Beiträge von Shiresia

    Wein aus der Gemeinde Neißeaue? Dass man in Deschka und Zentendorf keinen Wein hinkriegt, sollte nicht verwundern. Aber in Zodel? Wo sind denn da die steilen Hänge?

    Entschuldigung, ich verwechsle immer irgendwie Zodel und Zentendorf (primär wegen der Kulturinsel Einsiedel). Das die beiden unter dem verwaltungstechnischen Namen "Neißeaue" zusammengefasst sind hilft da nicht besonders. Aber primär ging es darum, dass wenn dann nur dort der wirklich "östlichste Wein Deutschlands" herkommen -könnte-.

    Wobei in Ostritz tatsächlich Wein in kleinen Mengen angebaut wird in der Nähe vom schönen Barockkloster.

    Das hatte ich ganz vergessen, dass das Kloster St. Marienthal einen eigenen kleinen Weinberg hat.

    [...] Selbst an Hopfen versucht man sich hier. [...]

    In der Tat. Wenn man auf der A4 zwischen Dresden und Bautzen entlang fährt, kommt man bei Uhyst am Taucher an einem Hopfenfeld vorbei, welches dort schon seit ich denken kann existiert.

    So ein schönes Holzhaus! Ich hoffe, daß das erhalten werden kann und eine Nutzung gefunden [...]

    Erhalten werden kann es wohl ohne Probleme, trotz 40 Jahre Verfall und der Brandstiftung vor ein paar Jahren. Ein Grund dafür ist, dass das Dach bereits vor längerer Zeit neu gedeckt wurde. Gastro wird es wohl aber nicht mehr werden, nachdem bereits ein oder zwei Betreiber in den letzten 10 Jahren daran gescheitert sind.

    Man könnte dort ja tatsächlich noch Wein anbauen [...]

    Das könnte man wohl in der Tat, so wie es vor 300, 400 Jahren schon getan wurde.

    [...] Der Titel östlichster Wein Deutschlands dürfte damit bereits vergeben sein. [...]

    Nun, wenn man den östlichsten Wein Deutschlands nicht mehr hat, dann verliert man den "Titel" eben. Denn nach Görlitz könnte nur die Gemeinde Zodel noch östlicher Wein anbauen. ^^

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    Aussicht vom Weinbergturm: Feldmühlgraben, Weinlache (links) und das ehemalige Volksbad (rechts). Von hier aus kann man auch bis zum Riesengebirge schauen, an dem Tag war der Blick in die Ferne dafür jedoch zu diesig.

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    Blick nach Südost, zum ehemaligen Görlitzer Stadtteil Moys (pol. Ujazd), mit dem grünen Band der Neiße mittig um Bild.

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    Blick gen Südwest nach Weinhübel. Die Wohnblöcke aus der NS- und DDR-Zeit sind leicht zu erkennen, während sich Alt-Weinhübel (bis 1936 Leschwitz) links daneben, oberhalb des Volksbades, hinter Bäumen versteckt.

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    Nach diesen Bildern aber mal wieder etwas positives, auch wenn es mehr eine Wasserstandsmeldung ist: Nachdem es am Weinbergturm durch die linke Szene zu Vandalismus (Schmierereien, eingeschlagene Fenster) gekommen war, wurden und werden die Schäden Schritt für Schritt wieder repariert. Eine Bürgerinitiative kümmert sich seit einiger Zeit um den Turm und möchte als Verein in Zukunft auch dem Weinberghaus wieder Leben einhauchen.

    Dazu ein paar aktuelle Bilder vom Weinberg:

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    Die Arbeiten an den Türmen müssten irgendwann auch beginnen, wenn man in 4~5 Jahren das neue Geläut in Betrieb nehmen möchte. Die Credamus ist wunderbar geworden und ich überlege mir noch, ob ich sie mir vorher auch mal in echt anschaue. Es dürfte auch interessant sein, inwiefern sie nach all den Jahren draußen im Freien dann immer noch so goldig scheint.

    Nun zu den schlechten Neuigkeiten: die beiden, in den letzten Jahren von Vandalismus und Materialdiebstahl geplagten, Gebäude zwischen dem Neubau und der Dreiradenmühle/ Altstadtbrücke, verfallen weiter. Insbesondere der direkte Nachbar der Dreiradenmühle ist nun an einem Punkt angekommen, wo es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis das Dach vollständig einstürzt.

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    Am kleineren, barocken Nachbar sieht man immer noch nach Jahren den Brandschaden.

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    Ansicht vom Westufer

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    Die Betonung liegt auf "vollständig einstürzt", denn am Sonntag/ Montag, ein Tag nachdem ich diese Bilder aufgenommen habe, sind auf der Flussseite große Teile der Außenmauer im Bereich der Traufe unterhalb der mittleren Gaube weggebrochen und herabgestürzt.

    Siehe dazu:
    Facebook - Video: Haus beginnt einzustürzen.
    Görlitz Insider - Eine Frage der Zeit bis zum nächsten Unglück? (mit Vergleichsbildern)
    SäZ - Direkt an der Neiße: Anwohner fürchten nächsten Hauseinsturz in Görlitz/Zgorzelec

    Ein Update vom östlichen Neißeufer in der Breslauer Straße/ Wrocławska, wo es positive und sehr negative Entwicklungen gibt.

    Zuerst etwas positives: der Neubau wächst gemächlich weiter, das EG ist im Rohbau so gut wie fertig.

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    Auch wenn aktuell das meiste noch im Rohbauzustand ist, gibt es hier und da doch etwas zu entdecken.

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    Wieder draußen vor dem Nordost-Eingang - Die zweite Verbindung zwischen Anbau und Stadthalle (der Aufzug) soll die Küche auch besser mit den Sälen auf den Etagen darüber verbinden. Der Bereich zwischen den beiden Gebäuden wird des Weiteren als Anlieferung genutzt werden.

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    Hier unterhalb der Brücke befindet sich der Osteingang. Von hier geht es direkt unter den Großen Saal...

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    Viel Platz für Technik, Möbel und was man sonst für große Veranstaltungen braucht. Mittels des neuen Bühnenaufzuges soll alles von hier aus direkt in den Großen Saal transportiert werden können.

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    Zuletzt geht es nochmal in den Anbau. Diesmal jedoch auf die obere Etage, in welcher der "Neißesaal" entstehen soll.

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    Ob die Verkleidungen oberhalb der Ränge aus den 30er-Jahren entfernt werden, konnte ich leider nicht abschließend klären. Auf Nachfrage wusste man nämlich nicht, dass dort noch was dahinter zu sein scheint, bzw. nicht was ich meine.

    Noch ein paar Impressionen aus dem Großen Saal...

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    Und weiter geht es, zurück durch Wandelgang und Treppenhaus, zu den Gartensälen. Anders als vor der Schließung, soll kein Café hier wieder einziehen. Stattdessen soll die Küche im EG von externen Caterern genutzt werden, wenn dies erforderlich ist. Die Säle sollen entsprechend als Buffet- sowie Konferenzräume genutzt werden.
    Gartensaal 1 (Nordost-Ecke), darunter liegt die Küche.

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    Gartensaal 2

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    Zwischengang mit Ausgang zum Garten und Gartensaal 3

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    Wie ich nun hörte, soll der Garten tatsächlich wiederhergestellt werden, jedoch nicht als Teil der aktuell laufenden Sanierung. Die Planungen/Anträge dazu werden aber bereits vorbereitet und man hofft, dass es nach Eröffnung der Stadthalle direkt damit weitergehen kann.

    ... in den östlichen Wandelgang. Hier werden an Stelle der halbrunden Fenster (das zweite, dritte und vierte von links) Durchbrüche zur Brücke hergestellt. Rechts geht es entsprechend weiter in den Großen Saal.

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    Die Bühne im Großen Saal, oder wo sie zumindest war. Die Gerüste halten aktuell die Schalung für das neue Dach darüber. Dahinter kann man den verpackten Prospekt der Konzertorgel von Wilhelm Sauer erahnen.

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    Ansonsten hat sich hier noch nicht viel getan, außer, dass der Aufzugsschacht vor der Bühne verschlossen wurde. Über ihn soll zukünftig der Auf- und Abbau von Veranstaltung besser abgewickelt werden, als es vor der Schließung der Fall war. Des Weiteren wurde bei der Bereinigung der Bausubstanz Überreste der originalen, roten Tapete im unteren Bereich des Saales freigelegt.

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    Neben Baustellen-Führungen gibt es noch andere Besucher.

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    Update 5.Juni 2026

    Rund ein Jahr ist seit dem Baubeginn vergangen, Zeit wieder ein Blick in die Stadthalle zu werfen.

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    Auf dem vorherigen Bild sieht man in der Mitte rechts den Zugang zum Anbau, welcher zukünftig auch als ein weiterer Haupteingang zur Stadthalle fungieren soll. Geht man dort hinein steht man hier:

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    Das Bild ist aufgrund der Lichtverhältnisse und wegen Zeitdruck leider nicht ganz optimal geworden, aber das wichtige sieht man. In der Mitte, wo wahrscheinlich der Empfang entstehen wird, sieht man hinter den Öffnungen die Außenwand eines Aufzugsschachtes. Wieder rechts im Bild verlässt man den Anbau wieder und steht zwischen Anhängsel und Stadthalle.

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    Wie man sieht, gibt es zwei Verbindungen zwischen den Gebäuden. Die eine stellt die Verbindung zwischen dem Großen Saal und dem Anbau her, die andere ist ein weiterer Aufzug.

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    Weiter geht es durch das nordöstliche Treppenhaus,...

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    Dreifaltigkeitskirche: Sanierungsbeginn Dach

    Oberhalb der Fleischerstraße beginnt die nächste Görlitzer Großbaustelle, die Komplettsanierung der Dreifaltigkeitskirche. Als erste Maßnahmen sollen die Instandsetzung des Dachstuhls, sowie die Neueindeckung des Daches erfolgen. Dazu erhebt sich am Obermarkt ein erstes Gerüst am Haupteingang, inklusive Baustelleneinrichtung.

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    Der Bauzaun wurde mit dem Plan der Fassadenansicht bestückt, welcher zuvor schon in der SZ zu sehen war. Zusätzlich gibt es aber noch die Rückseite, sowie die Ansicht zum Goldenen Engel hin. Die Begeisterung hält sich bei mir nach wie vor konstant in Grenzen.

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    Fleischerstraße 12-14: Update 31.Mai 2026


    Ein Kran steht nun seit einigen Wochen in der Fleischerstraße, Ecke Hugo-Keller-Straße - und das erste Fundament ist auch zu sehen.

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    Eine der Stützmauern für Nr.15 enthält noch Überreste der Vorgängerbebauung, höchstwahrscheinlich die Eckpfosten einer Eingangstür. Was damit wohl passiert?

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    Fleischerstraße 12-14: Baubeginn Mitte/ Ende März


    Mit der Langenstraße im Rücken geht der Blick hinunter zur Hugo-Keller-Straße. Mitte rechts die Fleischerstraße Nr.15, in welcher der Bauherr wohnt.

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    Baugrube mit Blick auf die Rückseite der Häuser in der Büttnerstraße

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    Man sollte verfasste Beiträge auch absenden. Eigentlich wollte ich schon Montagabend schreiben:

    Die Tatsache, dass von dem Haus nichts mehr steht und das Aussehen des Trümmerberges, lassen mich eher auf "explodiert" statt "eingestürzt" tippen. Es war schon lange saniert und vollständig bewohnt. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es wie die Sanierungsfälle einfach einstürzt - und dann auch noch komplett.

    Zum Abschluss noch diverse Impressionen aus der Kirche und ein Blick in die Glockenstube.

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    Zu hören gibt es die Glocken auch, inklusive weiteren Bildern aus dem Turm:

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