Maria Vesperbild
In unmittelbarer Nähe von einer der meistbesuchten Wallfahrtskirchen Bayerns ist ein Windpark geplant.
ZitatDer Vorsitzende des Landesdenkmalrats, der CSU-Landtagsabgeordnete Robert Brannekämper, sagte: "Der Schutz landschaftsprägender Denkmäler, in diesem Fall außerdem geprägt von großer Volksfrömmigkeit, ist ein wichtiges Votum für diesen Wallfahrtsort." Die Entscheidung räume dem Erhalt des identitätsstiftenden Ortes höchste Priorität ein. Der Prüfradius zur Freihaltung der Sichtachsen zum Gnadenort würden nun von drei auf bis zu zehn Kilometer erweitert – "im Bewusstsein unserer Verantwortung für das kulturelle Erbe und die verfassungsrechtlich garantierten Werte unseres Landes".
ZitatZuständig für die Ausweisung von Windkraftgebieten im Bereich um Maria Vesperbild ist der Regionalverband Donau-Iller in Ulm. Dessen Direktor Markus Riethe sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) jüngst, nach einer Aufnahme Maria Vesperbilds in die Liste der besonders landschaftsprägenden Baudenkmale in Bayern müsste das geplante Areal zwar nochmals genauer unter die Lupe genommen werden. Windenergie habe aber per Gesetz seit zwei Jahren Vorrang bei der Abwägung mit allen anderen Schutzgütern, außer der Landesverteidigung. Die Rechtsprechung dazu zeige, dass der Denkmalschutz nur noch sehr bedingt Windräder verhindern könne.
Windpark-Debatte: Maria Vesperbild vor Aufnahme in Denkmalliste - katholisch.de
Maria Vesperbild: Wallfahrtsdirektor wehrt sich gegen Windparkpläne - katholisch.de
Anbei eine eigene Aufnahme von 2012:
