Stuttgart (Allgemeines)

  • Weiß ein Forumsmitglied eigentlich, wie der aktuelle Stand bei der Wiederaufstellung des König-Wilhelm-Denkmals ist? Der letzte Stand, den ich recherchieren konnte, war dass Museumsleiter Torben Giese auf undemokratische Weise eigenmächtig (und gegen das demokratische Votum des Bezirksbeirats Stuttgart-Mitte) bestimmt hat, das Denkmal nicht mehr vor dem Stadtpalais aufzustellen. Erst wurde es auf der Rückseite platziert und dann ging es 2021 auf eine Steuergeld verschwendende und überflüssige Wanderschaft vor die Oper, die drei Monate dauern sollte. Ist demnächst endlich ein endgültiger Standort gefunden oder soll durch den Verweis auf "gemeinsamen Diskurs" das Kunstwerk still und leise in den Keller gesteckt werden?

    Diskussion um König-Wilhelm-Statue

    Erinnerungskultur in S-Mitte: Diskussion um König-Wilhelm-Statue
    Der Bezirksbeirat Stuttgart-Mitte und die Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte wünschen sich eine Rückverlegung des König-Wilhelm-Denkmals vor das Stadtmuseum.…
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    König-Wilhelm-Statue steht vor der Oper

    Umstrittenes Denkmal in Stuttgart: König-Wilhelm-Statue steht vor der Oper
    Die bronzene König-Wilhelm-Statue steht seit Mittwoch vor dem Stuttgarter Opernhaus. Dort soll das Werk des Künstlers Hermann-Christian Zimmerle für drei…
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  • Das klingt alles ein wenig nach "Reise nach Jerusalem". Wenn ich es richtig verstehe, wird dann das alte Kaufhof-Gebäude an der Eberhardstraße gar nicht abgerissen. Und was passiert nun mit der alten Bahndirektion? Womöglich kann ein Stuttgarter über den aktuellen Stand aufklären.

    Kaufhof wird zum Bürogebäude. Stadt Stuttgart spielt Monopoly – die Bahndirektion kauft sie nicht

    Kaufhof wird zum Bürogebäude: Stadt Stuttgart spielt Monopoly – die Bahndirektion kauft sie nicht - Esslinger Zeitung
    Zu teuer und eine zu lange Bauzeit – es wird wohl nichts mit Büros beim Bahnhof. Das Haus der Kulturen könnte im Treffpunkt Rotebühlplatz unterkommen, wenn die…
    www.esslinger-zeitung.de
  • Anbei ein Artikel zu Umbauten im und um das 1958 erbaute Wohnhaus des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss auf dem Killesberg.


    Zitat

    Auch im Vorgarten des Theodor-Heuss-Hauses gibt es Neuerungen. Lentikularelemente zeigen Heuss je nach Perspektive mit seiner Frau in der Staatskarosse oder mit Hermann Hesse auf einer Bank sitzend. Eine Replik dieser Sitzbank steht im hinteren Teil des Gartens und zitiert eingeschnitzt Hesses Gedicht „Im vierten Kriegsjahr“. Dazu schreiben die Architekten: „Es sollte ein poetischer, abgründig melancholischer Moment hervorgerufen werden.“




    FRK 1717 Theodor Heuss Haus Stuttgart c SBTHH Franziska Kraufmann MITTEL - Kopie
    Sbth, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

  • Vielleicht fragen sich selbst die liberalsten, tolerantesten Zeitgenossen allmählich, ob das so weitergehen kann. Wollen wir in solchen Städten leben, wo der Vandalismus und die Verwahrlosung regiert? Die Erinnerung an ein schönes, sauberes Stuttgart kann mir keiner nehmen, aber es tut weh zu sehen, wie sich das alles entwickelt hat. Ich war seit Dezember '24 nicht mehr in der Innenstadt, ich halte mich dort nicht mehr gerne auf. Lieber in die Natur, das ist besser für die Seele.

    Selbst Autos beschmiert: Halb Stuttgart-Ost mit Graffiti besprüht
    Unbekannte haben in Gablenberg und an der Gänsheide viele Stellen verschandelt. Ihr Motiv: eine Sicherheitsnadel. Der Schaden ist hoch, die Polizei ermittelt…
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    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Das Schlimme ist nicht nur diese seelische Verwahrlosung, dieser Respektlosigkeit und dieser Egoismus, sondern dass es viel zu viele gibt, die das immer noch lustig finden, als Kunst oder interessante Street Art schönreden und überhaupt nicht merken, wie hier alles den Bach herunter geht.

  • Die Stuttgarter Zeitung widmet sich kritisch den "Plätzen" in Stuttgart und ihrer Bebauung - lobenswert. Der Stuttgarter Osten bildet dabei ein positives Gegenbeispiel, ironischerweise war das historisch der "einfachste" Stadtbezirk für Arbeiter. Es ist offensichtlich, was den Unterschied macht, nur müsste das mal ins Bewusstsein von Architekten und Stadtplanern vordringen.

    Plätze in Stuttgart und ihre grauenhafte Architektur
    Marodes Stuttgart: Wer durch Stuttgart flaniert, entdeckt uninspirierte Fassaden und öde Kreuzungspunkte. Ein Spaziergang des Grauens – und ein verstecktes…
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    Bitte um Rückmeldung ob die Galerie sichtbar ist, der zugehörige Artikel ist hinter einer Bezahlschranke.

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Damit es hier auch steht, ja die Galerie ist soweit sichtbar. Da werde ich mal wieder in den Stuttgart-Stadtplan schauen müssen, wo das so genauer ist. Eine Galerie mit Münchner Plätzen wäre im übrigen auch mal was Sinnvolles.

  • Ich kann es sehen.

    Tja, eine Ansammlung von Hässlichkeit. Der Versagen modernistischer Architektur ist offensichtlich. Aber das sieht eine Architekten-Blase anders, und somit wird sich nichts ändern.

  • 1996 eröffnet (ich ging schon damals nicht gerne dorthin, die Innenstadtkinos waren viel schöner). Und heute ein Schrotthaufen, mit dem niemand was anfangen kann:

    Lost Place in Stuttgart: Verlassen, verriegelt, vermüllt: Was wird aus dem Ufa-Palast?
    Die Fassade bröckelt, Unrat türmt sich, der Anblick ist trostlos: Der 2020 geschlossene Ufa-Palast ist ein Lost Place. Noch immer ist kein Bauantrag gestellt.…
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    Leider mit Paywall

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Vier Jahre sind selbst für so ein historisches Gebäude ziemlich lang. Aber Hauptsache, es wird mal fertig.

    Wertvolles Kleinod der Wilhelma: Eingangspavillon bald fertig – So wird das prächtige Gebäude künftig genutzt
    Das achteckige denkmalgeschützte Eingangsgebäude der Stuttgarter Wilhelma wird seit vier Jahren erneuert. Wie weit sind die Arbeiten?
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    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • "Nach bald zwei Jahren ist nach wie vor nicht zweifelsfrei geklärt, wer die Verantwortung trägt. Wobei die beiden Frauen durchaus eine Antwort darauf haben: die Stadt, denn als Ursache sehen sie das neue Sickerpflaster am Schützenplatz, der 2023 nach dem Schwammstadt-Prinzip umgebaut worden ist. Starkregen soll nicht mehr durch die Kanalisation abrauschen, sondern vor Ort versickern und die Umgebung bei Hitze kühlen."

    Schützenplatz in Stuttgart: Nasse Häuser in Stuttgart durch Sickerpflaster? Nun geht es um die Kosten
    Noch für 2025 plant die Stadt Stuttgart bauliche Änderungen am Schützenplatz. Es steht im Raum, dass das Sickerpflaster Häuser nass macht. Eine wichtige Frage…
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    Wieder so eine grüne Idee, die sich als Bullshit erweist. Zweifelsfrei.

    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Die Villa Berg verfällt weiter. Aber für neue "Jahrhundertprojekte" ist scheinbar nach wie vor Geld da. In wirtschaftlich besseren Zeiten hätte ich das durchaus begrüßt, Stuttgart muss sein "autogerechtes" Stadtbild loswerden. Derzeit halte ich solche Ideen aber für ziemlich weltfremd und an der Realität vorbei.

    City-Ring in Stuttgart: Das nächste Jahrhundertprojekt – Der Arnulf-Klett-Platz soll autofrei werden
    Nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 sollen weitere Teile der Innenstadt autofrei werden. Dafür gibt es viel Lob – aber der Plan hat weitreichende…
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    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Es geht auf keine Kuhhaut, was heute alles zum Denkmal erklärt wird. Gleichzeitig fallen im ganzen Land historische Altbauten.

    "Schon bei der Vorstellung der Pläne für den Kanalbau sorgte die Aussage über den Denkmalschutz für Schmunzeln und ungläubiges Kopfschütteln. Allerdings gilt der gesamte Untere Schlossgarten laut Paragraf 2 des Denkmal-Schutz-Gesetzes als ein Kulturdenkmal. „Prägend für die Parkgestaltung ist der entstehungszeitliche Landschaftsgarten von 1817/1818“, heißt es vom zuständigen Landesamt für Denkmalpflege. Sowie „die gestalterische Weiterentwicklung durch die Bundesgartenschau 1977“. Zu diesem Anlass wurde die aus halbrunden Betonelementen bestehende Mauer gebaut und wird daher als ein fester Bestandteil des Kulturdenkmals angesehen."

    Umbaupläne in Stuttgart: Lärmschutzwand an der B14 steht unter Denkmalschutz – warum eigentlich?
    Die Stadt will die Bundesstraße zurückbauen. Doch dafür müsste die Lärmschutzwand am Unteren Schlossgarten weichen.
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    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Es ist halt einfach nicht mehr schön in der großen Stadt. Ob die nun Stuttgart, Köln oder Berlin heißt. Was bleibt sind schöne Erinnerungen.

    Stuttgarter Bäckerei-Kultur: „Das ist ein echtes Problem“ – Brezelkörble auf der Königstraße beschmiert
    Die Verkaufsstellen auf der Königstraße sind traditionsreiche Anlaufstellen für ein schnelles Laugengebäck auf die Hand. Doch die Hütten werden immer wieder…
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    In dubio pro reko

    Der größte Feind der Ideologie ist die Realität

  • Ja, überall müssen kulturlose Personen ihr Gekritzel und ihre (Fußball-)Aufkleber hinterlassen. Es ist ein Zeichen für Niveauverlust. Allerdings liegt es auch an den Betreibern der Buden, derlei stets zeitnah zu entfernen.

  • Schöne Tradition die ihr da (noch) habt. In Saarbrücken gab es bis in die 2000er auch so putzige blau-weiße Brezelverkaufstände in der Bahnhofstraße. Sie wurden leider von den Backshops verdrängt…


    Unerträglich diese Schmierereien und Verfall der Gesellschaft generell. In der Bahn sitzt sich auch gefühlt jedes Kind mit Straßenschuhen auf die 4er Sitze! Aber keiner sagt mehr was…