Hässlich ist das neue Schön: Wie die Energiewende unsere Kulturlandschaft zerstört

  • Da sich im Stadtbild-Forum gerade mal wieder die Propagandisten der Energiewende die Bälle gegenseitig zuspielen, stelle ich mal zwei informative Videos zum Thema ein.

    Es wird allerdings nichts ändern, denn wenn die Energiewende scheitert, dann steht das rechtfertigende Narrativ schon fest. Es lag dann an der zu zögerlichen Umsetzung und an den Zauderern. Gleich so wie in den Zeiten der kommunistischen Kolchosen. Wenn es nicht klappt mit der Nahrungsmittelversorgung, dann liegt es eben an der noch zu geringen Kollektivierung und an den Saboteuren von außen...

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • wenn die Energiewende scheitert, dann steht das rechtfertigende Narrativ schon fest.

    Das ist dann aber auch egal. Entscheidend ist nur, ob und wie man wieder einen Weg aus der energiepolitischen Sackgasse findet.

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Oberhalb von Reutlingen, östlich der Achalm, haben sie jetzt auch 5 Windräder installiert. Schade um das bislang unberührte Albpanorama. Aus der Ferne sind sie zum Glück nur ganz schwach zu erkennen.

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Nun sollen bald gigantische Windräder nur rund fünf Kilometer vom Hermannsdenkmal entfernt errichtet werden. AfD und BUND wenden sich mit etwas differierender Motivlage (und selbstverständlich ritualhafter Distanzierung seitens des BUND) gegen das Projekt.

    Klagen und Ärger: Stellen künftig Windräder NRW-Wahrzeichen in den Schatten?

    Michael Klonovsky äußert dazu:

    Zitat

    Ich bin abgeschweift; zurück zum Hermannsdenkmal. Mit einer Figurhöhe von über 26 Metern und einer Gesamthöhe von 53,56 Metern war es bis zur Einweihung der New Yorker Freiheitsstatue die höchste Statue der Welt, steht zu lesen. Die Figur schaut nach Westen, in Richtung Frankreich, „was in der Entstehungszeit als Kampfansage verstanden wurde” – nein, ich werde nicht wieder darüber referieren, dass es der Franzose war, der den Deutschen regelmäßig Land wegstahl, das sind Scharmützel von gestern. Auf dem Schwert des Hermann, der übrigens wie ein bühnenfertig kostümierter Wagnertenor um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ausschaut, steht geschrieben: „Deutsche Einigkeit meine Staerke – meine Staerke Deutschlands Macht“. Aus der Sicht eines masopatriotischen Deutschen müsste zunächst diese Inschrift, am besten das ganze Schwert entfernt und durch eine Regenbogenfahne ersetzt werden; inzwischen könnte man sich womöglich auch darauf einigen, den Hermann so zu lassen, aber gen Osten zu drehen.

    Jenem progressistischen Milieu, welchem dieses Denkmal nicht nur ästhetisch ein Greuel ist, naht nun Genugtuung. Im Teutoburger Wald, den Tacitus beschrieben, haben die Rodungsarbeiten begonnen, in den klassischen Morast, wo Varus steckengeblieben, sollen sieben Windkrafttürme gerammt werden, in fünf Kilometer Entfernung zum deutschen Nationaldenkmal. Die Windräder sollen mit ihren Flügeln eine Höhe von bis zu 245 Metern erreichen, das heißt, sie werden anderthalbmal so hoch sein wie die Türme des Kölner Doms und die Arminius-Figur um 190 Meter überragen. Verantwortlich für den subventionierten Windkraft-Totemismus ist Stephan Prinz zur Lippe, dessen Familie nicht nur fast so alt ist wie die verwendete Technologie, sondern der obendrein – in diesem Falle leider – der Wald gehört. Betreiber des Windparks wird die Firma Westfalenwind sein. Der Kreis Lippe hat die Genehmigung erteilt.

    Die Verachtung der grünen Gobalisten für die deutsche Nation lässt sich besser kaum symbolisieren als mit den Monsterwindmühlen am Hermannsdenkmal, speziell wenn sie stillstehen, weil in der durchschnittlich „schwach bis mäßig” ventilierten Region kein Wind weht (damit dies möglichst selten der Fall ist, müssen die Dinger so enorm hoch in die Luft ragen). Die Pläne stoßen in der Region auf zivilgesellschaftlichen Widerstand, es werden Unterschriften gesammelt, eine Bürgerinitiative hat sich gebildet, die Umweltorganisation BUND Klage eingereicht, die AfD mosert, freilich als einzige Partei, und nach Lage der deutschen Dinge wird die CDU das Projekt dann wohl nicht kritisieren. Das alles lässt sich aber routiniert wegmoderieren; nur eine landesweite Protestwelle könnte die „Schänder der Landschaftsseele” (Botho Strauß) eventuell noch stoppen.

  • Hier noch mal eine Rechnung, die zeigt, dass die Energiewende schon am Aufwand der Förderung der Ressourcen scheitern muss:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.