Frankfurt am Main (Galerie)

  • Ich bin mir nicht so sicher, ob ich als Eigentümer in den Sachsenhäusener Wohnraum investieren wollte, wenn dortige Wohnungen teuer saniert, aber billig vermietet werden müssten. Besserverdienende werden sich nicht freiwillig nachts von Schlägereien, Gepöbel und zerspringenden Glasflaschen um die Nachtruhe bringen lassen.


    Das Problem liegt also neben den Eigentümern vor allem bei der Stadt. Denn die ist für die öffentliche Ruhe und Sicherheit verantwortlich.

    Das Problem ist also ähnlich wie im Bahnhofsviertel (wenngleich mit etwas anderer Klientel, was die Störer anbelangt).

    Naja so ist es dann auch wieder nicht. Die Partyszene trifft sich in Altsachsenhausen und ist meiner Ansicht nach recht klar auf das Gebiet dort begrenzt, das restliche Sachsenhausen Nord (Süd wahrscheinlich auch?) ist eine begehrte Wohnlage für Familien und Singles mit überdurchschnittlichen Einkommen. Billig vermieten muss dort überhaupt keiner.

  • Zeno: der schmale Seitenflügel? Da habe ich auch ein Auge geschoben. An der Straßenfront würde man ein doppelt so breites Gebäude erwarten, aber womöglich kam da nach einem schmalen Hof schon ein weiterer Seitenflügel ... oder es hat ganz andere Ursachen.

  • Die Dreieichstrasse ist bereits ein gründerzeitlicher Durchbruch in der heutigen Breite durch den östlichsten Teil von Alt-Sachsenhausen. Sie entstand in der Verlängerung der 1878 eröffneten Ignatz-Bubis-Brücke (ehemals Obermainbrücke). Dadurch wurde die Grosse Rittergasse unterbrochen. Nach Süden bestand zwar bereits die schmale Klappergasse, deren Fläche dann in diesem Bereich für die Dreieichstrasse benutzt wurde. Anstelle des schmalen Gründerzeiteckgebäudes standen zwei schmale Häuschen, Grosse Rittergasse 23 und das Eckhaus Klappergasse 1. Nach ihrem Abbruch und Abzwackung von Boden für den Strassendurchbruch entstand dann auf der Restfläche dieser Gründerzeitbau. Östlich von ihm blieben als Relikt noch die fünf Häuschen Grosse Rittergasse 13-21 mindestens bis 1944 bestehen. Heute stehen hier zwei neuere Wohnblocks, deren Rückseiten man auf FWL's Bild rechts von der schmalen Brandmauer noch knapp sieht.

  • Alte Kunst im Garten des Städel.

    Neue Kunst im Garten des Städel. (Obwohl, ist das Kunst oder kann das weg? :wink:)

    Gefällige Zwischenkriegsarchitektur in Frankfurt-Bornheim.

    Und hässliche (aber doch so ungemein originelle) Architektur der 70er oder 80er Jahre in der Walter-Kolb-Straße in Frankfurt Sachsenhausen.

  • Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Frankfurter Mainufer mit Gebäuden im 50er-Jahre-Stil bebaut. Es finden sich aber auch noch Reste der klassizistischen Vorkriegsbebauung. Ein paar Ansichten der Straßen Mainkai und Schöne Aussicht. (Geschossen teils während eines Extrem-Unwetters.)

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    Neubau auf einem ehemaligen Brachgrundstück:

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    Europäische Zentralbank:

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    Ehemalige Stadtbibliothek / Literaturhaus. 2005 von Christoph Mäckler rekonstruiert:

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    Auch auf der Sachsenhäuser Seite haben Altbauten überlebt. Ich habe allerdings nur eine Ecke mit eher schlichten Gründerzeitlern vor die Linse bekommen:

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    Bonusbild Skyline:

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  • Schnappschuss an der Ecke Zeil / Konstabler Wache. Innenstadt, Haupteinkaufsmeile. Das Schild ist nicht etwa provisorisch angebracht, sondern es ist alles schön fest verschraubt. Eigentlich ein Symbolbild für den optischen Zustand nicht nur dieser Stadt.

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