• Die Sanierung des Seitenflügels des Palais Bellevue in Kassel wurde vergangenen Herbst abgeschlossen.


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    Der sanierungsbedürftige, zweigeschossige Seitenflügel ist der letzte verbliebene Flügel einer Hofanlage des Landgrafenschlosses, der nach den Zerstörungen im zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde. Nun ist das Gebäude wiederinstandgesetzt und ein vielseitig verwendbarer Veranstaltungsort. Dazu stehen circa 100 Sitzplätze zur Verfügung.

    Der Seitenflügel wurde in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalbehörde und mit restauratorischer Unterstützung saniert. Die historische Tordurchfahrt konnte durch die räumliche Konzeption wiederhergestellt werden.


    https://www.baunetz-architekten.de/hhs-planer-architekten/31117/projekt/8558766

  • In Kassel tut sich erstaunlich vieles, ich stelle die Projekte separat vor: Im Bergpark Wilhelmshöhe wird das Aufseherhaus aus dem 18. Jahrhundert für rund 1,5 Mio. € saniert.


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    Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels sagt: „Die Förderung aus Berlin ist eine Anerkennung unseres historischen Erbes, das über die hessischen Grenzen hinaus Bedeutung hat – und unterstützt unseren Einsatz, es für kommende Generationen zu bewahren.“ HKH-Direktor Martin Eberle ergänzt: „Mit dem Aufseherhaus am Herkules setzt Hessen Kassel Heritage eine Perle am wichtigsten Empfangsort für Gäste im Bergpark instand.“


  • Am Brüder-Grimm-Platz soll 2026 der Neubau des Deutschen Tapetenmuseums eröffnen.


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    Am Brüder-Grimm-Platz in Kassel entsteht derzeit ein neues, modernes Gebäude für das Deutsche Tapetenmuseum. Hier werden voraussichtlich ab 2026 große Teile der Sammlung auf rund 1.500 m2 Ausstellungsfläche gezeigt. Auch ein großes Depot mit Restaurierungswerkstatt für die Tapeten ist geplant. Die Grundsteinlegung fand am 30. Juni 2023 statt – exakt 100 Jahre nach der ersten Eröffnung des Tapetenmuseums.

    Das neue Museum nimmt einen zentralen Platz der Kasseler Innenstadt ein, der zudem eine besondere Bedeutung für die Geschichte der Raumkunst hat: Hier befand sich zwischen 1815 und 1883 eine der ersten deutschen Tapetenmanufakturen. Auch das Gebäude der angrenzenden historischen „nördlichen Torwache“ integriert sich künftig in den Neubau. Hier lebten von 1814 bis 1822 die Brüder Grimm, an deren Wirken an diesem Ort in einer musealen Inszenierung erinnert werden soll.


    Neubau des Deutschen Tapetenmuseums (Hessen Kassel Heritage)
    Für die wertvollen und umfangreichen Bestände des Deutschen Tapetenmuseums in Kassel entsteht derzeit ein hochmoderner Neubau, der voraussichtlich 2026 seine…
    www.heritage-kassel.de
  • Ebenfalls am Brüder-Grimm-Platz soll bis 2027 das 1951 erbaute Hotel Hessenland kernsaniert und erweitert werden wie auch das 1826 erbaute benachbarte Hugenottenhaus.



    Geschichte des Hugenottenhaus - hugenottenhaus
    Das Hugenottenhaus wurde im frühen 19. Jhd. gebaut. Sein Name verweist auf das Schicksal der Hugenotten in Kassel … Eins der letzten Häuser dieser Art Das…
    hugenottenhaus.com


    Hotel Hessenland Kassel
    Dietmar Walberg, CC BY-SA 3.0 < CC BY-SA 3.0 Deed | Attribution-ShareAlike 3.0 Unported | Creative Commons >, via Wikimedia Commons

  • Eine weitere Sanierung in Kassel: Die Villa Rühl von 1870 an der Mönchebergstr. 40/42 wird für rund 6,2 Mio. € generalsaniert.


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    Derzeit laufen die Planungen für den Um- und Ausbau. Der Vorgarten hinter dem schmiedeeisernen Zaun ist verwildert und zugewachsen. In diesen Tagen wurden die Blechverkleidungen vor den Fenstern von Bauarbeiten entfernt. Beide Villen sollen mit ihrem historischen Erscheinungsbild erhalten bleiben, teilt die Uni mit. An der Fassade befinden sich beispielsweise Zierelemente, die der Villa Rühl einen besonderen Charme verleihen.


  • Das 1969 erbaute GWH-Hochhaus an der Kölnischen Str. wurde generalsaniert.


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    Das 1969 errichtete Hochhaus wurde im Rahmen eines kooperativen Werkstattverfahrens neu interpretiert. Der siegreiche Entwurf von DJH Architekten transformiert das Gebäude durch eine skulpturale Metallfassade mit dem markanten Gestaltungselement „The Ribbon“ – einem vergoldeten Band, das sich reliefartig über die Stirnseite legt und die Fenster überdeckt. Diese Intervention verleiht dem Gebäude eine neue Identität und stärkt seine Wirkung als städtebauliche Landmarke im Zentrum Kassels.


    https://www.baunetz-architekten.de/dietz-joppien-hammerschmidt/31185/projekt/9928895

  • Das Kasseler Museum für Sepulkralkultur, welches auch einen Altbau umfasst, soll von 2027 bis 2030 generalsaniert werden.


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    Das Museum für Sepulkralkultur besteht seit 1992. Es widmet sich den Themen Sterben, Tod, Bestattung, Trauer und Gedenken. Die Pflege und der Erhalt der deutschen Bestattungs- und Friedhofskultur machten einen wesentlichen Anteil der Arbeit aus. Das Museum sei „einzigartig in der Museumslandschaft Deutschlands“, hieß es weiter.




    Sepulkralkulturkassel
    User:Carroy, CC BY-SA 2.5 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5>, via Wikimedia Commons

  • Im Bergpark Wilhelmshöhe wird die um 1770 erbaute Eremitage des Sokrates saniert.


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    Die Borke ist zunehmend abgeblättert. Außerdem wurde die Fassade im Laufe der Zeit mit Schriftzügen bemalt. Das soll sich im kommenden Jahr ändern. Der Welterbeverein will dabei unterstützen. Vor allem Jugendliche sollen mehr über die Staffagebauten erfahren und dadurch lernen, warum man sie erhalten sollte. Der Verein ist daher auch mit Schulen im Kontakt. Sokrates, der 469 bis 399 vor Christus gelebt haben soll, gilt heute als Begründer der Philosophie. Sonja Rossettini vom Verein findet: für Schüler ein wichtiges Thema.




    Kassel - 2017-09-21 - Sokrates-Eremitage (01)
    Tsungam, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

  • Die 1911 erbaute Exerzierhalle der ehem. Jägerkaserne wird derzeit für 1,2 Mio. € umfassend saniert.


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    Das „historische Sportstudio“, wie es Most nennt, fristete über Jahrzehnte ein Schattendasein – obwohl es nur wenige Meter von der Auestadion-Kreuzung entfernt steht. Bereits seit vielen Jahren war das Dach marode, was die Bausubstanz schädigte. So waren zahlreiche Holzbalken in der Dachkonstruktion faul. „Wenn wir nichts gemacht hätten, wären die Stirnseiten der Halle irgendwann umgekippt. Das Gebäude war nicht mehr risikolos betretbar“, sagt Most.


  • Im Stadtteil Vorderer Westen wurde ein grösseres Bauprojekt realisiert, das sog. "Wäschereiquartier". Es handelt sich dabei um Industriebauten der Jahrhundertwende die saniert und aufgestockt wurden, ergänzt durch einen Neubau.


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    Die Erschließung erfolgt nun von der Dörnbergstraße aus, wo ein sechsgeschossiger Neubau den Blockrand schließt. Für die beiden historischen Gebäude im Blockinneren, ein Punkt- und ein Riegelbau, wurden rund 40 Prozent der Ziegelfassaden rekonstruiert. Die 15.000 neuen Steine bearbeitete man so, dass sie sich harmonisch in den Bestand einfügen.


    Wohnen in der Wäscherei - Quartier in Kassel von Querkopf Architekten

    Wäschereiquartier · A Vision for the Future
    Das architektonische Ausnahmeprojekt Waschereiquartier befindet sich in dem angesagtesten Viertel der Documenta Stadt, dem Vorderen Westen, einen Steinwurf…
    waeschereiquartier.de
  • Die Giebel zu lassen sieht jedenfalls fürchterlich nach Flickwerk aus, so richtig nach Murks. Wenn bei dem Karlshospital der Giebel abgetragen und eine horizontale Kante gezogen worden wäre, wäre die Zweiteiligkeit des Gebäudes gar nicht so befremdlich. Aber ein Giebel, aus dem ein weiteres Geschoß wächst, sieht zerstört aus - bei beiden Gebäuden. Eine Lösung, die dem Giebel ein Stück Dach gönnt und zurückgesetzt erst aufstockt, fiel den Architekten wohl nicht ein.

  • Wenn bei dem Karlshospital der Giebel abgetragen und eine horizontale Kante gezogen worden wäre, wäre die Zweiteiligkeit des Gebäudes gar nicht so befremdlich.

    Das hätte ja dazu geführt, dass man vom erhaltenen Rest des Barockgebäudes noch weitere Substanz abreißt, damit der hässliche modernistische Aufsatz weniger Kontrast bildet. Vielmehr hätte man die historische Dachform - von mir aus mit größeren Gauben - wieder herstellen sollen. Aber, es ist klar, warum nicht: Kassel eben. Kann man vergessen.

  • Eines der hässlichsten Gebäudeensemble in der Kasseler Innenstadt wird saniert: das 1963 erbaute Hansa-Haus nahe des Altmarkts.


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    Das Hansa-Haus wurde 1963 eingeweiht. Nach vielen guten Jahren hatte der Gebäuderiegel teilweise mit Leerstand und Vandalismus zu kämpfen. Erst vergangene Woche waren Schaufensterscheiben der Glaspavillons mutwillig mit Pflastersteinen zerstört worden (HNA berichtete). Die Newspace AG will das Gebäude wiederbeleben und zu dem machen, was es einst war: einen modernen, architektonischen Vorzeigebau am Altmarkt.