Ingolstadt (Allgemeines)

  • Dann fange ich ab jetzt an meine Baumeldungen hier im Baukultur Forum zu veröffentlichen :smile: : Die erste stammt aus Ingolstadt. Dort wird das Kavalier Dalwigk, ein Teil der Landesfestung, bis 2021 umfassend saniert (mit Neubauten) und danach als Wissenschaftszentrum fungieren.


    Zitat

    Auf dem Gießereigelände direkt südlich der Technischen Hochschule Ingolstadt sieht Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel einen Hot Spot für Großbetriebe, mittelständische Unternehmen und für die Wissenschaft. „Wir brauchen Netzwerke, Verflechtungen und Partnerschaften. Und genau dafür schaffen wir den Raum.“ Alle großen Projekte in Ingolstadt seien in Zusammenarbeit vieler Partner realisiert worden. Ingolstadt habe als starker Wirtschaftsstandort gute Chancen, in der Zukunft zu bestehen, so Lösel weiter.


    In Ingolstadt: Vergangenheit beherbergt Zukunft


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    Kavalier Dallwigk Ingolstadt Nordwest Franconia [CC BY-SA 3.0 (Creative Commons — Attribution-ShareAlike 3.0 Unported — CC BY-SA 3.0)], via Wikimedia Commons

  • In der Ingolstädter Altstadt wird in der Ludwigstr. 27 ein denkmalgeschütztes 50er Jahre Gebäude saniert. Artikel hinter der Bezahlschranke.


    Denkmalgeschütztes Gebäude aus den 1950ern an der Ingolstädter Ludwigstraße wird saniert
    Ein Baukran steht seit einiger Zeit unübersehbar mitten in der Ludwigstraße. Die Hausnummer 27 ist eingerüstet. Die Ladenflächen im Erdgeschoss stehen leer,…
    www.donaukurier.de


    512px-Brutarchitekt%2C_Spreng_Geith.jpg

    [url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Brut…preng_Geith.jpg]Brutarchitekt, Spreng Geith[/url]Brutarchitekt, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

  • Denkmalschutz für solche belanglosen Nachkriegsbuden, die man in jeder Stadt dutzendfach antrifft. Lachhaft. Aber typisch für das Deutschland der Gegenwart, in dem alle Werte auf den Kopf gestellt werden.

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Ludwigstraße 27 ist seit jeher eines meiner Lieblingshäuser der Nachkriegszeit in Ingolstadts Altstadt. Wollt Ihr stattdessen einen dekonstruktivistischen Glaskasten?

    Im Vergleich mit diesem Haus gibt es in der Altstadt massenhaft Bausünden. Massenhaft, wie gesagt. Und da sind wirklich schlimme Kästen dabei.

  • Ludwigstraße 27 ist seit jeher eines meiner Lieblingshäuser der Nachkriegszeit in Ingolstadts Altstadt.

    Das sei dir unbenommen.

    Wollt Ihr stattdessen einen dekonstruktivistischen Glaskasten?

    Nein, ich will weder das eine noch das andere. Ich will Architektur, die diese Bezeichnung verdient, keine durchweg trivialen Zweckbauten, denen man aus ideologischen Gründen auch noch Denkmalstatus verleiht (woran selbst die damaligen Architekten nicht im Traum gedacht hätten, weil diese Gebäude gar nicht dafür geschaffen wurden, irgendwann als Objekte von schützens- und erhaltenswerter Bedeutung angesehen zu werden).

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

    4 Mal editiert, zuletzt von Königsbau (17. März 2024 um 11:03)

  • Ich nehme mal Bezug auf "Löbenichters" erste Meldung zu Ingolstadt. Das Kavalier Dalwigk ist mittlerweile fertig saniert und zu einem Gebäude der THI und Treffpunkt der Kreativwirtschaft geworden. Leider gab es dafür einige hässliche Sichtbeton-Anbauten als Kröte zu schlucken.

    Altbau trifft Neubau: Kavalier Dalwigk offiziell eingeweiht
    Altbau trifft Neubau: Kavalier Dalwigk offiziell eingeweiht | Das Ingolstädter Gießereigelände hat eine vier Jahre lang andauernde Totalverwandlung hinter sich…
    www.tvingolstadt.de
    Führungen durch das Kavalier Dalwigk - brigk: das neue digitale Gründerzentrum Ingolstadt
    Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, das Entrepreneurial Mindset von Frauen zu stärken. Wir vernetzen weiblicher Akteure aus der Region 10.
    brigk.digital
  • Was soll mit dem maroden Theater in Ingolstadt passieren...?

    Theater Ingolstadt: Stammhaus schließt – und nun?
    Es ist eine Zäsur für die Stadt Ingolstadt: Das Stadttheater im Hämer-Buro-Bau zeigt noch eine letzte Vorstellung. Danach muss das Theater dort ausziehen, das…
    www.br.de

    Zitat:

    "Der Fortsetzung der Theaterkunst darin steht die Finanzlage Ingolstadts im Weg. Im Haushalt klafft ein 66-Millionen-Euro-Loch. Auf 240 Millionen Euro werden die Kosten für die Sanierung geschätzt. Derzeit unbezahlbar. Das Theater zieht nun in ein Holztheater am Rande der Altstadt. Ansprechend für ein Ausweichquartier. Aber technisch limitiert.

    Keine schöne Vorstellung daher, dass diese Übergangs- zur Dauerlösung werden könnte. Aber eine sehr wahrscheinliche nach der Schließung des Hämer-Buro-Baus, glaubt Schauspielerin Renate Knollmann. "Als noch wirklich viel Geld in der Stadt war, wurde diese Sanierung nicht gemacht", beklagt sie. "Und jetzt ist die Kasse leer."


  • Wenn es um den Abbruch denkmalgeschützter Gebäude geht, finden manche doch immer eine tolle Begründung. Der Klassiker ist natürlich die Unwirtschaftlichkeit einer Sanierung. Warum sollte das hier nicht funktionieren? Das Gebäude des ebenfalls denkmalgeschützten Katharinengymnasiums an anderer Stelle unmittelbar außerhalb der Altstadt wäre mir mehr wert. Es ist auch nicht mein Lieblingsbauwerk in Ingolstadt, aber es hat mich nicht seit jeher so gestört wie das Theater.