Es wäre natürlich ein Treppenwitz, dass sie das alte Rathaus abgerissen haben, und dann nicht mal einen festgezurrten Plan zum Neubau vorweisen bzw. zeitnah umsetzen können. Und dass dann womöglich einzig eine Brachfläche/Baugrube das Ergebnis ihres Frevels ist, denn Inflation und Kollaps kommunaler Finanzen nahen in schnellen Schritten. Die Kritiker wollen alles billiger machen, aber durch die Zeitverzögerung werden sie alles verteuern und eventuell verunmöglichen. Das wäre wie eine höhere Strafe. Insofern geschähe es ihnen fast recht. Aber Ziel städtischer Baupolitik kann es eigentlich nicht sein.
Schömberg (Zollernalbkreis) (Allgemeines)
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In diesem Artikel könnte man fast zu jedem dritten Satz etwas schreiben... Wurde da nicht bereits schon über Abbruch und Neubau abgestimmt? Weiss jemand, welche Baukosten damals angegeben wurden? Kein Wort davon im Artikel. Das alte Rathaus wurde im August 2025 abgerissen... Und jetzt, wo der Abriss schon bald ein Jahr her ist, kommt man mit Forderungen nach Einsparungen und Raumprogrammänderungen. Ich bin schon fast geneigt, dies als Retourkutsche für die Ablehnung des Erhalts des Dachreiters zu werten. Einige Worthülsen:
"Ziel soll es sein, mindestens 35 Prozent der Gesamtkosten einzusparen."
[zweimal wird im Artikel auch 25 Prozent erwähnt]"... das geforderte 25 Prozent Einsparziel so umsetzen zu können."
"Auch das Raumprogramm ist nicht beliebig veränderbar."
"Mittel aus dem Klimaschutz, diese werden erst gewährt, wenn die Baugenehmigung eines Vorhabens erteilt ist."
"Die Mittel aus der Stadtsanierung stehen bis April 2027 gesichert zur Verfügung."
"der Sitzungssaal wird keine Versammlungsstätte im Sinne der Landesbauordnung, damit gehen zum Beispiel erhebliche Kosteneinsparungen beim Aufzug einher. Diesen benötigt man zur Barrierefreiheit, jedoch nicht in der Dimension, die man aus Krankenhäusern kennt."
"Schließlich bestehen sicherlich auch bei der Auswahl von Materialien weitere Einsparpotentiale. Diese möchte ich, wo vertretbar und möglich, im Zusammenwirken mit dem Gemeinderat und meinem Rathausteam verantwortungsbewusst umsetzen."
"Die Verantwortlichen des Bürgerbegehrens und die Bürgerschaft müssen wissen, eine Änderung im Sinne des Bürgerbegehrens produziert Zusatzkosten bei der Planung, davon ist im Bürgerbegehren nicht die Rede. Ebenso übersehen die Initiatoren des Bürgerbegehrens zusätzlich anfallende Mietkosten im Interimsrathaus. Und letztlich kennt jeder in Deutschland die derzeit wieder anziehende Inflation. Alles Gründe zeitnah Klarheit in der Umsetzung zu haben. Ebenso die Kosten eines Bürgerentscheides selbst."
Schlusssatz:
"Gelegentlich wurde moniert, dass Angaben zu Kosten fehlen, doch genau dies war vor dem 18. März einigermaßen belastbar nicht möglich."Beste Voraussetzungen wie beim BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21... aber einfach auf dem Lande und im Massstab 1:87, wo Mauscheln noch einfacher ist. Ich bin gespannt auf den Eröffnungstermin und die Bauabrechnung. Auch diese ganze europaweite Quersubventioniererei aus x Kassen und Kässelis und europaweite Ausschreibungspflicht sind nicht fördernd für Bauvorhaben.
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Im diesem Artikel vom 2.8.2024 hiess es:
"Das neue Rathaus soll über 3 Millionen kosten und wird in den nächsten Jahren die größte Investition der Gemeinde sein. In diesem Zusammenhang gibt es bis zu 50 Prozent Förderung."
Ich nehme nicht an, dass diese 3 Millionen der ursprünglichen Baukostenberechnung entsprechen, sondern dass das so zu verstehen ist, dass bei einem Bauvorhaben von mehr als 3 Millionen bis zu 50 Prozent gefördert werden.
Chaos vorprogrammiert - bei hundert Kässelis dürfen auch hundert Leute mitreden und werden hundert Tonnen Papier produziert.
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Neubau Rathaus Schömberg / Bürgerbegehren
ZitatWo aber wollen die Vertreter des Bürgerbegehrens einsparen? Dieser Zeitung liegt eine Auflistung der Einsparpotenziale vor. Aufgrund der komplexen Baugrundverhältnisse, die durch Schiefer entstehen, solle man auf einen Keller verzichten, so der Vorschlag. Dadurch könnten zwischen 600.000 und 900.000 Euro eingespart werden. Durch den Verzicht auf ein Geschoss, reduzierten sich die Baukosten erheblich. Man geht von Einsparungen in Höhe von 1 Million bis 1,3 Millionen Euro aus. Durch die Integration des Sitzungssaals in ein Regelgeschoss würden weitere 100.000 bis 200.000 Euro eingespart. Durch eine kompaktere Grundrissorganisation könnten bis zu 400.000 Euro eingespart werden. Würden die technischen Anlagen optimiert, würden weitere 100.000 bis 200.000 Euro frei. Insgesamt kommen die Vertreter des Bürgerbegehrens auf ein Einsparpotenzial von 2,1 bis 2,9 Millionen Euro. Damit würde das Einsparziel sogar noch weit übertroffen.
Quelle: https://www.schwaebische.de/regional/zolle…r-stadt-4637032
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