• Ich fange hier mal an mit Hornburg, eine sehr kleine Stadt, die aber relativ gesehen über eine unglaublich großartige, und dazu auch fast perfekt erhaltene Altstadt verfügt! Und nicht nur relativ gesehen ist Hornburg etwas ganz Besonderes, denn abgesehen von Goslar, und wahrscheinlich auch Einbeck und Osterwieck (wo ich bisher noch nicht gewesen bin, leider), ähnelt keine andere Stadt so sehr dem alten Braunschweig oder Hildesheim, vor der sinnlosen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg die wohl wichtigsten Fachwerkstädte dieser Region (und wahrscheinlich auch überhaupt). Züm Glück war aber der Qualitätsunterschied zwischen Braunschweig und Hildesheim einerseits, und den kleineren, unzerstört gebliebenen Städten des nördlichen Harzvorlandes andererseits weniger groß als in vielen anderen Regionen der Fall war (oder ist), was heißt, dass es in der ganzen Region immer noch sehr, sehr viel erstklassiges südniedersächsisches Fachwerk zu bestaunen gibt, wie auch in Hornburg!

    Fangen wir an in der Marktstraße (rechts der Friedrich-Ebert-Platz), und werfen dabei gleich einen Blick auf dem wohl beeindruckendsten Fachwerkensemble der Stadt (später mehr dazu):
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    Am Friedrich-Ebert-Platz steht auch die wunderschöne Marktschänke von 1561:
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    Ein Blick in den nördlichen Teil der Marktstraße:
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    Und es geht weiter (Marktstraße, Blick zurück zum Friedrich-Ebert-Platz):
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  • Im Hintergrund die evangelische Kirche Beatae Mariae Virginis von 1616, die damals als erste evangelische Kirche im Landkreis Braunschweig neu eingeweiht wurde:
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    Auch mal ein Blick gen Osten, in die Pfarrhofstraße, die ich leider weitgehend verpasst habe - im Hintergrund das schlichte, "barocke" Rathaus von 1744:
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    Noch ein letzter Blick zurück in die Marktstraße, gen Süden:
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    Und dann begegnen wir erstmals die Mühlen-Ilse (Blick gen Süden; die Häuser Links sind Teil der Westzeile der Marktstraße):
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    Hier steht auch dieses wunderschöne Haus aus dem 16. Jahrhundert (1590):
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  • Und es geht in den Brauerwinkel:
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    Am Ende des Brauerwinkels steht das Alte Brauhaus von 1638:
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    Ein phantastischer Fachwerkbau!
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    Der Blick zurück - im Hintergrund das bereits gezeigte Haus an der Mühlen-Ilse wieder (jetzt von der Hinterseite):
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    Und wieder mal ein Blick in die Pfarrhofstraße:
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  • Ein erster Blick in die Wasserstraße, die "Hauptstraße" des Städtchens:
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    Noch einmal das Haus von 1590:
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    Und auch noch ein letzter Blick zurück in den Brauerwinkel (links):
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    Also, jetzt die Wasserstraße. Blick gen Norden (atemberaubend!):
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    In der Bildmitte das älteste inschriftlich datierte (Doppel-)Haus der Stadt (1508):
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  • Nun das 1972 abgebrannte und 1997 wiederaufgebaute Neidhammelhaus von 1563 (die wunderbare Fassade wurde beim Brand zum Glück nicht zerstört, und konnte also gerettet und wiederverwendet werden!):
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    Gleich gegenüber dem Neidhammelhaus steht dieser ebenfalls bemerkenswerte Bau des späten(?) 16. Jahrhunderts:
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    Nochmal der Blick gen Süden:
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  • Zwei bemerkenswerte Friese (links von 1545(?), rechts von 1526):
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    Der Bau mit Treppenfries von 1526 wurde ansonsten aber total kaputtsaniert, leider...
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    Und dieses Bild wurde von einer leider immer noch existierenden Brandlücke aus genommen:
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    Links der nördliche Nachbar des Hauses mit Treppenfries, rechts ein haus von 1586:
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  • Links die genannte Brandlücke (auch diese Fassade scheint beim Brand von 1972 gerettet worden zu sein!):

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    Nochmal das Haus von 1586:
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    Und schräg gegenüber ein Haus von 1575:
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    Im Hintergrund taucht hier schon wieder eine richtige Perle auf!
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    Und wieder mal ein Blick zurück, gen Süden:
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  • Auch hier gibt's aber noch einige bemerkenswerte Fachwerkbauten des 16. Jahrhunderts zu sehen:
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    Fast ganz am Ende der Wasserstraße taucht auf einmal die Mühlen-Ilse wieder auf - früher muss die ganze Wasserstraße so ausgesehen haben (daher auch der Name dieser Straße!), bevor der Flusslauf hier, wahrscheinlich aus Verkehrsgründen, fast gänzlich verdeckt wurde:
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    Die Hinterseite einiger Häuser an der Wasserstraße:
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    Und endlich sind wir in der Dammstraße angekommen! Blick gen Westen:
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    Auch hier gibt's noch einige herausragende Fachwerkbauten des 16. Jahrhunderts:
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    Vor allem dieses Haus, Dammstraße 12, ist wirklich bemerkenswert:
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  • Blick zurück, gen Osten:
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    Wunderbar (bis auf die Plastikfenster rechts oben)!
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    Nun dieser wohlerhaltene Hopfenspeicher von 1672 (ein für Niedersachsen doch äußerst bemerkenswerter Bau):
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    Das phantatische Stadtbild Hornburgs haben wir wohl dem damaligen Hopfenanbau im hornburger Umland zu verdanken:
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    Und nochmal ein Blick zurück:

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  • Noch einmal die hübsche Nr. 12:
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    Und es geht wieder weiter:
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    Der Bau rechts, die Nr. 14, ist angeblich 1548 gebaut worden:
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    Die Dammstraße hat gerade ein neues, altstadtgerechtes Pflaster bekommen:
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    Und da sehen wir erstmals das Dammtor (Blick gen Südwesten):
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  • Vorne wieder mal ein sehr schöner Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert:
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    Ein letzter Blick zurück in die Dammstraße:

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    Und auch noch ein Bild des nicht sehr "wehrhaften", und ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammenden Dammtores:
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    Blick in die Straße "Knick", gen Südosten:
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