• Landeskronstraße 51... Vorher... oder auch nicht, denn das ist die Nr.50. Die beiden sind aber als Doppelhaus errichtet worden und damit fast baugleich (Nr.51 rechts im Bild eingerüstet).

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    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Landeskronstraße_50_Görlitz.jpg


    Nachher (Nr.50 jetzt entsprechend links im Bild)

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    „Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

    Karl Friedrich Schinkel

  • Seit einiger Zeit beschäftigt mich eine Sache, bei der mich die Einschätzung der Foristen interessieren würde.

    Es geht um den Anstrich der Peterskirche, konkret den der Westfassade. Wie der ein oder andere weiß, wurden die Türme im Zuge der Sanierung 1999/2001 erstmalig farbig gefasst und mit einem hellen Ocker angestrichen (siehe Vorzustand). Dabei verloren die Türme an Kontur, da die Ecken/ Pilaster (?) und Reliefs, welche vorher steinsichtig waren, in der gleichen Farbe wie der Rest angestrichen wurden.

    Die Fassade des Westbaus wurde ebenfalls mit einem hellen Ocker angestrichen, sodass dennoch eine einigermaßen einheitliche Erscheinung erhalten blieb (siehe hier). Vor einigen Jahren wurde die Westfassade, mit Ausnahme der Türme, aber erneut neu angestrichen, diesmal mit einem dunkleren Ocker. Das führte dazu, dass die Türme jetzt optisch wie ein Fremdkörper wirken, der nicht dazu gehört. Nun habe ich mir Gedanken gemacht, wie man das am effektivsten beheben könnte und ein paar meiner Fotos zu diesem Zweck bearbeitet:

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    Vergleich

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    Vergleich

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    Vergleich

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    Was denkt ihr dazu?

    „Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

    Karl Friedrich Schinkel

    Einmal editiert, zuletzt von Fusajiro (7. April 2024 um 15:12)

  • Mit dunkler gestrichenen Architekturgliedern sieht die Fassade besser aus. Die beiden achteckigen Turmgeschosse bestehen vollständig aus Quadermauerwerk. Ist das denn so hell gereinigter Stein oder effektiv gestrichener? Wenn die Architekturglieder dunkler sind, müssten es wie zwei unterschiedliche Steinsorten sein, und das beisst sich. Dunklere Architekturglieder und helle Mauerflächen geht nur bei Putzbauten. Wenn man aber bedenkt, dass schon in der Gotik Quadermauerwerk gestrichen war, wäre dein Vorschlag durchaus legitim.

  • [...] Ist das denn so hell gereinigter Stein oder effektiv gestrichener? [...]

    Sehr wahrscheinlich gestrichen. Wären sie nur gereinigt, hätten sie eine weiß-graue bis grau-schwarze Farbe und kein Ocker. Im Kirchenschiff liegen ein paar Kreuzblumen, an denen sieht man das gut (leider hab ich kein Bild). Des Weiteren sieht man bei genauerer Betrachtung (beziehungsweise mit Zoomobjektiv) an der Oberfläche der Turmgeschosse graue Stellen.

    Hier ein Vergleich zwischen einem frisch sanierten Turmhelm und den Turmgeschossen.

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    Ein neuer Anstrich der Ecken und Reliefs muss es auch nicht zwingend sein, im Gegenteil. Sie wieder steinsichtig zu machen wäre das naheliegendste, da so wahrscheinlich eher ein organischer Übergang zu den ebenfalls steinsichtigen Gliedern des Westbaus geschaffen würde. Einen "Bruch" gäbe es dann immer noch, da die Gliederung erst mit den unteren Filialen der Helme abgeschlossen ist. Aber das halte ich für optisch verträglicher als dieser abrupte und versetzte Schnitt zwischen Türmen und Westbau.

    „Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

    Karl Friedrich Schinkel

    Einmal editiert, zuletzt von Fusajiro (8. April 2024 um 09:13)

  • Die Spanischen Trompeten der Görlitzer Sonnenorgel, das sogenannte Engelwerk, wurden zu Pfingsten endlich eingeweiht. Dazu zwei Artikel aus der SZ (ohne Bezahlschranke).

    Die berühmte Orgel der Peterskirche ist um "Spanische Trompeten" und damit 230 Orgelpfeifen reicher. Die Initiative dafür ging von einem früheren Gewandhausorganisten aus.

    Die Konzerte der Orgelnacht und des Schlesischen Musikfests waren überdurchschnittlich gut besucht. Auch dank der neuen Register der Sonnenorgel.


    Und von der Lausitzwelle mit Bild und Ton:

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    PS: Der Prospekt stammt nicht, wie in den Berichten genannt, von Eugenio Casparini, sondern von Johann Conrad Buchau, welcher auch das Ratsgestühl und (vermutlich) die Kanzel der Peterskirche schuf.

    „Die Architektur ist die Fortsetzung der Natur in ihrer konstruktiven Tätigkeit.“

    Karl Friedrich Schinkel