Wobei natürlich auch interessant wäre, was vor der Kreissparkasse und dem "Optik-Gebäude" (Kirchstraße 33) an der jeweiligen Stelle gestanden hat.
Es geht weiter mit dem Stadtbalkon am Neckarufer.
Neckarseite vom Salemer Hof zur Alleenstraße (2003):

Alleenstraße 10 (Altstadthotel Das Hölderlin), 8 (Salemer Hof, Rückseite) und Nr. 6 (1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, an der Stelle des einstigen Wöhrdtores) im Jahr 2025, nun mit mediterranem Flair:

Zitat
Bis ins Jahr 2021 war die am Neckar verlaufende Alleenstraße eine Durchgangsstraße ohne Aufenthaltsqualität, auf der bis zu 12.000 Autos pro Tag verkehrten. Auto- und Schwerlastverkehr, heruntergekommene Gebäude und ein Wettbüro bestimmten das Straßenbild. Auf Initiative von Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich wurde eine Projektgruppe gebildet, mit dem Ziel, die Durchgangstraße in eine Flaniermeile zu verwandeln. Der „Nürtinger Stadtbalkon“ war geboren und startete von Juni bis Oktober 2021 in den Probebetrieb. Die Straße wurde für den Verkehr gesperrt, sodass man nun ungestört am Neckar schlendern konnte, statt LKWs und PKWs Vorfahrt gewähren zu müssen.
Nach der erfolgreichen Probephase beschloss der Gemeinderat, das Projekt fortzusetzen und den Stadtbalkon ganzjährig dauerhaft zu etablieren.
Die Eigentümer wurden überzeugt, in ihre Häuser Millionensummen zu investieren. Die Gebäude wurden neugebaut oder grundlegend saniert. Seit Anfang 2025 sind die teils leerstehenden Gebäude vollständig mit einer vielfältigen Gastronomie belegt – von vegan über asiatisch bis hin zu mexikanischer Küche ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Das Projekt „Nürtinger Stadtbalkon“ wurde – neben wenig öffentlichen Mitteln – durch Preisgewinne, Spenden, Förderungen und viel privatem Kapital finanziert. Aufgrund der Spenden und Gewinne konnten auch Flächen entsiegelt und durch die Pflanzung von Dachplatanen mehr Schattenplätze geschaffen werden.
Nürtinger Stadtbalkon: Stadt Nürtingen
Vergleich 2025 und 2003 über den Neckar hinweg, die bekannte Nürtingen-Ansicht:


Das zweite und dritte Haus von links zeigen sich jetzt modernistisch-zeitgeistig, für mich eine nicht unwesentliche Entstellung dieser tollen Stadtansicht. Immerhin das vierte Haus von links, das Altstadthotel, sieht mit den Fensterläden jetzt besser aus.
Erinnert im übrigen ein wenig an Landsberg am Lech.
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Neckarwehr

Mönchstraße, Zeppelinstaffel und Turm der Stadtkirche.

Rechts Mönchstraße 37, Rückseite zur Alleenstraße. Hier verlief einst die Stadtmauer.

Mönchstraße, rechts die Nr. 37

Alleenstraße 31 aus der 2. Hälfte 16. Jahrhundert, mit späteren Veränderungen