Dresden (Allgemeines)

  • Oh, das ist wirklich schön 🙏🏼 was Dietze anfasst wird, in der Regel, gut 😇 Ihm und seinem Partner Wiesner (Winzerhaussanierung auf diesem Grundstück) wird der weiße Hirsch (Materniweg 1) gut gelingen.

    Auch das Weidner-Sanatorium, die Wildrosenterassen und die angedachten Brückensanierungen werden sich sehen lassen können.

  • Bei FHECOR finde ich die geteilten Pfeiler gut, das gibt der Brücke zusammen mit den Bögen eine gewisse Leichtigkeit.

  • Also, wenn man bedenkt, wie die schnöde alte 70er Jahre Brücke aussah, vollkommen funktional ohne einen Bogen, absolut ohne jegliche Inspiration und Anpassung an die Nachbarbrücke, so finde ich alle Entwürfe eine leichte Verbesserung! Der erste Entwurf von FHECO wäre aber auch mein Favorit, sehr elegant mit den Bögen und rustizierten Pfeilern!

    Ich kann nicht recht nachvollziehen, warum man den GRASSL-Entwurf so hochjubelt.

    Diese Eckkanzeln finde ich tatsächlich auch irgendwie interessant. Natürlich alles ziemlich grob, aber als ich letztens in Dresden war, fand ich diese runden Kanzeln auf der benachbarten Augustusbrücke ziemlich reizvoll, man konnte sich dort abends auf den Treppenstufen schön hinsetzen und das Panorama genießen.

  • Nochmals zur Pressemitteilung der Initiative Carolabrücke, weil das niemand aufgreift:

    "Der Entwurf von FHECOR/TSSB bezieht seine Beliebtheit vor allem daraus, dass er die Pfeilerstandorte der historischen Carolabrücke von 1895 nutzt, also ein Pfeilerpaar mehr hat als die anderen Entwürfe, was schönere Bögen ermöglicht.

    Dieses Team setzt sich damit über die strengen Vorgaben der Stadt hinweg. Im Sinne der Fairness gegenüber den anderen Wettbewerbsteilnehmern schlagen wir drei Optionen vor:

    1. FHECOR legt bis zum Beginn der Bürgerbeteiligung Visualisierungen vor, die der Ausschreibung entsprechen.
    2. Die Stadt Dresden erklärt, dass zusätzliche Pfeiler doch nicht genehmigungspflichtig sind und gibt den anderen Teilnehmern die Möglichkeit, ihren Entwürfen bis 12.06. ebenfalls Pfeiler hinzuzufügen.
    3. Der Entwurf von FHECOR wird vom Verfahren ausgeschlossen."

    Aktuelles (Blog) - Initiative Carolabrücke

    Ich empfinde das als ganz linke Tour von @Klette und Konsorten.

  • Kannst Du Dein Empfinden dazu begründen/erklären?


    Das ist ja nun eine geradezu lächerliche Nachfrage.

    Es gibt die altbekannte Weisheit "Wo kein Kläger, da kein Richter".

    Seitenweise haben wir von @Klette im APH-Forum ein einziges Getrommel für den Grassl-Entwurf. Und der FHECOR-Entwurf wird auf diese schäbige Weise von links hinten angepinkelt.

  • "2. Die Stadt Dresden erklärt, dass zusätzliche Pfeiler doch nicht genehmigungspflichtig sind und gibt den anderen Teilnehmern die Möglichkeit, ihren Entwürfen bis 12.06. ebenfalls Pfeiler hinzuzufügen."

    Das ist m. E. eine Steilvorlage für Bedenkenträger aller Art. Unnötig wie ein Kropf.

  • Vielen Dank für das Abwerten meiner Nachfrage diese Aussage nachvollziehen zu können. Ich ziehe eben nicht die gleichen Zusammenhänge. Danke dennoch für die Erklärung. Nichts für Ungut und gute Besserung.

  • Die vier Entwürfe der Planer und Architekten
    Die vier Entwürfe der Planer und Architekten
    www.mdr.de


    Ich persönlich empfinde ja auf den hier gezeigten Bildern

    Grassl am optisch passendsten, dicht gefolgt vom Fecor-Entwurf. Die anderen beiden sind meinem persönlichen Empfinden nach zu konträr schlicht modern.. Aber unsere Einzelmeinungen zählen da ohnehin nicht. Ich schätze ja, dass das Budget längst über den auszuführenden Entwurf entschieden hat und hier nun nur noch die Beteiligung und 'Transparenz' zu angeleiteter Identifikation und Akzeptanz führen soll...füttert die Schafe und/oder beschäftigt sie..

  • Im Zuge des Neubaus der Carolabrücke wird jetzt auch wieder über einen möglichen Wiederaufbau des sogenannten Venezianischen Hauses (Terrassenufer 3) diskutiert.

    Für mich eigentlich eine etwas befremdliche Idee. Und ich gehöre bei Wiederaufbauplänen sonst nicht zu den Dogmatikern.

  • Lass sie träumen...Träume sind schön und vielleicht motiviert es ja wirklich Jemanden an einflussnehmender Stelle. SD bekommt sowas nicht auf die Reihe ohne die Initiativen vor Ort, welche sich entsprechend positionieren und wenn - wie im Aph schon so schön getönt wurde - 'echtes Engagement mit Social Media' - Klickerei und Tönerei (wozu, ob es gefällt oder nicht, auch Foren gehören) verwechselt wird.

    Ihnen ist dort doch weitestgehend auch klar, dass das eher eine Vision ist, die eher unsere Enkel, wenn nicht gar Ur(Ur)Enkel. umgesetzt bekämen, so es dahingehend dann noch eine Erinnerungskultur gäbe.

  • Die Idee der Rekonstruktion des Hauses hat Frank Wießner, der Planer des Narrenhäusels, schon vor sechs Jahren in die Diskussion gebracht. Doch Wießner hat man ja bis heute bezüglich des Narrenhäusels ausgebremst. Hätte er dieses Projekt längst abschließen können, dann wäre das Venezianische Haus womöglich bereits in greifbare Nähe gerückt.

    Venedig in Dresden? Dieses Haus soll wieder auferstehen | Architektur klassisch: Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e. V.

  • Mir erschließt sich nur nicht, warum man diesen auffälligen Bau an so prominenter Stelle überhaupt zurückhaben will. Auch wenn das im Detail gelungen sein mag, ist mir die ganze Idee dahinter suspekt.

    So hat aber jeder seine Favoriten.

    Für mich ein Highlight, für die meisten wohl auch eher ´Abteilung Geschmacksverirrung´: