Wolfratshausen (Allgemeines)

  • In Wolfratshausen wird momentan der Altbau am Untermarkt 10 saniert, welcher um 1804 erbaut wurde.


    Zitat

    Der Stadtrat plante daraufhin neu und entschied sich letztlich dafür, Touristeninfo, Heimatmuseum, einen Multifunktionsraum für Ausstellungen und Veranstaltungen, die Stabstelle Stadtmanagement und ein Ladenlokal in dem Eckhaus mit dem charakteristischen Türmchen unterzubringen. Alles unter einem Dach.


    Prominente Immobilie in Wolfratshausen wird saniert: Das sagt der Bauleiter


    Untermarkt 10 Wolfratshausen-1

    Rufus46, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

  • Ich dachte auch, es wäre ein Neubau. Jahrzehnt zuordnen gelang mir aber nicht, ich hielt es eher für das Werk eines speziellen, der Tradition aufgeschlossenen Architekten. 1804 also, soso.

  • Die Pfeiler sind sicher nicht original, sondern später hinzugefügt worden. Die Erdgeschoßzonen wurden bei solchen Bürgerhäusern im Laufe der Zeit ja oft verändert, um sie an neue Nutzungen (meistens Läden) anzupassen. Außerdem: wenn das Haus wirklich aus den 1980er oder 1990er Jahren stammen würde, hätte es sicher wesentlich größere Fenster bekommen, vor allem im 2. Stock; solche kleinen Fenster sind mE eines der sichersten Indizien, dass ein Haus alt ist. Dieses Haus ist ein einfaches Handwerkerhaus, wie es typisch ist für Wolfratshausen, aber auch andere kleine oberbayerische Orte. Da Wolfratshausen nicht das Glück wie Bad Tölz oder Murnau hatte, um 1900 aufgehübscht zu werden, hat sich der Eindruck einer einfachen, homogenen Handwerkerkleinstadt erhalten, was auch reizvoll ist, wie ich finde.

    "In der Vergangenheit sind wir den andern Völkern weit voraus."

    Karl Kraus

  • Häuser mit kleinen Fenstern in den oberen Geschossen aus den 1980ern habe ich in der Nähe ein paar; allerdings haben die nicht diese wuchtigen Fensterrahmen/Faschen, sondern garkeine. Diese konnte/kann ich auch am wenigsten zeitlich zuordnen.

  • Das mittelalterliche Nachbargebäude des Rathauses am Marienplatz 2, das einstige Kotz-Anwesen, wird saniert.


    Zitat

    Das historische Objekt „darf nicht lange leer stehen“, hatte Bürgermeister Klaus Heilinglechner stets betont. Nach Recherchen Alischers reichen die Wurzeln des Anwesens bis ins 15. Jahrhundert zurück. Für rund 1,9 Millionen Euro war das Gebäude angeboten worden, „weit unter dem geforderten Preis“ habe die Stadt zugeschlagen, so der Rathauschef. Laut Hörensagen waren es 1,4 Millionen Euro. Bauingenieur Alischer nahm das Haus vor dem Kauf genau unter die Lupe: „Es war klar, dass hier in Sachen Statik und Brandschutz ein bisschen was im Argen liegt.“