Ostpreußens Landkirchen in Farbaufnahmen (Galerie)

  • Auf Bildindex gibt es mehrere Farbfotos von Kirchen im ländlichen Ostpreussen, welche 1943/44 in Farbe dokumentiert wurden, wohl in dem Wissen was früher oder später bevorstehen wird. Es gibt hunderte Bilder von Innenräumen, Fresken und Altären. Die nachfolgenden sind nur von aussen.


    Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche von Pörschken, deren Ursprünge ins 14. Jahrhundert reichen. 1945 nur teilweise zerstört, heutzutage aber nur noch im ruinösen Zustand erhalten.


    Pfarrkirche in Bladiau mit Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Sie wurde 1945 zerstört und die Ruine in den 70er Jahren abgeräumt. Kurioserweise ist der Gedenkstein noch immer am selben Ort vorhanden.


    Pfarrkirche von Brandenburg am Frischen Haff, eine der ältesten Kirchen Ostpreussens, heute nur noch als Ruine erhalten.


    Arnauer Pfarrkirche östlich von Königsberg. Der Bau ist erhalten, trotz Entstellungen in den 70er Jahren. 2012 wurden die wertvollen Fresken durch eine stümperhafte Sanierung beinahe vollständig zerstört.

  • Pfarrkirche Pobethen aus dem 14. Jahrhundert. Das Kirchspiel Pobethen war eines der ersten wo die Reformation in Ostpreussen Fuss fassen konnte. Der örtliche Pfarrer übersetzte Luthers Katechismus in die damals noch existierende prussische Sprache. Heute ist der Bau nur noch eine Ruine.


    Katholische Pfarrkirche im ermländischen Szalmia aus dem 14. Jahrhundert, 1945 zerstört.


    Evangelische Pfarrkirche von Stokowiec. Online finde ich praktisch keine Infos zur Ortschaft. Laut Bildindex wurde sie aber zerstört.


    Pfarrkirche Germau aus der Ordenszeit. 1945 zerstört, heute nur noch eine Ruine.

  • Vielleicht passt es am besten hierhin, ansonsten bitte verschieben!

    Ein interessantes Video mit vorher/nachher Bildern von Cranz, jetzt Selenogradsk:


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    Positiv ist die liebevolle Renovierung von gründerzeitlichen Altbauten aus deutscher Zeit ähnlich wie in den neuen Bundesländern sowie die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur.

    Negativ sind die großen neuen Wohnblöcke selbst wenn sie auch mit neuklassischen Elementen „bestückt“ wurden die Proportionen sind missraten und mit bis zu zehn Stockwerken einfach überdimensioniert sowjetisch. Alles was Fachwerk imitieren soll ist am wenigsten gelungen!