Interessiert aber so langsam auch niemanden mehr.
Was aber auch für potentielle Gastgeber gilt: In Eichstätt gibts gerade von St. Walburg ein (!) Angebot. Ansonsten dort tote Hose. Scheints nichts zum sehen zu geben...![]()
Interessiert aber so langsam auch niemanden mehr.
Was aber auch für potentielle Gastgeber gilt: In Eichstätt gibts gerade von St. Walburg ein (!) Angebot. Ansonsten dort tote Hose. Scheints nichts zum sehen zu geben...![]()
Sind ja auch alles nur Relikte aus der bitterboesen Vergangenheit, im Gegensatz zur heutigen betongewordenen Demokratie, die ja wirklich ein Publikumsmagnet zu sein scheint. ![]()
Das eine oder andere wäre für mich schon dabei. Aber ob ich dazu Lust habe am Sonntag? Wohl eher nicht. St. Nikolaus in Englschalking wäre z.B. im doppelten Sinne nahe liegend und fehlt mir noch in meiner Münchner-Kirchen-Innenaufnahmen-Sammlung.
Du wirst Dich doch nicht lumpen lassen und am Ende gar nichts anschauen? So weit sind wir jetzt doch auch wieder nicht, dass wir uns gar nichts anschauen. In einer großen Stadt wird es doch hoffentlich mehr geben als bloß Gründerzeitzeugs und verlotterte Fabriken aus der Frühzeit der Industrie.
Gibt schon was aber ich hab halt aus verschiedenen Gründen keine Lust mehr.
Und wieder die traditionelle Umfrage:
Mich würde, wie schon in den letzten Jahren, interessieren, in welchem Umfang Ihr am Denkmaltag teilgenommen habt.
Natürlich ist klar, dass man nicht immer frei ist bei der Entscheidung, wie intensiv man teilnimmt. Möglicherweise hat man durch Krankheit oder konkurrierende Termine den Denkmaltag nicht wahrnehmen können. Oder an dem Ort hat es bloß ein oder zwei Programmpunkte gegeben, dann kann man schlecht bei vier Programmpunkten gewesen sein.
Als Mitarbeiter gilt, wer Programmpunkte betreut hat, z. B. Besuchern Erklärungen gegeben hat (Stadtführung, Gebäudebesichtigung, Programmpunkte für Kinder betreut, ...) oder auch sein Haus zur Besichtigung geöffnet hat. Oder auch sonst irgendwie an der Organisation des Denkmaltages mitgewirkt hat.
Ich hatte heute nicht viel Zeit und konnte erst am Nachmittag los. Es gab in München 36 Programmpunkte, wenn ich mich recht entsinne; einige, die es jedes Jahr gibt und andere, die meines Wissens noch nie offenstanden und mich auf jeden Fall interessierten. Ein paar Sachen, die mich sehr interessiert hätten, waren schon im Vorhinein ausgebucht wie z.B. das Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ehem. Verwaltungsbau der NSDAP) am Königsplatz, das mich sehr interessiert hätte. So hab ich mich schließlich für zwei Dinge entschieden: den Bundesfinanzhof, ein schlossähnliches Gebäude von 1909/10 in Bogenhausen und die ehem. Frauenklinik in der Maistraße in der Isarvorstadt, ein sehr schöner, großer Baukomplex von 1906-16 mit wunderschönem Innenhof. Die Klinik zog 2022 aus dem Gebäude aus, das in den nächsten Jahren für die TU München umgebaut werden soll. Der Bundesfinanzhof war leider ein Reinfall, weil der Andrang so groß war, dass ich nicht mehr hineinkam; das hat mich ziemlich geärgert, weil die Anfahrt von Neuhausen, wo ich wohne, schon ziemlich lang dauert. Die Besichtigung der Frauenklinik war dafür sehr beeindruckend und lohnend, solche Krankenhäuser hatten noch ihren Charme. Auch dort herrschte riesiger Andrang, bei der Führung waren über 100 Personen dabei, die in dem riesigen Gebäude aber gut Platz fanden; nur der Führer musste etwas lauter reden. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht mal ein paar Fotos posten.
In der Alten Münze hab ich auch kurz vorbeigeschaut, auch dort waren viele Leute. Was ich also mitbekommen habe, war, dass zumindest einige Sachen sehr gut besucht waren, von daher scheint der Tag des offenen Denkmals schon noch recht populär zu sein. Was mich persönlich betrifft, so muss ich allerdings sagen, dass ich mir die Dinge lieber alleine oder in kleinen Gruppen ansehe, erstens weil ich den Führer dann leichter was fragen kann und zweitens, weil es mit so vielen Leuten fast unmöglich ist, einigermaßen gute Fotos zu machen.
Die Besichtigung der Innenräume des Bundesfinanzhofs habe ich beim Anblick der Warteschlange gleich bleiben lassen und bin dann wegen des Suresnes-Schlösschens in die Katholische Akademie.
Das Lithographiestein-Archiv im Steinkeller des Landesamts für Vermessung und die historische Kartendruckerei war dann der zweite Programmpunkt.
Beides wirklich lohnenswert, beides gut besucht, aber mit freiem Zugang.
https://www.ldbv.bayern.de/mam/ldbv/dateien/faltblatt_lithographie.pdf
Zwei Fotos von der Klinik in der Maistraße:

Ein Teil des Innenhofs:

@Jakob die zwei Sachen sind sehr schön, hab ich aber schon mal angeschaut. Lustig, dass Du auch beim Bundesfinanzhof warst! Ich hab natürlich mit einem der Mitarbeiter gesprochen, ob man da nicht auch so mal rein kann, und er hat mir den Tipp gegeben, an den Bundesfinanzhof zu schreiben und zu fragen, was ich auch bereits gemacht habe... mal schauen, was sie mir antworten.
Leonhard, das geht dann bestimmt auch mit Begleitung... ![]()
Aber ich fürchte fast, da wird man aus Sicherheitsgründen keine Besucher hineinlassen. Ich denke auch, daß die Sache ohnehin nicht so lohnend ist.
Wenn sich was ergibt, geb ich Dir Bescheid ![]()
Ich glaub auch, dass es innen nicht übermäßig interessant ist, aber sehen möchte ich es doch, weil es noch recht original erhalten sein muss.
Am Sonntag ergab sich bei mir dann doch was anderes und ich war entsprechend verhindert.
Der Bundesfinanzhof hätte mich ebenfalls interessiert, der stand auch auf der ersten Seite des Bogenhausener Anzeigers. St. Nikolaus Englschalking werde ich eventuell am 6.12. nachholen. Am meisten bedauere ich, dass ich die Kirchenführung bei St. Lorenz Oberföhring verpasst habe. Zu der Kirche scheint es im übrigen keinen Kirchenführer zu geben, zumindest liegt dort keiner aus..
Gleiches bei mir. Ich hatte mich eigentlich für die sonst nicht öffentlich zugängliche Trese der Lübecker Marienkirche angemeldet, die ich noch nie von innen gesehen habe und die mich sehr interessiert hätte. Bin dann aber sehr kurzfristig doch zu einer anderen Veranstaltung gefahren.