• Das Breslauer Architekturmuseum im ehem. Bernhardinerkloster erhält einen Erweiterungsbau. Ich finde das Ergebnis deprimierend.


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    Der Entwurf von TŁO – Michał Sikorski architekt zeigt sich als gestufter Block aus scheckigem Mauerwerk. Das Team schlägt unter anderem den Einsatz recycelter Materialien vor — aus dem Kirchenumbau selbst ebenso wie aus anderen örtlich verfügbaren Abbruchquellen. Ergänzt werden soll die Fassade im Süden durch teils großformatige Fragmente von Gebäuden (Originale oder Kopien), die die Ausstellung in den Stadtraum erweitern und im Verlauf der Zeit kuratiert und ausgetauscht werden können.


  • Solche Erweiterungsbauten mit neuen Eingängen gibt es aber vielerorts. Ob dieser nun besonders gut oder schlecht ist, kann ich schwer einsehen. Die Idee einer kuratierten Spoliensammlung überzeugt nicht auf Anhieb, zumal in der Art, wie die Zeichnung andeutete.

  • Anbei ein Artikel zur Breslauer Grunwaldbrücke, der ehem. Kaiserbrücke. Diese wurde zwischen 1908 und 1910 erbaut und war eine der längsten Hängebrücken Deutschlands. Nun möchte die Stadt an der Brücke das nach dem Krieg entfernte Hohenzollernwappen sowie die Inschrift "Kaiserbrücke" wieder anbringen. Der angehängte Artikel nun giftet gegen dieses Projekt und wirft der Stadt und Woiwodschaft "anti-polnischen Verrat" vor.


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    Die von der polnischen Mitte-Links-Partei so verspotteten Vorwürfe der Rechten, die polnischen Eliten seien unterwürfig gegenüber Deutschland, treten mit solch eklatanter Klarheit zutage, dass man die passive Zustimmung der Enkel und Urenkel derjenigen, die unermüdlich am Wiederaufbau des polnischen Breslau (einschließlich der Grunwaldzki-Brücke) gearbeitet haben, zu einer solchen Demütigung durchaus mit der Zustimmung zu den Affären der eigenen Frau vergleichen kann.

    Die Finanzierung der Restaurierung von Erinnerungsstücken an unseren Unterdrücker durch polnische Steuerzahler in einer Stadt, in der mehrere tausend Polen um die Jahrhundertwende versuchten, durch verschiedene Institutionen, Zeitschriften und dergleichen zumindest einen Funken polnischen Lebens zu bewahren, ist eine Perversion nationaler Demütigung. Indem wir den Namen in den alten, deutschen ändern, überlassen wir ihn symbolisch der Geschichte und Kultur unserer Nachbarn.


    Kaiserbrücke kontra Grunwaldzki: Wrocław zdradza polską tożsamość? - Nowy Ład
    Władze Wrocławia chcą nadać najsłynniejszemu mostowi w mieście niemiecką nazwę oraz wygląd z czasów Wilhelmińskch.
    nlad.pl


    512px-Most_Grunwaldzki_1910_Wroclaw_Breslau.jpg?20150226131932
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    Eröffnung der Breslauer Kaiserbrücke am 10. Oktober 1910

  • Die polnischen Rechten sind leider (zumindest in grossen Teilen) voellig gaga und in der ersten Haelfte des letzten Jahrhunderts steckengeblieben. Dahin moechte ich nicht zurueck, auch wenn die heutige links-liberale Politik Europa bereits am Rande des Abgrundes gebracht hat…

  • Eine schöne, kleine Geste: Im Breslauer Rathaus wurde bei einem Festakt eine Büste zu Ehren von Prof. Alois Alzheimer enthüllt, der seine letzten Jahre in Breslau verbrachte.


    Wrocław o nim nie zapomniał. Popiersie profesora Alzheimera w Galerii Sławnych Wrocławian w Ratuszu [ZDJĘCIA]
    W piątek 19 grudnia, dokładnie w 110. rocznicę śmierci prof. Aloisa Alzheimera, w Ratuszu odsłonięto popiersie wybitnego lekarza, którego odkrycie…
    www.wroclaw.pl
  • In Breslau geht die Sanierung versch. prachtvoller Gründerzeitgebäude weiter wie man in den Fotostrecken des beigefügten Artikels sehen kann. Bis 2031 will die Stadt rund eine halbe Milliarde Euro für die Sanierung renovierungsbedürftiger Gebäude investieren.


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    Das Jugendstilgebäude, ein Werk des bekannten Designers Max Scheibke aus dem Jahr 1904, galt in den letzten Jahren als eines der dringend sanierungsbedürftigen Bauwerke. Anfang des 21. Jahrhunderts waren die Balkone in einem so schlechten Zustand, dass vier von ihnen etwa ein Dutzend Jahre lang mit Holzstützen notdürftig abgestützt wurden, während zwei komplett abgerissen und erst kürzlich im Zuge der letzten Renovierung restauriert wurden. Die Bau- und Restaurierungsarbeiten wurden Mitte 2025 zu Gesamtkosten von rund 1,6 Millionen Złoty abgeschlossen .

    Im Zuge der Sanierung wurden beide Fassaden restauriert. Der prächtige Jugendstil-Stuck blieb erhalten. Die sogenannten Hermen – hier in Form zweier halbnackter Frauenfiguren, die ein märchenhaftes Erkerfenster stützen – erstrahlen wieder in neuem Glanz. Dies ist eines der markanten Merkmale, die das Mietshaus in der Rozbratstraße 12 im gesamten Stadtteil Śródmieście unverwechselbar machen.


    Wrocław wspiera remonty kamienic wspólnotowych. Dawne perły architektury odzyskują blask
    Około 17 milionów złotych – to łączny wkład Wrocławia w koszty remontów kamienic wspólnotowych, które przeprowadzono w 2025 roku.
    www.wroclaw.pl
  • Die Entwicklung in Breslau verfolge ich mit großem Interesse, weil die Stadt das Potenzial hat wieder zur vielbeachteten Metropole zu werden. Diese ganzen Sanierungen sind dabei sehr erfreulich. Es macht mir nichts aus, dass die Stadt heute nicht mehr deutsch ist, vielleicht ist es sogar ein Vorteil, was die städtebauliche Entwicklung angeht. Was könnte man aus Berlin machen mit den unzähligen "entstuckten" Häusern. Vielleicht schaut man ja mal nach Polen.

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Der Stadtteil Elbing ist momentan ein Sanierungsschwerpunkt in Breslau. Kürzlich wurde die Sanierung eines 1910 erbauten Jugendstilgebäudes abgeschlossen.


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    Dank der Zusammenarbeit zwischen Anwohnern und Stadtverwaltung wurde das Gebäude in seinem ursprünglichen ästhetischen Zustand wiederhergestellt und gleichzeitig das Erscheinungsbild der Umgebung aufgewertet. Ein kleiner Schritt? Vielleicht. Doch für diese Straße und ihre Bewohner ist es eine wahrlich bedeutende Veränderung.


    Po remoncie elewacji wrócił blask – dosłownie! Kamienica z Ołbina wywołuje "wow!"
    Kamienica będąca częścią zabudowy pierzejowej na ul. Żeromskiego 52, przykuwa uwagę złoconymi ornamentami na balkonach oraz nad bramą wejściową.
    www.wroclaw.pl