Beiträge von Markus


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    Ballenhausstraße 2, das Steingadener Richterhaus aus dem 15. Jahrhundert.

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    Es geht auf den Lindenplatz im Süden der Altstadt:

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    West- und Nordseite, rechts das ehem. Ballenhaus, frei stehend zwischen Linden- und Marienplatz.
    Siehe: Ballenhaus Schongau – Wikipedia


    Auf der Westseite am Eck zur Lechtorstraße die Nr. 13, der ehem. Gasthof zur Sonne:

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    schongau_06_P1660542._lindenplatz_polizeidienerturm.jpgOst- und Südseite mit dem Polizeidienerturm

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    Polizeidienerturm, auch Alter Einlass genannt, Stadtseite zum Lindenplatz.

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    Die Feldseite ist nicht so ideal fotografierbar, es geht gleich den bewaldeten Hang hinunter zum Lech.

    schongau_04_P1660355._lindenplatz_5_r_polizeidienerturm.jpgLindenplatz 3 und 5 ("zum Nagelschmied")


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    schongau_nachts5.jpg
    1994

    Die östliche Flanke der Altstadt:

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    Stadtmauer im Bereich der Weinstraße

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    Stadtmauer mit Faul- bzw. Kesselturm im Südosten


    Nun geht es über den Lechberg in die Altstadt:

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    Lechtorstraße und Spitalkirche Hl. Geist (ehemals Karmeliter-Klosterkirche), in der Bildmitte die Nr. 4/6 ("zum Falsch"), mit rotem Anstrich die Nr. 10 ("zum Zachen- bzw. Torbäck")

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    Lechtorstraße 14 ("zum Sudler"), um 1540 erbaut (dendro dat).

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    Lechtorstraße 14, Karmeliterstraße 1 und 3

    Schongau hat etwa 12500 Einwohner und liegt im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Durch die Stadt führt die Romantische Straße von Augsburg nach Füssen.

    Liste der Baudenkmäler in Schongau – Wikipedia


    Nachfolgend einige Aufnahmen überwiegend vom Herbst 2018.

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    Blick von Westen auf Schongau mit der erhöht auf einem Lech-Umlaufberg gelegenen Altstadt und der Pfarr- sowie Spitalkirche, im Hintergrund der Hohe Peißenberg.
    Hinter den Bäumen mehr zu erahnen die Stadtmauer.

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    Blickrichtung Südost mit den Alpen im Hintergrund.

    Hier mit dem Säuling hinter dem Turm der Pfarrkirche (bräuchte ich auch noch so...):
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    Bahnhofstraße mit den beiden Häusern Lechvorstadt 5 und 7 aus der Zeit um 1820. Im Rücken der Lech.

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    Schongau bekam ja vor einigen Jahren eine großzügige Umfahrung im Westen und Süden, mit den üblichen massiven Eingriffen in die Natur. Die Reaktivierung der direkten Bahnverbindung nach Landsberg am Lech (und weiter nach Augsburg) lässt dagegen weiter auf sich warten... Siehe: Bahnstrecke Landsberg am Lech–Schongau – Wikipedia
    Immerhin kommt man auch heute noch mit dem Zug über Weilheim nach Schongau.

    Die erhöht gelegene Altstadt mit der Spitalkirche von Osten:

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    Die Stadtmauer blieb weitgehend erhalten. Unterhalb verläuft ein reizvoller Weg.

    Aktuell:
    Schongau speckt Pläne zur Sanierung rund um die Stadtmauer ab (Merkur.de)

    Die angespannte Haushaltslage zwingt zum Sparen...

    1994
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    Wobei natürlich auch interessant wäre, was vor der Kreissparkasse und dem "Optik-Gebäude" (Kirchstraße 33) an der jeweiligen Stelle gestanden hat.


    Es geht weiter mit dem Stadtbalkon am Neckarufer.

    Neckarseite vom Salemer Hof zur Alleenstraße (2003):

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    Alleenstraße 10 (Altstadthotel Das Hölderlin), 8 (Salemer Hof, Rückseite) und Nr. 6 (1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, an der Stelle des einstigen Wöhrdtores) im Jahr 2025, nun mit mediterranem Flair:

    nuertingen_05b_P1000173_aleenstr_10_das_hoelderlein_8.jpg

    Zitat

    Bis ins Jahr 2021 war die am Neckar verlaufende Alleenstraße eine Durchgangsstraße ohne Aufenthaltsqualität, auf der bis zu 12.000 Autos pro Tag verkehrten. Auto- und Schwerlastverkehr, heruntergekommene Gebäude und ein Wettbüro bestimmten das Straßenbild. Auf Initiative von Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich wurde eine Projektgruppe gebildet, mit dem Ziel, die Durchgangstraße in eine Flaniermeile zu verwandeln. Der „Nürtinger Stadtbalkon“ war geboren und startete von Juni bis Oktober 2021 in den Probebetrieb. Die Straße wurde für den Verkehr gesperrt, sodass man nun ungestört am Neckar schlendern konnte, statt LKWs und PKWs Vorfahrt gewähren zu müssen.

    Nach der erfolgreichen Probephase beschloss der Gemeinderat, das Projekt fortzusetzen und den Stadtbalkon ganzjährig dauerhaft zu etablieren.

    Die Eigentümer wurden überzeugt, in ihre Häuser Millionensummen zu investieren. Die Gebäude wurden neugebaut oder grundlegend saniert. Seit Anfang 2025 sind die teils leerstehenden Gebäude vollständig mit einer vielfältigen Gastronomie belegt – von vegan über asiatisch bis hin zu mexikanischer Küche ist für jeden Geschmack etwas dabei.

    Das Projekt „Nürtinger Stadtbalkon“ wurde – neben wenig öffentlichen Mitteln – durch Preisgewinne, Spenden, Förderungen und viel privatem Kapital finanziert. Aufgrund der Spenden und Gewinne konnten auch Flächen entsiegelt und durch die Pflanzung von Dachplatanen mehr Schattenplätze geschaffen werden.

    Nürtinger Stadtbalkon: Stadt Nürtingen


    Vergleich 2025 und 2003 über den Neckar hinweg, die bekannte Nürtingen-Ansicht:

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    nuertingen_06_2003_04.jpg

    Das zweite und dritte Haus von links zeigen sich jetzt modernistisch-zeitgeistig, für mich eine nicht unwesentliche Entstellung dieser tollen Stadtansicht. Immerhin das vierte Haus von links, das Altstadthotel, sieht mit den Fensterläden jetzt besser aus.

    Erinnert im übrigen ein wenig an Landsberg am Lech.

    1024px-Nürtingen_Neckarfront_2012.jpg (1024×576)

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    Neckarwehr


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    Mönchstraße, Zeppelinstaffel und Turm der Stadtkirche.

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    Rechts Mönchstraße 37, Rückseite zur Alleenstraße. Hier verlief einst die Stadtmauer.

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    Mönchstraße, rechts die Nr. 37

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    Alleenstraße 31 aus der 2. Hälfte 16. Jahrhundert, mit späteren Veränderungen

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    Links Schloßgartenstraße 2, das Hölderlinhaus, rechts führt die Neckarsteige Richtung Neckar.

    Siehe auch: Nürtingen (Allgemeines) - Baden-Württemberg - Forum für Baukultur


    Es geht weiter an der Schloßgartenstraße:

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    Nr. 12

    "1398 Datierung des Bauholzes der beiden unteren Geschosse. 1487 Aufstockung mit repräsentativem Queraufbau in alemannischem Fachwerk. 1558 Anbau des östlichen Scheunenteils. 1978-89 denkmalbewußte Renovierung, Einrichtung eines Kellerlokals und von Verkaufsräumen." (Tafel am Haus)

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    Blick in die Laurentiusgasse. Im Hintergrund die Rückseite von Neckarsteige 15.

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    Schloßberg 3 (links) und 6 (rechts)

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    Mönchstraße 39, einstmals der Pfleghof der Zisterzienser-Reichsabtei Salem, erbaut 1483/84. Ab 1769 Gastwirtschaft und Brauerei "Zum Waldhorn", seit 1922 Verwaltungsgebäude, 1978 durch die Stadt erworben, anschließend Renovierung und Freilegung des Fachwerks.

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    Nürtingen liegt etwa 30 km südöstlich von Stuttgart im Landkreis Esslingen und hat knapp 41000 Einwohner.

    2003 war ich mal mit dem Zug kurz dort, damals nach Geislingen an der Steige und anschließend noch ein wenig in Tübingen. Anfang Oktober dieses Jahres war ich dann ein zweites Mal mit dem Zug in Nürtingen (eine gute Stunde, im übrigen in der gleichen Reihenfolge wie 2003).


    Zwei Links vorweg:
    Sehenswürdigkeiten: Stadt Nürtingen

    Liste der Kulturdenkmale in Nürtingen – Wikipedia


    Die nachfolgenden Aufnahmen sind überwiegend vom Oktober 2025.

    Es geht los im Osten der Altstadt an der Ecke Kirchstraße / Strohstraße:

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    Alte Schmiede, bezeichnet 1676

    2003:
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    Gegenüber die Kreissparkasse (in etwa an der Stelle des einstigen Obertores):
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    Kirchstraße, Nordseite

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    Brunnsteige

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    Kirchstraße am Abzweig der Neckarsteige. Lammbrunnen von 1716, der Wilde Mann von 1753.

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    Neckarsteige 6-10, Gebäude des ehemaligen Spitals, nach dem Stadtbrand von 1750 barock wiederaufgebaut, heute Hochschule für Wirtschaft und Umwelt.

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    Das ist jetzt mal so ein Ort, den ich als deutlich österreichisch empfinde

    Ging mir vor Ort auch so. Sogar ein wenig Steirisch gab es auf den Straßen zu hören statt das zuvor in Hallstatt allgegenwärtige Mischmasch aus Chinesisch, Indisch, Arabisch und was weiß ich alles noch. Irgendwie hat mich der Ort auch daran erinnert, dass ich schon länger nicht mehr in Niederösterreich war. Das geht mir doch ab. Und in der Steiermark war ich an dem Tag auch erst ein zweites Mal (außer mal durchgefahren in den Osten Österreichs).


    bad_aussee_13_P1010871_hauptstr_48_rathaus_uhr.jpg
    Hauptstraße mit Lössl-Uhr und Rathaus.

    Zur Uhr steht in der Wikipedia u.a.:

    Zitat

    Die Lössl-Uhr ist eine von höchstens 14 Stück gebauten Uhren, die als Energiequelle die Schwankungen von Luftdruck und Lufttemperatur nutzte. Sie wurde 1880 der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Lössls Uhren in Paris, Hamburg, Wien, Linz und Marburg sind von der Bildfläche verschwunden. Das einzig erhaltene, aber nunmehr elektrisch betriebene Exemplar steht in Bad Aussee.

    1897 machte von Lössl die Uhr der Gemeinde Bad Aussee zum Geschenk. Bis 1894 hatte sie in Wien gestanden, musste aber dem Stadtbahn-Bau am Währingergürtel weichen. Heute wird die Lössl-Uhr durch ein elektrisches Laufwerk angetrieben, da die Erschütterungen des vorbeifließenden Verkehrs dem sensiblen Uhrwerk stark zugesetzt hatten.

    Friedrich von Lössl – Wikipedia - Die Lössl-Uhr in Bad Aussee


    bad_aussee_14_P1010859_mecserypromenade_144_ehem_kurhaus.jpg
    Mecsérypromenade 144, das ehemalige Kurhaus von 1870

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    bad_aussee_14b_P1010862_oppauer_platz_104_altes_kurmittelhaus.jpg
    Am Oppauerplatz das Alte Kurmittelhaus, ehemals auch Kaiser-Franz-Joseph-Badehaus genannt, von 1888/89.

    Ludwigshafen-Oppau ist eine Partnergemeinde von Bad Aussee, wie auch das mährische Úsov (deutsch: Mährisch Aussee).

    Im Kurpark steht das Erzherzog-Johann-Denkmal (hab ich leider verpasst), um 1935 von Salzburg hierher gebracht:
    960px-Erzherzog_Johann_Bad_Aussee.JPG (960×1440)

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    Den Zusammenfluss der Grundlseer und Altausseer Traun "schmückt" seit 2005 die sogenannte Mercedes-Brücke. Auf sowas muss man auch erstmal kommen... (für mich ein Schmarrn...)

    Mercedes-Brücke – Wikipedia (mit Aufnahme von "oben")

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    Grundlseer Traun

    Und schließlich noch der nahe Grundlsee mit Totem Gebirge:

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    Chlumeckyplatz

    Der zentrale Platz wurde benannt nach Johann von Chlumecky. Hier eine ältere Ansicht, auf der die Dreifaltigkeitssäule zu sehen ist:

    800px-Chlumeckyplatz_Aussee.jpg (800×501)

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    Nr. 3 ist das Hölzlsauerhaus, mit klassizistischer Fassade und 1481 bezeichnetem Rundbogenportal.

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    Nr. 2, das Hoferhaus, ein spätgotisches Gebäude mit auffrischungsbedürftigen, 1954 restaurierten Fresken an der Fassade, ursprünglich aus der Zeit um 1520. Rückseite: 1024px-Bad_Aussee_Chlumeckyplatz_2_Hofer_Haus_Rückansicht.jpg (1024×768)

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    Auf der Südseite des Platzes das ehemalige Haus der Bezirkshauptmannschaft, 1888 als Sparkassengebäude erbaut:

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    bad_aussee_12_P1010856.jpg


    Chlumeckyplatz 1 ist der Ausseer Kammerhof:

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    Zitat

    Der Kammerhof in Bad Aussee wurde im Jahre 1395 erstmals urkundlich erwähnt. Der Baubeginn erfolgte wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt. Das Gebäude wurde im Laufe seiner Geschichte mehrmals umgebaut, jedoch hat sich die originale Bausubstanz in weiten Teilen erhalten. Fenster- und Türgewände sowie die Kamineinfassung stammen aus der Zeit um 1530. Eine Besonderheit des Ausseer Kammerhofs ist der Kaisersaal mit seinen Freskomalereien (entstanden 1740–1756) mit Landschaftsbildern aus Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee. Hier haben Kaiser Friedrich III. und Kaiser Maximilian übernachtet. Bis 1926 diente der Kammerhof als Salzamtsgebäude. 1971 wurde das Haus von der Marktgemeinde Bad Aussee erworben.

    Ausseer Kammerhofmuseum – Wikipedia


    Kaisersaal: Der Kaisersaal - Kammerhofmuseum Bad Aussee

    Die spätgotischen Fenstergewände sind aus rotem Fludergraben-Marmor:

    bad_aussee_12aa_P1010852_chlumeckyplatz_1_kammerhof.jpg

    Durch die Kirchengasse geht es weiter zum Meranplatz:


    In der Bildmitte das Alte Bezirksgericht.


    Links die Nr. 37, das Meran- oder Plochlhaus. Vom Baum ein wenig verdeckt das spätgotische Rundbogenportal. Geburts- und Sterbehaus von Anna Plochl, Gräfin von Meran und Gemahlin des Erzherzogs Johann von Österreich.


    Nr. 38, die Alte Steinmühle mit Sgraffito-Dekoration aus der Zeit um 1600.

    Auf der Südseite vom Meranplatz die Bürgerspitalkirche Hl. Geist:

    Die Kirche war zu, hier eine Aufnahme aus dem Inneren mit dem von Kaiser Friedrich III. gestifteten spätgotischen Flügelaltar:

    1024px-Bad_Aussee_Bürgerspitalskirche_Altar.jpg (1024×768)


    Meranplatz 39, das ehemalige Maut- bzw. Aufhaberhaus

    Hier noch mit der über die Grundlseer Traun führenden Erzherzog-Johann-Brücke:

    Als nächstes folgt die katholische Pfarrkirche St. Paul.

    Im Kern romanisch, ist der Raumeindruck heute weitgehend spätgotisch geprägt. An das ursprüngliche Langhaus wurde südlich noch ein Seitenschiff sowie zwei Kapellen nach Norden und Süden angebaut.

    bad_aussee_07_P1010894_kath_pfarrkirche_st_paul.jpg

    Hauptschiff, Blick zum Chor:

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    Das etwa 10m hohe Sakramentshaus stammt von 1523 und besteht aus rotem Adneter Marmor:

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    Rokokoaltar in der südlichen Frauenkapelle, im Altar eine Schöne Madonna aus der Zeit um 1420.

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    Vor gut einer Woche war ich erstmalig im insbesondere von asiatischen Touristen heimgesuchten Hallstatt. Anschließend ging es dann noch ein wenig in den steirischen Teil des Salzkammerguts, u.a. in das deutlich beschaulichere Bad Aussee im Ausseerland.

    Eine Luftaufnahme von Bad Aussee vorweg, Blickrichtung Ost, mit Grundlsee und Totem Gebirge im Hintergrund:

    BERGFEX: Bad Aussee: Urlaub Bad Aussee - Reisen Bad Aussee

    Zwei weitere Links:
    Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Aussee – Wikipedia

    Saline Aussee – EnnstalWiki

    Die Saline Aussee wurde um 1300 vom nahen Altaussee nach Unterkainisch verlegt und 1983 stillgelegt. Aktuell gibt es aber nach wie vor im benachbarten Altaussee die größte Salzgewinnungsstätte Österreichs.


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    Blick von der Straße nach Bad Mitterndorf westwärts über das Städtchen hinweg.

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    Gasteig und Pfarrkirche

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    Das Podenhaus in der Kirchengasse 28, sicherlich eines der prächtigsten Häuser im Ausseerland, aktuell als Hotel genutzt.

    Zitat

    Den alten Stil in die Moderne zu transportieren und dabei das unperfekt Charmante zu erhalten war die Anforderung der Restaurierung des Podenhauses. Mit seiner Jahrhunderte alten Baugeschichte und der barocken Fassade ist das „Podenhaus“ in der Kirchengasse ein historisches Kleinod im Stadtbild von Bad Aussee. Seit Jahrzehnten im Besitz der Familie Paradeiser wurde insbesondere die Fassade wiederholt in Stand gehalten und das Haus durch die Nutzung als Wohnobjekt belebt. 2021 bis 2023 wurde das unter Denkmalschutz stehende Objekt nun einer umfassenden Grundsanierung unterzogen und in seine neue Nutzung überführt. Die Gebäudesubstanz wurde dabei weitestgehend geschont, musste aber zum Teil auch aufwendig ertüchtigt werden.

    Home | Podenhaus Bad Aussee


    Der benachbarte Pfarrhof:

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    Kirchengasse und Hoher Sarstein. Wenn man sich den Balkon links genauer anschaut, sieht man, warum man diesen vielleicht besser nicht betreten sollte...


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    Die Kirchengasse 165, das vor kurzem neu eröffnete Wirtshaus zum Römerstein (ehemals Gasthaus Blaue Traube), benannt nach einem römischen Grabstein im Flurgewölbe, ist ein im Kern spätgotisches, im 18. Jahrhundert umgebautes Gebäude mit altem Rundbogenportal und barockem Immaculata-Fresko.

    Neueröffnung des Wirtshauses zum Römerstein in Bad Aussee – ARF – Ausseer Regionalfernsehen

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    Gemäldezyklus zur Legende der hl. Regiswindis, ursprünglich von 1480, heute Kopien von 1960 (die Originale verschollen):

    lauffen_27aa_P1230853_gemaeldezyklus_hl_regiswindis.jpg
    Kaiser Ludwig belehnt den Grafen Ernst mit Lauffen / Geburt und Taufe der Grafentochter im Jahr 832

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    Der Bruder der Amme wird auspeitscht

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    Auffindung des Leichnams der Regiswindis

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    Heiligsprechung


    Lauffen am Neckar ist auch die Geburtsstadt des Dichters Friedrich Hölderlin, hier der Taufeintrag vom 21. März 1770 (seit 2022 darf sich die Stadt Hölderlinstadt nennen):

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    lauffen_27d_P1230880_regiswindiskirche_oelberg.jpg
    Stark beschädigter Ölberg von 1507 außen am Chor

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    Pfarrhaus

    Und zum Abschluss der Galerie der Blick vom Kirchberg über den Neckar zur Burg:

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    Regiswindiskirche und -kapelle

    Zuerst noch einmal die Ansicht von der Burg Richtung Westen über den Neckar hinweg zum Kirchberg:

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    Links neben der Regiswindiskapelle wohl die am 1. April 1914 zur Erinnerung an die Vereinigung von Lauffen-Stadt und -Dorf gepflanzte Linde, eine weitere gibt es an der Burg:

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    Die in das 13. Jahrhundert zurückgehende Kapelle war ursprünglich Friedhofskapelle und der hl. Anna geweiht. Den jetzigen Namen bekam der reizvolle kleine Bau erst 1882 mit der Überführung des Steinsarkophags der hl. Regiswindis vom Kirchhof in die Kapelle.

    lauffen_26a_P1230870_regiswindiskapelle.jpg

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    Auf der Tafel neben der Kapelle erfährt man einiges zur Legende der Ortsheiligen:

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    Nun zur Kirche. Ein erster, dem hl. Martin geweihter Kirchenbau geht in die Mitte des 8. Jahrhunderts zurück. Der Chor der jetzigen Regiswindiskirche stammt von einem Neubau aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts, das Langhaus wurde nach einem Blitzeinschlag bis 1567 neu errichtet.

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    Chor mit Regiswindisschrein von 1521 und Orgel von 1701

    Es geht noch einmal über die Neckarbrücke in das ehemalige Lauffen-Dorf:

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    Stuttgarter Straße:

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    Nr. 7, ehemals Gasthaus Krone, laut Tafel am Haus 1713 als Gastwirtschaft errichtet, 1791 neu erbaut und 1824 bei einem Jahrhunderthochwasser beschädigt. Das heutige Erscheinungsbild geht wohl weitgehend auf Veränderungen um 1895 zurück.

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    Nr. 8

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    Nr. 4, ehemals Gasthaus zum Ochsen

    Lange Straße:

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    Nr. 12, Portal

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    Nr. 44 von 1761


    Sehr bemerkenswert ist der von der Graben- zur Bergstraße führende, heute unter der Kirchstraße verlaufende Dorfgraben:

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    Zitat

    Der ehemalige Dorfgraben ist ein seltener, aufwändig überwölbter sogen. Halsgraben. Am Bergsporn im Osten des Dorfs gelegen, verbindet er die Bergstraße mit der Grabenstraße. Er war Teil der schon 1003 urkundlich nachgewiesenen „Burg“ (castrum). Der Graben selbst wurde 1537 als „Kyrchgraben“ erstmals schriftlich erwähnt. Um 1700 wurde er teilweise überwölbt und überbaut.

    Lauffen am Neckar - Dorfgraben

    Hier taucht der Dorfgraben an der Bergstraße wieder auf (rechts ist die eingangs gezeigte Bergstraße 1 zu sehen, dort würde man keinen "Tunnel" unterhalb vermuten):
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    Als nächstes folgen ein paar Bilder von der Lauffener Burg, zwischen Neckar und Kanal auf einer Insel gelegen:

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    Wasserburg Lauffen - Schlösser. Burgen. Ruinen. (mit ein paar älteren Ansichten)

    Lauffen am Neckar - Burg

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    Blick hinüber zur Regiswindiskirche und -kapelle, dazwischen liegt noch der Neckar. Rechts die Wappenfigur des Lauffener Boten, das sogenannte Lauffener Männle. Wappen von Lauffen am Neckar - Detailseite - LEO-BW


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    Blick zur Neckarbrücke. Eine erste Brücke gab es 1473. Diese wurde bei einem Hochwasser 1529 zerstört. Vom 1532 fertiggestellten Nachfolger, damals die einzige Brücke zwischen Cannstatt und Heilbronn und die längste Württembergs, stehen noch 6 der 11 Bögen.

    Siehe auch:
    Neckarbrücke (Lauffen am Neckar) – Wikipedia

    Das ist schon so. Lauffen ist in erster Linie nach Westen gewachsen. Die Trennung in Dorf und Stadt bestand im übrigen bis 1914. Dazwischen liegt die Burg auf einer Neckarinsel. Der ältere Stadtteil ist das Dorf mit dem Siedlungskern um die Regiswindiskirche. Und ein Dörfle gab es etwas nördlich auch noch.
    Laut Wikipedia hat sich der Neckar erst 400 bis 100 v. Chr. einen Weg durch den Lauffener Umlaufberg gebahnt. Davor floss der Neckar in einer Schleife westlich um den Berg herum. Der Stadtname geht entsprechend auf die Stromschnellen im neuen Flussverlauf zurück.

    Auch ganz interessant im Zusammenhang mit Lauffen am Neckar:

    Zitat

    In Lauffen am Neckar begann die weltweit erste Fernübertragung von Wechselstrom: Michail von Dolivo-Dobrowolsky und Oskar von Miller konstruierten für die Internationale Elektrotechnische Ausstellung 1891 in Frankfurt am Main eine Drehstrom-Hochspannungs-Übertragung. Hierfür wurde im Zementwerk von Lauffen ein Drehstromgenerator (Hersteller: Maschinenfabrik Oerlikon) aufgestellt und eine 176 Kilometer lange Freileitung nach Frankfurt am Main gebaut. Am 24. August 1891 wurde diese in Betrieb genommen und ab 25. August 1891 12 Uhr mittags wurden mit dem aus Lauffen übertragenen Strom 1000 Glühlampen betrieben. Das mit den Glühlampen besetzte Eingangstor der Ausstellung wurde im mittleren Teil von einem Arkadenbogen überspannt, der die Aufschrift „Kraftübertragung Lauffen–Frankfurt 175 km“ trug. Zugleich wurde ein ca. sechs Meter hoher künstlicher Wasserfall betrieben. Nach Ende der Ausstellung wurde der Strom des Drehstromgenerators weiterhin bis Heilbronn übertragen, das damit als erste Stadt der Welt die Fernversorgung mit Strom aufnahm. Noch heute erinnert der Name des lokalen Energieversorgungsunternehmens ZEAG (kurz für Zementwerk Lauffen – Elektrizitätswerk Heilbronn AG) daran.

    Lauffen am Neckar – Wikipedia