Beiträge von Fusajiro

    Zum Abschluss noch diverse Impressionen aus der Kirche und ein Blick in die Glockenstube.

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    Zu hören gibt es die Glocken auch, inklusive weiteren Bildern aus dem Turm:

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    Nordloge, diesmal mit Licht

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    Orgelempore, links darunter befindet sich...

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    Eine weitere kleine Loge, zumindest war das wohl zuvor eine. Jetzt ist dahinter nach links weg einer der beiden Verbinder zum Gemeindehaus.

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    Ansicht von der oberen Empore

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    linkes Altarfenster

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    rechtes Altarfenster

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    Das Thema hatte ich zwar nur vorsorglich erstellt, dass es aber 7 Jahre dauern würde, bis tatsächlich hier etwas reingestellt wird, hätte ich nicht gedacht. Dafür gibt es jedoch gleich passend zu Ostern ein recht besonderes Bauwerk.


    Hoffnungskirche
    von Deutsch-Ossig nach Görlitz-Königshufen

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    Die evangelische Hoffnungskirche befindet am südlichen Rand des durch Plattenbauten geprägten Stadtteils Königshufen, sowie am nördlichen Ende des Neuen Friedhofs. Dort wurde sie in den 90er Jahren neu errichtet, wobei Teile der Kirche nicht aus dieser Zeit stammen. Es handelt sich bei der Hoffnungskirche nämlich um eine Rekonstruktion der Dreifaltigkeitskirche aus dem Dorf Deutsch-Ossig.

    Die Dreifaltigkeitskirche in Deutsch-Ossig wurde 1715 bis 1718 im barocken Stil errichtet. Caspar Gottlob von Rodewitz schuf Teile des Inventars, darunter den Altar, später folgten der Orgelprospekt von Leopold Balthasar Schmahl und Deckenmalereien von Johann Joseph Schlappach im Stil des Rokoko. Damit besaß die Kirche eine der kunsthistorisch wertvollsten Innenausstattungen des 18. Jahrhunderts in der Oberlausitz.

    In den 1980er Jahren wurde durch die SED-Regierung die Räumung von Deutsch-Ossig zu Gunsten des Tagebau Berzdorf beschlossen. Statt die Kirche mit dem Rest des Dorfes abzureißen, entschied man sich jedoch für ein in der DDR einmaliges Projekt: die Versetzung der gesamten Kirche.
    Nachdem 1988 der letzte Gottesdienst stattfand und die Kirche entwidmet wurde, baute man das Inventar und weite Teile des Gebäudes aus und lagerte sie ein. Am neuen Standort wurde der Rohbau neuerrichtet und die ausgebauten Teile in diesen eingesetzt. 1998 waren die Arbeiten abgeschlossen und die neue, alte Kirche konnte zu Pfingsten eingeweiht werden.

    Da es in Görlitz bereits eine Dreifaltigkeitskirche gab, aber auch um den Wandlungsprozess des Gebäudes sowie der Gesellschaft nach der Wiedervereinigung symbolisch zu verdeutlichen, erhielt sie den neuen Namen "Hoffnungskirche".

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    Neben der Hoffnungskirche befindet sich auch das neue Gemeindehaus, welches direkt mit dieser verbunden ist. Aus Deutsch-Ossig wurden des Weiteren auch Grabmale vom Friedhof und dessen Eingangstor hier her versetzt.

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    Im August letzten Jahres wurde nun endlich mit der Errichtung des Anbaus begonnen, siehe Beitrag im APH. Vor einigen Wochen wurde der Rohbau nun fertiggestellt.

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    Nachdem Anfang des Jahres die Sauer-Orgel nach der Verzögerung abgebaut werden konnte, gehen die Arbeiten nun auch an der Stadthalle selbst los. Zuerst scheint man sich, zumindest von Außen gesehen, den Dächern zu widmen.

    Baustelle vor dem Haupteingang

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    Die Teile stammen wahrscheinlich aus dem Inneren, ich kann aber nicht so recht einordnen um was es sich hierbei handelt und wo es verbaut war.

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    Der Bereich zwischen dem Großen Saal und dem Kleinen Saal, in welchem sich die Orgel befindet, von Westen aus gesehen. Das Dach hier ist besonders marode und wird wohl komplett ersetzt.

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    2 Jahre und wie befürchtet gibt es keine nennenswerten Fortschritte bei den Häusern in der Neustädtchen Straße, sowie bei der orthodoxen Kapelle. Lediglich ein Kreuz auf der Kuppel, eine Holztür am Eckhaus-Rohbau und Verkaufsschilder auf den verwitterten Fundamentplatten (die fertigen Zuleitungen und Medienkanäle, welche aus den Platten ragen, hat man nun zumindest abgedeckt). Auf letzteren gibt es aber zumindest etwas interessantes zu sehen:

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    Das Schild zeigt eine Visu eines geplanten Neubaus zwischen den seit Jahren leerstehenden Postplatz-Gebäuden und den Grundstücken mit den fertigen Fundamentplatten.

    Unterdessen hat man aber weniger Meter weiter in der Breslauer Straße, am Hang zur Neiße hin, nun eine neue Baustelle eingerichtet. Hier könnte also der erste Neubau der rechtsseitigen Uferbebauung entstehen, nachdem diese großzügig nach dem Zweiten Weltkrieg abgerissen wurde.

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    Nauen hatte bereits eine Edeka-Filiale in der Mittelstraße 33-34, also zentral in der Altstadt. Diese zieht jetzt in den Neubau um, wahrscheinlich wegen der größeren Verkaufsfläche, welche in dem Gründerzeitler natürlich stark begrenzt war. Tatsächlich dürfte der neue Standort aber besser sein, da Nauen als Pendlerstadt einen regen Autoverkehr hat.

    Das Straßennetz konzentriert sich auf fünf zentrale Ausfallstraßen, welche sich alle vor dem Rathaus im Zentrum treffen, bzw direkt damit verbunden sind: Oranienburger Straße, Berliner Straße, Ketziner Straße, Brandenburger Straße und Hamburger Straße. Die großen Marktketten haben sich auf die drei am meisten befahrenen Straße davon konzentriert: Rewe, Netto und Penny an der Oranienburger (Penny direkt am Bahnhof), Lidl an der Berliner, sowie das Luchcenter (kleines klassisches 90er-Jahre EKZ auf der Wiese) mit Famila und Aldi an der Hamburger Straße.

    Der neue Edeka entsteht nun an der Brandenburger Straße, an welcher beidseitig (Richtung Hamburger und Ketziner Straße) in den letzten Jahren auch der Hausbau stark vorangetrieben wurde.

    Baubeginn war zwar offiziell letztes Jahr im August, aber erst seit Anfang diesen Jahres tut sich wirklich etwas an der Stadthalle. Viel davon sieht man außerhalb aber derzeit noch nicht. Da ist zumindest vor dem Haus am Grenzübergang mehr los.

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    Das Gelände ist abgeriegelt, aber Gerüste stehen noch keine. Dafür sammelt sich Bauschutt aus dem Inneren des Gebäudes in den Containern an der Stadthallenbrücke.

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    Auch der Bauplatz für den Neubau ist abgeriegelt. Laut Bauplan wird dieser als erstes errichtet, daher sollte hier bald eine Baugrube entstehen.

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    Bonus: Rosenterrassen im Stadtpark an der Stadthalle

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