjFmOGQxNDVjZGJhM2MiLCJ2IjoxfQ

    55187730814_dc90847e9e_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzczMDgxNCwiZSI6MTc3NTM0MDI4NiwicyI6IjBkNTJkZDdhNTdhMDU3NWMxOTJjZGY4ZGI5ZTFiYjI1NTgyZWY0ZmMiLCJ2IjoxfQ

    Es gibt nebenan noch einen protestantischen Gebetsraum, der aber völlig schlicht und architektonisch uninteressant ist - daran sieht man, wie zumindest damals die Konfessionsverhältnisse in München waren ;)

    Das war's! Es gibt in diesem riesigen Gebäude noch unendlich viele alte Gänge und einige Nebentreppen, die ich nicht gezeigt bzw. auch nicht alle gesehen habe; schade ist, dass ich leider kein Foto des Vestibüls habe, das sehr schön ist, aber vor der Führung so überfüllt war, dass ein sinnvolles Foto nicht möglich war. Man wird sehen, wie die LMU das Innere für die neue Nutzung umbauen wird, hoffentlich belassen sie so viel wie möglich vom alten Charme.

    Die meisten normalen Säle und Zimmer waren leer, aber in einigen ehemaligen Patientenzimmern waren noch ein paar alte Möbel aufgestellt, die andeuteten, dass zumindest einige der Zimmer eine recht wohnliche Atmosphäre besessen haben mussten:

    55186586257_f965140726_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NjU4NjI1NywiZSI6MTc3NTMzOTAzOSwicyI6IjQ1NTliZmRkNTZlZDcxZTc0ZWNhMmM1MmIzYmE2NjRkNWJkYmE3ODIiLCJ2IjoxfQ

    55187629828_87ac1e3be9_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYyOTgyOCwiZSI6MTc3NTMzOTA5OCwicyI6ImQ5N2IzYzRmMjkyNjYxYWNiNmRkN2YyMjY4ZTFkNzI0ZGMxYmZjNTMiLCJ2IjoxfQ

    55186586217_64545e02f2_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NjU4NjIxNywiZSI6MTc3NTMzOTEyOSwicyI6ImM3ZmU3OTlkZGM3MTc3OWIxMTc2NjdkMDVhMjE0MmY4ZTAyYjkzM2MiLCJ2IjoxfQ

    Sehr interessant war das ehemalige Direktorenbüro samt angrenzender Bibliothek, das irgendwie noch eine Atmosphäre wie aus einem 30er-bis-50er-Jahre-Film ausstrahlte:

    55187632613_2ecb6a6248_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYzMjYxMywiZSI6MTc3NTMzOTMyNywicyI6IjI0Yzc2ZDY0NTA3MDJiYTgzYzVkM2E1ZTgwOWU2NzQzNTVmNTczODQiLCJ2IjoxfQ

    55187874695_c8e4460abc_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4Nzg3NDY5NSwiZSI6MTc3NTMzOTM1MywicyI6ImY2NGY2ZmY4YmM0MDRkNzdkZjFkMTM4MWY2MTE4NWQ4YjUxZjQ5NjMiLCJ2IjoxfQ

    55187480781_da29152db1_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzQ4MDc4MSwiZSI6MTc3NTMzOTM3NywicyI6ImZlYjE4Nzg4NDFhZjNkZTgyZjEzZWRjZmFiN2EyZDIzZDQwNGJlODEiLCJ2IjoxfQ

    Die Bibliothek ist eine Schau:

    55187633488_83882b9e1b_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYzMzQ4OCwiZSI6MTc3NTMzOTY0MSwicyI6IjIyYzhjMDFhZGRhYTM5NjI4MjI1ZGM2ZmIxYWFjYjY1MjFlZDg3N2YiLCJ2IjoxfQ

    55187633323_db53ef692e_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYzMzMyMywiZSI6MTc3NTMzOTY3NCwicyI6ImRhNDFhZmE3MDdhMjI4OWY5YjhjMjgzYTZkNmJhODA4YmVjN2MyMDAiLCJ2IjoxfQ

    55187481276_9f01c36025_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzQ4MTI3NiwiZSI6MTc3NTMzOTY5OCwicyI6ImEzMWQ1MmE5YzUwYjRmZTA3N2IyNTIyMjYwOTM0ZDQwMWZmMjUwY2QiLCJ2IjoxfQ

    Ich liebe solche alten Innenräume!

    Ich möchte noch einige Fotos von der ehemaligen Frauenklinik in der Maistraße in der Isarvorstadt zeigen, die man beim letztjährigen Denkmaltag besichtigen konnte.
    Das Gebäude war leergeräumt, da die Klinik bereits 2021 in einen Neubau in der Ziemssenstraße (und teilweise auch nach Großhadern) umgezogen war, so konnte man also durch größtenteils leere Räume flanieren, wobei einige denkmalgeschützte historische Ausstattungen verblieben waren, die bei der zukünftigen Nutzung als Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik durch die LMU weiterverwendet werden sollen. Die Gesamtanlage, eine Vierflügelanlage mit zwei Innenhöfen, stammt vom Anfang des 20. Jhs und wurde 1916 eröffnet (sie löste die vorherige Frauengebäranstalt in der Sonnenstraße ab); sie ist ein schönes Beispiel der damaligen großzügigen und klosterähnlichen Krankenhausarchitektur und wurde im Weltkrieg kaum beschädigt. Vor allem der große Innenhof ist von einer berückenden Schönheit, so etwas habe ich in einem modernen Krankenhaus noch nie gesehen.

    Die Fassade an der Maistraße:

    55187737169_a20d5874e1_o.jpg

    Der Innenhof:

    55187637603_0eb73e4f3c_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYzNzYwMywiZSI6MTc3NTMzNjk4MywicyI6Ijg1Mzg1N2UwNmQxYjMzNmZjNGY0NGE1YTMyNjU0ODRiZjI5Zjg1NjMiLCJ2IjoxfQ

    Die große halbrunde Ausbuchtung auf dem folgenden Foto gehört zum Hörsaal, denn die Frauenklinik war von Anfang an Teil der Universität:

    55187737094_fe1de4947b_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzczNzA5NCwiZSI6MTc3NTMzNzA0OSwicyI6Ijg1YmU4YWY1MzhjYmEzZWViOGFlNDc5NWFhYjNhYjQwMzE5NjkxZDQiLCJ2IjoxfQ

    55187637073_ed93ee1e6e_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYzNzA3MywiZSI6MTc3NTMzNzIzMywicyI6IjMyMTc1ZWU2YjI4ZTg2ZTJlODk2NzcyMDhjNzdmZWIzN2E3YzYxZTAiLCJ2IjoxfQ

    Der Chor der Spitalkapelle:

    55187736689_d393b9eabd_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzczNjY4OSwiZSI6MTc3NTMzNzI4NiwicyI6IjY4OWM0N2U3ZjlkZmExY2UwNjA0ZmRiOWI1ODFmZjM1MjRiNjkyODgiLCJ2IjoxfQ

    55187484931_99511d38ae_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzQ4NDkzMSwiZSI6MTc3NTMzNzMxNywicyI6ImE3YTU3NzNmNDEzMmYyZmM1ZjMxNGM3YTFiOTcyYWFhZjU0NDI2YjkiLCJ2IjoxfQ

    55187636783_dd52382772_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYzNjc4MywiZSI6MTc3NTMzNzM1MSwicyI6IjU2MmY0Nzk4YzkxM2EyYTA0M2IwZTRiMDYyNDc3YzY5Mzc4ZDQ0ZTkiLCJ2IjoxfQ

    55187635798_b97885bbeb_o.jpg?s=eyJpIjo1NTE4NzYzNTc5OCwiZSI6MTc3NTMzNzM5MSwicyI6IjFkYTJmYzgxOGQxM2Q0NjgxMWE0MmI3ZmZlNDJlMzNiODc0ZDI5ZGQiLCJ2IjoxfQ