Würzburg (Allgemeines)

  • Mozart-Areal: So geht es mit der Sanierung weiter

    https://www.mainpost.de/regional/wuerz…er-art-10473676

    Daraus ein Zitat:

    Zitat

    Dabei bleibt – entsprechend dem Ergebnis des Bürgerentscheids vom Juli 2015 – das Gebäude in seinem äußeren Erscheinungsbild weitgehend erhalten, die Wandgemälde im Innenbereich sollen restauriert werden. Die geschwungene Treppe vom Foyer in den ersten Stock wird ebensowenig angetastet wie die Schrägbestuhlung und die Bühne des Veranstaltungsaals. Dort kann sich Baureferent Benjamin Schneider künftig Lesungen, kleinere Konzerte und Bürgerveranstaltungen vorstellen. Für das Catering der Veranstaltungen wird es eine Kaffeebar geben.

    Und nun geht es mit der Sanierung der Mozart-Schule los.

    Würzburg: Umbau der ehemaligen Mozartschule startet

    https://www.radiogong.com/aktuelles/news…tschule-startet

    Hier zwei Bilder des durchaus erhaltenswerten Treppenhauses:

    https://images.app.goo.gl/bhfqUvenm6XyW86YA

    https://images.app.goo.gl/tXspJ2g67n59Kgbk9


    P.S.: Natürlich ist zu bedauern, dass dafür seinerzeit die Maxschule abgeriissen wurde.

  • Die Maxschule war ein Gebäude im typisch maximilianischen Stil, eine Mischung aus englischer Neugotik und italienischer Renaissance, wie er damals in ganz Bayern gebaut und wie er heute vor allem noch in der Maximilianstraße in München zu sehen ist. Anfangs wurde dieser Stil von vielen Fachleuten geradezu verabscheut und als jämmerlich bezeichnet, heute empfindet man ihn als edel und prachtvoll - so ändern sich die Zeiten.

    Hier ein sehenwerter Film von Dieter Wieland über Friedrich Bürklein, dem Schöpfer des Maximilianstils:

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    "In der Vergangenheit sind wir den andern Völkern weit voraus."

    Karl Kraus

    Einmal editiert, zuletzt von Leonhard (11. April 2021 um 21:01)

  • Angeregt von der kontroversen Würzburg-Diskussion auch in diesem Forum habe ich der Stadt einen Besuch abgestattet und im APH-Forum eine Fotostrecke veröffentlicht.

    Ich schrieb dazu:

    "Würzburg reizt ja in diesem Forum immer wieder zu Kontroversen. Ganz unbedarft bin ich mal wieder hingefahren, um mir die Residenz anzuschauen und einfach ein paar Schnappschüsse der Stadt zu liefern. Es mag auch dem guten Wetter geschuldet gewesen sein, dass sie einen leicht südländisches Flair abstrahlte. Vieles fand eben auf der Straße statt. Wer einheitliche Ensembles erwartet, dürfte von Würzburg vermutlich enttäuscht sein. Wer aber manches wegblenden kann und das halbvolle Glas zu schätzen weiß, entdeckt in der Stadt viele liebenswerte Winkel, teils erhalten, teils rekonstruiert, teils gut aufgebaut. Insgesamt zeigt sich, mal von den durchaus reichlichen Resten (teils bedeutender) historischer Bausubstanz abgesehen, dass der ganz frühe Wiederaufbau noch traditionell ablief. Das war ja in der DDR ähnlich. Man sieht Fensterrahmungen, Verwendung von Naturstein, steile Dächer, allerlei Figurenschmuck (den ich im Verlauf der Bilderschau auch ein wenig zeige). Dann übernahmen die Modernisten rasch das Heft, und je jünger die Gebäude werden, umso klotziger und unförmiger werden sie. Manchen, der die unmittelbare Nachkriegszeit nicht mag und sich für Projekt wie "Ulms Neue Mitte" zu begeistern vermag, dürfte sich über diese Klotz-Neubauten freuen. Ich tue es nicht, sondern habe eher Gefallen an den Wiederaufbau-Gebäuden der späten 40er und frühen 50er Jahre. Also, diese Stadt hat schon einiges zu bieten und strahlt insgesamt doch eher eine positive Aura aus."

    Hier der Link: https://www.stadtbild-deutschland.org/forum/index.ph…erie/&pageNo=12

  • Nachkriegsbauten müssen nicht für immer trostlos und spröde sein. Eine Familie hat am Würzburger Hang ein 50er Jahre Gebäude umfassend saniert. Nun sieht es wie ein Landhaus von 1900 aus. :applaus: (Solche Umbauten in der Nürnberger Altstadt würden Wunder wirken).

    Zitat

    Mit Sprossenfenstern, grünen Fensterläden und Biberschwanzziegeln folgt es der örtlichen Bautradition. Die Steinterrasse blieb unverändert, das Fenster im Anbau rechts kam neu hinzu.

    "Villa Wiese": Dunkler Altbau von 1958 wird zum Traumhaus

  • Heute habe ich mit einer 90 Jahre alten Bekannten von mir geredet, die in Würzburg aufgewachsen ist. Sie hat auch erzählt, wo sie als Kind gewohnt hat. Im Luftkrieg ist ihr Haus zerstört worden, aber sie hat überlebt. Wenn du das hörst, bist du erst mal still.

    Es packt einen doch immer wieder, wenn man wieder daran erinnert wird, was für eine schreckliche Zeit die älteren Würzburger aufgrund der Zerstörung noch erlebt haben.

  • Heute vor 80 Jahren am 16. März 1945 von 21.20 bis 21.40 Uhr war der Luftangriff, der die Zerstörung der Stadt zur Folge gehabt hat.

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