Einige Bilder aus der norwegischen Hauptstadt Oslo, aufgenommen im April 2024.
Die Stadt ist sehr facettenreich. Wir beginnen einfach mit Bildern aus dem Stadtzentrum.
Bahnhofsplatz:







Parlament Stortinget:

Rathaus:

Einige Bilder aus der norwegischen Hauptstadt Oslo, aufgenommen im April 2024.
Die Stadt ist sehr facettenreich. Wir beginnen einfach mit Bildern aus dem Stadtzentrum.
Bahnhofsplatz:







Parlament Stortinget:

Rathaus:

Einige der ältesten Häuser der Stadt aus dem 17. Jahrhundert:


Festung Akershus:

Blick von der Festung auf den Oslo-Fjord:

Die derzeit modischen dämlichen bunten Sitzbänke findet man auch hier:


Eine Gasse mit erhaltenen Holzhäusern:

Der alte Siedlungsursprung wurde in der frühen Neuzeit aus brandschutztechnischen und militärstrategischen Gründen aufgegeben. Dort finden sich heute nur noch ein paar Fundamentreste. Zudem ist dort eines der üblichen modernen Hafen-City-Viertel entstanden.






Daneben ein paar Architekturikonen wie das Edvard Munch-Museum...

...und die Oper.


Einige wenige Bilder aus dem Migrantenstadtteil Grønland, in dem vor allem Schwarze und Orientalen leben...





... und aus dem daran anschließenden Alternativ-Szene-Stadtteil Grünerløkka.





Kommen wir zum noblen Gründerzeit-Stadtteil Frogner im Westen:








Am Rande des Stadtteils liegt auch das Königsschloss:

Zuletzt noch ein paar Bilder aus dem Norsk Folkemuseum, in dem alte Bauern- aber auch Stadthäuser zusammengestellt sind.






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Man sieht eigentlich weder die über 700.000 Einwohner der Stadt noch den Reichtum des Landes. Die müssten doch eigentlich bauen wie bei Ölscheichs!? Bleibt der ganze Zaster im Geldspeicher!?
Das liegt wohl an den exorbitanten Preisen (von der Wikipedia zu Oslo):
ZitatEtwa 72 % der Einwohner der Kommune lebten im Jahr 2021 in Wohnblocks, 8 % in Einfamilienhäusern. Dies stellte einen großen Unterschied zum Landesdurchschnitt dar. Im Landesdurchschnitt lag der Anteil an Einfamilienhäusern zum gleichen Zeitpunkt bei 48,7 %. Die Wohneigentums- und Mietpreise sind in der Region Oslo mit der Zeit stark angestiegen. Im Zeitraum von 1992 bis 2020 stiegen die Immobilienpreise in Oslo und der Nachbargemeinde Bærum um etwa 900 %. Im Landesdurchschnitt belief sich in der gleichen Periode der Anstieg auf zirka 550 %
Ich war im Jahr 2000 in Oslo und schon damals fand ich alles exorbitant teuer, ein "normaler" Urlaub mit Restaurantbesuchen war praktisch nicht möglich, alles war um den Faktor 3 bis 5 teurer als in Deutschland (Burger mit Pommes im Hotel umgerechnet 55 D-Mark, habe ich natürlich nicht bestellt). Ich habe auch mal bei Immobilienmaklern in die Schaufenster geschaut und verglichen damit war/ist selbst Zürich billig (und das Preisniveau ist offensichtlich noch weiter kräftig gestiegen).
Wobei man ja in der "reichen" Schweiz auch feststellen muß - kaufkraftbereinigt ist der Wohlstand da auch nicht höher, europaweit gibt es in der Schweiz die meisten Mieter und wenigsten Hausbesitzer, und die großen Hochhausviertel sind auch nicht besonders schön.
Oslo ist sicherlich nicht mit Kopenhagen vergleichbar, wo ich 2008 war, das ist ja eine echte Großstadt mit entsprechender Architektur. Norwegen wurde erst spät unabhängig, Oslo erst spät zur Hauptstadt, und entsprechend war es lange eine Kleinstadt, der man dann mit der Karl-Johans-Gate eine repräsentative Achse verpaßte, allerdings ist das eigentliche Zentrum weiterhin recht klein und die meisten Bewohner leben in einem endlosen Siedlungsbrei.
Angesichts des Preisniveaus bin ich danach auch nicht mehr hingeflogen, 2 Tage reichten völlig aus (inkl. Ausflug nach Lillehammer, Park und Museum aus den Fotos habe ich auch besucht).
Und die öffentliche Hand? Munch-Museum und Oper sind international gesehen m. E. auch keine Glanzleistungen der zeitgenössischen Architektur.
Doch, die Oper ist schon spektakulär. Du kannst das Dach in Form einer großen Rampe bis nach oben steigen, was auch intensiv gemacht wird.
Zu den Preisen kann ich nur sagen, dass ich drei Tage dort war, einige Monate vorher gebucht hatte. Das Hotelzimmer war nicht teurer als in Deutschland, incl. Frühstücksbuffet. Für den Abend hatte ich günstige Speisemöglichkeiten recherchiert. Ich war bei "Illegal Burger" Hamburger essen und in einem günstigen vietnamesischen Restaurant. Mit 25 Euro incl. Softdrink muss man aber rechnen. Das war der untere Preisrand, nach oben ist natürlich alles offen. Aber, wie angedeutet, ich recherchiere vorher und bin dann eine Art Schnäppchenjäger. Eine günstige Supermarkt-Discounterkette ist "Kiwi".
Doch, die Oper ist schon spektakulär. Du kannst das Dach in Form einer großen Rampe bis nach oben steigen, was auch intensiv gemacht wird.
(...)
Die Rampe ist da - nur die Pyramide ist noch nicht fertig... ![]()